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Helden

24 Juli 2010 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Wir stellen vor: Eine Ausstellung im LWL-Industriemuseum in Hattingen

Von der Sehnsucht nach dem Besonderen; vom 12. März bis 31. Oktober 2010

Ob Herkules oder Schimanski – jede Zeit macht ihre Helden. Das zeigt die große Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Heldenverehrung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen präsentiert. 850 hochkarätige Exponate laden ein zu einer Reise von Rom bis ins Revier.

Über 800 Exponate erzählen Geschichten von echten und virtuellen Helden, von Arbeitern und Unternehmern, religiösen Vorbildern, gefeierten Sportlern und engagierten Helfern. Zu sehen ist unter anderem – als Beispiel für einen antiken Helden – ein 3,20 Meter hoher Gipsabguss einer Herkules-Statue. Vorbild für sie ist der „Herakles Farnese“, eine römische Marmorkopie nach dem verlorenen griechischen Original. Das Spektrum der weiteren gezeigten Objekte reicht von der Ritterrüstung bis zur Jacke von „Tatort“-Kommissar Schimanski, von der Bismarck-Büste bis zum Fußballschuh von Helmut Rahn, vom Grabstein aus dem Ersten Weltkrieg bis zum Blauhelm eines UNO-Soldaten… Thematisiert werden auch die Helden und Vorbilder, die die Zuwanderer aus 170 Nationen in das Ruhrgebiet mitbrachten.

Durchblicke und Sichtachsen setzen Ausstellungsstücke aus verschiedenen Bereichen und Zeiten miteinander in Beziehung. Inszenierungen, Hörstationen und Filme sollen alle Sinne der Besucher ansprechen. Am Schluss des Rundgangs können die Besucher ihren „Helden des Tages“ wählen. In die Ausstellung integriert werden Ergebnisse des Schulprojekts „HELDEN-Werkstatt“, in dem sich Schulen aus mehr als 30 Städten des Ruhrgebiets fächerübergreifend mit dem Thema beschäftigen.

http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hattingen/Ausstellung/Helden/ausstellung

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