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Das Getting Tough Race

5 November 2012 3 Kommentare PDF Drucken Drucken

Das Getting Tough Race – Ein neuer Wettkampf der Superlative

Hart – Kompromisslos – Einzigartig  „Ein Rennen, das über die siegt, die es besiegen wollen“

Team androgon wird bei der ersten Ausgabe des „Getting Tough Race“ mit am Start sein!

Wann: 01. Dezember 2012
Wo: Rudolstadt /Thüringen

Noch sind Tickets zu haben: http://www.gettingtough-race.de/the-race-2012/anmeldung

The Race

Das Getting Tough Race ist in der Kategorie der extremen Hindernisläufe anzusiedeln. Der Startschuss für die erste Laufveranstaltung wird am 1.Dezember 2012 in Rudolstadt (Thüringen) fallen. THE RACE zeichnet sich durch ein Streckenprofil aus, das die Läufer an ihre Grenzen bringen wird. Auf einem etwa 22 Kilometer langen Kurs, gilt es die spektakulärsten und härtesten Hindernisse die Deutschland je gesehen hat zu bewältigen. Neben natürlichen Hindernissen werden auch eine Vielzahl künstlicher Hindernisse für das Rennen geschaffen. Spezialanfertigungen diverser Firmen sind unter anderem Kletter-, Kriech-, Wasserhindernisse uvm.. Die Streckenführung steht bereits fest.

Das Läuferspektrum bei THE RACE wird vielschichtig sein. Neben einigen Profis finden sich vor allem Amateure aus allen gesellschaftlichen Schichten mit unterschiedlichster Motivation am Start ein. Während ein Großteil der erfahrenen Läufer sicherlich auch den zeitlichen Aspekt der Streckenbewältigung im Hinterkopf haben, wird für die meisten Starter die Motivation darin bestehen, den eigenen Schweinehund zu überwinden und eine völlig neue Art des Laufens zu entdecken. Der Spaß an der Herausforderung und das erfahren selbstgesteckter Grenzen stehen im Mittelpunkt.

Der Veranstalter rechnet mit ungefähr 750-1500 Läufern und einer Zuschauermenge, um den Faktor 10 größer. Um diese Massen zu bewältigen wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Rudolstadt und einigen Sponsoren eine entsprechend dimensionierte Infrastruktur aufgebaut. So wird neben einer üppigen Verpflegung, ein großes Festzelt errichtet, Übernachtungsmöglichkeiten angeboten und eine umfassende medizinische Versorgung sowie Wasch-und Duscheinrichtungen für die Läufer geschaffen.

Weitere Fakten:
• Dezember 2012 | Start ca. 10 Uhr Ca. 22 Kilometer Naturstrecke – gespickt mit einer Vielzahl an Hindernissen.
• 07407 Rudolstadt/Thüringen Festplatz Bleichwiese, Röntgenstraße
• Geschätzte Anzahl an Läufern 750 – 1500 Geschätzte Anzahl an Zuschauern 5000 – 15000
www.gettingtough-race.de
 
 
Zur Historie

Im letzten Jahrzehnt hat sich das Laufen zu einem Volkssport entwickelt. Allein in Deutschland finden pro Jahr über 100 Marathonläufe statt, normale Laufveranstaltungen gar nicht mit eingeschlossen – und der Trend zeigt immer noch steil nach oben. Dabei ist die Motivation stets unterschiedlich, sie reicht von der Fettreduzierung, über Konditionssteigerung bis hin zur seelischen Reinigung. Doch alle Bemühung stehen immer unter dem Motto – Laufen, damit es besser läuft im Leben.

Wenn ein Massenphänomen in Bewegung kommt, dann treffen auch immer verschiedene Interessen auf einander und führen mit der Zeit zu einer Differenzierung. So haben sich neben dem normalen Laufen Nischen entwickelt, die in zwischen fast die gleiche Popularität erlangt haben wie das Laufen selbst, beispielsweise Nordic Walking.

Ein weiteres Produkt dieser Differenzierung ist der Crosslauf (Querfeldeinlauf). Das Ziel dieser Variante ist es, abseits befestigter Wege ein wildes Gelände möglichst schnell zu durchlaufen. Der Ursprung dieser Bewegung ist olympisch verankert und war von 1912 bis 1924 eine eigene Disziplin. Allerdings gelang dem Crosslauf erst im letzten Jahrzehnt der Durchbruch. Einer der Pioniere auf dem Gebiet war Billy Wilson, ein ehemaliger britischer Soldat. Ursprünglich entwarf er ein Trainingscamp für Elitegruppen, doch seit 1986 veranstaltet er Jährlich mindestens einen Lauf auf dieser Strecke und begründet damit das berüchtigte Though Guy Race (www.thoughguy.co.uk). Als nach und nach die Bekanntheit dieses Crosslaufs stieg, fanden immer mehr Läufer an dieser neuen Laufvariante Interesse.

Diese spezielle Sportart kam über ihr Nischendasein hinaus. Seither finden mehr als ein Dutzend Crossläufe jährlich in Deutschland statt, die bekanntesten sind mitunter der Strongmanrun und das Braveheartbattle, mit mehreren tausend Läufern und einem gewaltigen Medieninteresse, das selbst große Marathons oder Laufveranstaltungen in den Schatten stellt.

Die wachsende Zahl an Crossläufen führt zu einer weiteren Ausdifferenzierung, die sich anhand ihrer qualitativen Charakteristik zeigt. Momentan sind zwei Trends erkennbar.

Eine Seite richtet sich an Neu- und Quereinsteiger auf einem geringen Niveau. Diese Rennen versuchen hauptsächlich normale Läufer, deren Métier bisher (Halb-)Marathons oder Stadtläufe waren, für den Crosslauf zu begeistern. Die Intensität dieser Veranstaltungen liegen leicht über der von normalen Laufveranstaltungen, die Streckenlänge bemisst sich meist zwischen 10 und 20km, die Hindernisse sind von leichtem Charakter mit einem geringen Anspruch an Kraft und Koordination. Ein bekanntes Beispiel wäre der Strongmanrun. Das Profil dieser Rennen ist dabei so festgelegt, dass möglichst alle Läufer das Ziel erreichen und dies in einer ähnlichen Zeit wie bei normalen Straßenläufen bei gleicher Distanz.

Der zweite Trend geht in die Richtung Extremläufe. Diese richten sich an Profis und Amateure, die sich bereits seit längerem in der Crossläufer Szene tummeln und ständig auf der Suche sind nach neuen Herausforderungen. Aber sie sprechen auch Quereinsteiger an, welche über eine gute Kondition, Koordination und ausreichend Kraft verfügen.

Die Charakteristik solcher Rennen ist meist geprägt durch eine große Anzahl an Hindernisse, die von den Starten neben den konditionellen Fähigkeiten auch Mut und Willensstärke abverlangen (Untertauchen in Eiswasser, Kletterhindernisse von 10 bis 20m Höhe, Stromhindernisse usw.). Die Intensität und damit verbunden die Belastung ist für den Läufer deutlich höher als bei anderen Rennen. Tempowechsel, Anlaufen, Abbremsen, Springen, Klettern, Rennen in schwerem Gelände, unzählige Höhenmeter, Schwimmen, Tauchen und all das unter höchster psychischer Belastung. Das Hauptziel dieser Läufe ist weniger, die Strecke in einer bestimmten Zeit zu bewältigen, sondern vielmehr, die Strecke überhaupt zu bewältigen.

Der Veranstalter:

Getting Tough e.V.
Agnes-Miegel-Weg 1
72622 Nürtingen
 

Der Verein GettingTough verkörpert die etwas härtere Gangart. Spektakuläre Crossläufe, gepaart mit Kraftkreisen und Wassereinheiten schaffen ein völlig neues Bild von Sport in der Natur. Man lernt seine physischen und psychischen Grenzen kennen und diese im Team und der Gruppe zu erweitern. Dort wo andere aufhören fangen wir an!

Selbstüberwindung, die eigenen Grenzen erleben und den inneren Schweinehund bezwingen, dafür steht GettingTough, ein Training der besonderen Härte – Nicht vergleichbar mit anderen Crossläufen. Querfeldein, steile Abhänge hinauf und hinunter, durch Gewässer schwimmend, tauchend watend – mit und ohne Zusatzbelastung. GettingTough hat die Natur als Trainingspartner neu entdeckt.

Weitere Informationen:
http://www.gettingtough.de/
www.gettingtough-race.de
 

Quelle: Getting Tough e.V.

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