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Dritter Platz beim Grand Prix in Japan

23 Oktober 2012 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken
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Ein Interview mit Kamui Kobayashi vom Sauber F1 Team –  über Strafzettel, Legenden und ein Leben in einem internationalen Team

Lieber Kamui, zunächst möchten wir Dir zu Deinem Erfolg in Japan gratulieren! Wie war es für Dich, beim Grand Prix in der Heimat Dritter zu werden?

Das kann ich mit Worten nicht beschreiben. Es war ein großartiges Gefühl, all die Leute in meiner Heimat so emotional und glücklich zu erleben. Das gab mir ungemeinen Auftrieb; ich werde diesen Moment nie vergessen. Ich möchte den Japanern dafür danken, dass sie das Sauber F1 Team und mich so unterstützt haben. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass mein Heimatland alle Fahrer aller Nationen so toll unterstützt hat.

Du fährst gerne die unterschiedlichsten Fahrzeuge – so zum Beispiel eine motorbetriebene Reinigungsmaschine… Wie war das, glaubst Du, Du kannst damit bei der Formel 1 antreten?

Nein, die Maschine hat sicherlich kein Formel 1-Potenzial, aber ich probiere einfach immer gern was Neues aus. Ich hüpfe in jedes Fahrzeug rein, das mir in die Quere kommt. Ich hätte auch wahnsinnig gern einen Pilotenschein und einen Bootsführerschein…

Bist Du viel in der Schweiz?

Nun ja, ich würde nicht sagen, dass ich ein Schweiz-Experte geworden bin. In der Formel 1 muss man sehr viel reisen, die meiste Zeit außerhalb Europas. Während der Europasaison, das sind nur acht Rennen, war ich nach fast jedem Rennen in unserem Werk in Hinwil, um dort mit den Ingenieuren zu arbeiten. Außerdem hab ich in Zürich mein allerliebstes Hotel auf der ganzen Welt gefunden – das Dolder.

Was ist der Unterschied zwischen Schweizern und Japanern?

Ich habe großen Respekt vor allen Leuten in unserem Team – sie kommen aus insgesamt 20 verschiedenen Nationen. Die Atmosphäre ist in Hinwil sehr gut und entspannt. Was die Schweizer angeht, so habe ich feststellen müssen, dass sie sehr genau auf die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn achten und dass zu schnell fahren sehr teuer sein kann. Anderseits ist die Geschwindigkeitsobergrenze in Japan mit 80 km/h sehr niedrig. Im Großen und Ganzen denke ich, dass die Schweiz von der Fläche her zwar ein kleines Land ist, aber international eine sehr große Bedeutung hat.

Was unsere beiden Länder gemeinsam haben, ist, dass die Leute immer pünktlich sind.

Bei Deinem Besuch bei nabholz hast Du Dir die neue Herbst- und Winterkollektion an Jacken, Mäntel und Pullis angesehen. Haben sie Dir gefallen?

Ich fand vor allem die Jacken sehr cool. Die sind für richtige Männer gemacht. Ich denke, ich komme jetzt in das Alter, wo ich die Jacken tragen kann und sie haben ein tolles Design.

Hast Du ein nabholz-Lieblingsstück?

Ja, meine liebste Jacke ist das Owen Jacket. Der nabholz-Claim lautet: for living legends – Männer, die wissen, was sie wollen und keine Angsthaben, ihre Ziele zu verfolgen.

Was macht Dich zur living legend?

Ich weiß, was ich will, aber ich fühle mich noch nicht alt genug, um als Legende bezeichnet zu werden. Falls es in unserem Team eine Legende gibt, dann ist das Peter Sauber.

Du liebst also Fahrzeuge. Was fährst Du persönlich, außerhalb der Rennstrecke?

Ich habe einen Subaru Impreza, meistens nehme ich jedoch ein Taxi. Das liegt daran, dass ich viel auf Reisen bin und daran, dass der Verkehr und die Parksituation in Tokyo schwierig sind.

Und die obligatorische Frage: Hast Du schon mal ein Strafzettel fürs zu schnell fahren bekommen?

In Japan noch nicht, aber in Europa waren es schon ein paar…

Wallisellen im Oktober 2012 – Im Rahmen der Partnerschaft des Sauber F1 Teams und des Schweizer Fashion Brands nabholz besuchte Formel 1-Fahrer Kamui Kobayashi nabholz in seinem Firmensitz in Wallisellen zu Foto- und Filmaufnahmen. Bei der Gelegenheit zeigte ihm Geschäftsführer Andreas Caduff auch die aktuelle Kollektion an Männerjacken, -mänteln und Pullovern und erläuterte die Besonderheit der funktionalen Stoffe, aus denen die Stücke gefertigt werden.

Nach seinem Besuch und dem erfolgreichen dritten Platz beim Grand Prix in Japan sprach die nabholz-Crew mit Kamui über seinen Heimatsieg, seine Begeisterung für alle Fahrzeuge mit Motor, seine Erfahrungen in der Schweiz und über die nabholz-Philosophie.

Weitere Informationen: http://www.nabholz1821.com/de/formula-1/

 

Quelle/Bildquelle: Outdoor Relations – München

 

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