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androgon-Härtetest

28 Januar 2013 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Der Adidas Outdoorschuh „Performance AX1 MID GTX“  im androgon -Extremhärtetest

Extremhindernislauf

Wenn man sich auf einen Extremhindernislauf vorbereitet, stolpert man irgendwann während der Vorbereitung auch über die Frage: „Welchen Schuh trägt man bei einem dieser extremen Rennen eigentlich?“ Zu bedenken ist, daß diese Wettkämpfe ja nicht nur klassische Trails beinhalten, sondern auch extremste Hindernisse aus Beton, Holz und Eisen und das zu einem Zeitpunkt, wo die eigenen Kräfte schon stark dezimiert sind. Wichtig war mir, daß ich den Wettkampf, in diesem Fall das Getting Tough Race, möglichst unverletzt überstehen wollte.

Outdoorschuh Performance

Mit dieser Frage und Zielsetzung im Hinterkopf machte ich mich auf zu dem Sportfachhändler meines Vertrauens. Natürlich startete ich meine Suche bei den klassischen Trail-Running-Schuhen. Angetan von dem geringen Gewicht, der profilierten Sohle und dem Rat eines Verkäufers war ich schon fast geneigt, den Weg zur Kasse mit den getesteten Trail-Runnig-Schuhen anzutreten. Bis mir wieder die vielen angekündigten Kletter- und Sprunghindernisse einfielen, die besonders am Ende eines Rennens die volle Konzentration fordern. Dabei sollte mich natürlich auch der Schuh maximal unterstützen. Mit diesem Wunsch ging ich dann doch noch in die Outdoorabteilung und ließ mich vom leichten, knöchelhohen adidas Outdoorschuh Performance AX1 MID GTX überzeugen. Die Kosten von 120 EUR schienen mir akzeptabel. Der Tragekomfort war extrem hoch, die Sohle war deutlich stabiler als bei einem klassischen Trail-Runnig-Schuh, die Optik chic und schwarz, das Profil der Sohle sollte laut Verkäufer auch bei Nässe optimalen Griff bieten und der Schuh strahlte durch den Knöchelschutz und die dennoch leichte Kompaktheit genau die Sicherheit aus, die ich suchte. Dass der Schuh ca. 100 Gramm schwerer als ein klassischer Trail-Running-Schuh ist, störte mich nicht wirklich und hielt mich nicht vom Kauf ab.

Soviel zur Theorie im sterilen Verkaufsraum, aber wie verhielt sich der Schuh dann tatsächlich beim scharfen Rennen und im Speziellen auf dem gefrorenen Parcour des Getting Tough Race?

Um es vorweg zu nehmen, ich war absolut von der Performance des Schuhs begeistert. Natürlich schleppte ich nach der ersten Wasserpassage am Beginn des Rennens, bedingt durch die kompaktere Bauweise, ein paar zusätzliche Gramm im Vergleich zu den Trail-Running-Schuhen mit mir herum. Aber der Schuh dankte es mir mit höchstem Tragekomfort, perfekter Agilität, optimaler Dämpfung und absoluter Rutschfestigkeit. Egal ob auf befestigten Wegen oder abseits im Gelände auf vereisten und verschneiten Trampelfpfaden, dort wo Andere mit ihren Schuhen ins Rutschen und Schliddern kamen, lief ich völlig sicher und ohne auch nur einmal auszurutschen.

Knöchelschutz & Dämpfung

Und am Ende des Rennens, als die Kombination aus Muskelkrämpfen und anspruchsvollen Hindernisse von jedem Läufer alles abverlangte, da zeigte der Schuh, was er wirklich kann. Egal, ob im luftigen Kletternetz oder an den anderen extremen Hindernissen aus Holz, Beton oder Metall, immer konnte ich mich auf einen sicheren Stand, den Schutz der Knöchel und eine perfekte Dämpfung beim Herunterspringen verlassen.

Fazit

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, daß der Schuh auch im harten Rennalltag eindrucksvoll bewiesen hat , daß er den Namen „Performance“ absolut verdient hat. Natürlich werde ich diesen Schuh auch beim nächten Extremhindernislauf tragen und auch beim nächsten Getting Tough Race im Dezember 2013. Bis dahin werde ich ihn aber nicht im Schuhschrank versauern lassen, dafür ist er einfach viel zu gut…

Weiteren Informationen und Wettkampfbericht: http://www.androgon.com/15172/featured/gtr-2012

Performance AX1 MID GTX:  http://www.adidas.de/on/demandware.store/Sites-adidas-DE-Site/de_DE/Search-Show?q=Performance%20AX1%20MID%20GTX

(MW)

Bildquelle: Wolfgang Weber/androgon

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