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Modell 6 – Das finale Bundeswehrkonzept

5 September 2010 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Wir stellen vor:  Modell 6, Verbesserung der Bundeswehr

Sehr geehrte  Herren, werte Kameraden,

exklusiv für meine Tageszeitung „Rheinische Post“ ist es mir gelungen, aus verlässlicher Quelle herauszufinden, wie das von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) tatsächlich favorisierte Umstrukturierungsmodell mit der bisher unbekannten Nummer 6 aussieht. Erfreulicherweise ist es deutlich klarer und konsequenter als die bisher bekanntgewordenen, geradezu lächerlich halbherzigen Vorschläge. Klar ist uns allen doch: Es muss gespart werden, koste es …

Modell 6, Auszüge:

“ … Die Bundeswehr wird konsequent zur Einsatzarmee umgebaut. Dazu übernimmt der StGefr S. (früher 2./PzGrenBtl 212) gemeinsam mit dem OGefr M. (ehem. 3./AufklBtl 6) den Schutz des Kosovo. Dazu ist das neue Kontingent MINIGECONKFOR mit 2x G 36 und einer Taschenlampe Modell „Lucie minus“ auszustatten. Munition entfällt, da es sich um einen friedenserhaltenden Einsatz handelt. StUffz d.R. B. (ex 1./PiBtl 7) steht im unwahrscheinlichen Eskalationsfall als le. ORF-Btl (-) rund um die Uhr zur Verstärkung in Deutschland bereit. Ausrüstung und Bewaffnung ist aus Kostengründen im heimatlichen Wohnzimmer zu lagern. Zur Verlegung darf B.  seinen Privat-Pkw bzw. öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Eine Fahrtkostenerstattung erfolgt nicht. Wegen der engen Kontakte der Bundesrepublik Deutschland zu Israel wird die Deutsche Marine weiterhin Einheiten zu Unifil entsenden. Gedacht ist an vier OGefr z.S. mit zwei Schlauchbooten aus den Beständen der aufzulösenden LLPiKp 26.Aus freiwerdenden Mitteln durch die Verschrottung von 12 Fregatten und 5 Korvetten erhalten 852 Piraten am Golf von Aden Zweijahresverträge als seefahrendes Personal der Deutschen Marine und übernehmen den Schutz der internationalen Seewege vor Somalia. Die nötigen AK 47, Funkgeräte und Boote sind mitzubringen. Die Versicherung für den evt. Schadensfall hat auf eigene Kosten über örtliche Agenturen zu erfolgen. Diese Anweisung gilt in übertragenem Sinne auch für Afghanistan. Eine Rückverlegung der deutschen Teile ISAF auf Staatskosten ist aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht mehr möglich. Ein Ankauf von Kamelen in der Region oder ein Tausch gegen Waffen bzw. Ausrüstungsgegenstände Bw ist zu prüfen. Die Streitkräftebasis und der Zentrale Sanitätsdienst sind als selbständige GmbH zu führen. Zur Kostendeckung sind private Dienstleistungen aller Art gestattet. Eine Börsennotierung ist angestrebt. Das HFüKdo in Koblenz wird mit der Bw-Universität München, dem Tauchtopf der Marine in Eckernförde, dem Standortübungsplatz Augustdorf, dem Gerätehauptdepot Straelen und dem Scheinflughafen Memmingen zum bSSt 1 fAuJ (bunter Sammel-Stab 1 für Alles und Jedes) zusammengeführt und übernimmt – personell entsprechend verschlankt – künftig auch die Aufgaben aller Unterabteilungen BMVg und der Bw-Diensthundeschule. Die Fallschirmjäger springen ab sofort ohne Schirme. Dies verhindert auch Fehlentfaltungen oder Fangleinenverdrehungen und erspart das Fallschirmpacken. Die Deutsche Luftwaffe wird abgeschafft. Den Schutz des deutschen Luftraums übernimmt ab 140900 z sept 10 die Fluggesellschaft „Air Berlin“. Entgegen anderslautenden bösartigen Gerüchten bleibt die traditionsreiche deutsche Panzertruppe im Kern erhalten. Der Betrieb der verbleibenden 3 KPz „Leopard 2“ und 6 SPz „Marder“ wird durch eine zivile Kooperation mit einem Geldtransportunternehmen finanziell sichergestellt. Dieses ist entsprechend zu unterstützen. Da auch kleine Einsparungen in der Summe Wirkung zeigen, wird die Bundeswehruniform als Ganzes ab sofort auf eine Armbinde oliv mit der Aufschrift „Bund“ reduziert. Sie ist am linken Oberarm zu tragen. Dienstgradabzeichen dürfen mit Kugelschreiber oder Filzstift schwarz mittig auf die Stirn gemalt werden. In Form und Farbe haben annähernd sie den früheren dienstlich gelieferten Schulterklappen zu entsprechen. Das Ministerium nimmt weitere, ähnlich sinnvolle Sparvorschläge aus der Truppe gern entgegegen. Dazu ist eine Prämie von insgesamt 37,75 Euro ausgesetzt, die unbürokratisch in drei Monatsraten ausgezahlt werden wird.“

Ouelle: Helmut Michelis/Bundeswehr Postkarte Jean-Pol

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-08/wehrpflicht-bundeswehr-guttenberg

http://www.phoenix.de/bundeswehr_reformplaene_im_kreuzfeuer/320539.htm

(rz)

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