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In Motion – Sportfotografie von Laci Perényi

4 Juni 2013 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

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Ausstellung im Deutschen Sport & Olympia Museum

17. Mai 2013 – 27. Juni 2013

Laci Perényi gehört seit mehr als drei Jahrzehntenten zu den renommiertesten Fotografen der internationalen Sportszene. Insgesamt 16 Olympische Sommer- und Winterspiele, acht FußballWeltmeisterschaften sowie zahlreiche andere Sportereignisse hat Perényi im Laufe seiner Karriere begleitet. Dabei hat sich der frühere Leistungsschwimmer nie als reiner Dokumentar des Wettkampfes verstanden, sondern wollte seine Begeisterung für den Sport mit der Liebe zur Kunst und Kreativität verbinden. Seine Verdienste für die Sportfotografie würdigte bei der Ausstellungseröffnung am 16. Mai 2013 der langjährige ARD-Sportchef Heribert Faßbender in seiner Laudatio vor rund 200 Gästen, darunter die Olympiasieger Ulrike Nasse-Meyfarth, Heike Henkel und Michael Groß.

»Jedes Bild ist von mir bewusst gemacht«, so Perényi, der als Fotograf nie nur den Markt des Sportjournalismus bedienen wollte, sondern stets das etwas andere Bild im Kopf hatte. Sein Konzept, das ganze Bildformat mit dem Objektiv auszufüllen, verleiht den Motiven oft eine ganz besondere Dynamik. Lichtverhältnisse, Uhrzeit, Wetter, Standort, die Stadionarchitektur – all das zieht Perényi mit ins Kalkül, um das perfekte Foto zu schaffen.

Wie gut ihm das gelingt, hat der vielfach ausgezeichnete Fotokünstler immer wieder gezeigt. Zuletzt ist eine Aufnahme von Perényi zum »Sportfoto des Jahres 2012« gekürt worden. Bei den Olympischen Spielen in London gelang ihm ein beeindruckendes Bild der Degenfechterinnen Britta Heidemann und Shin A-Lam. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Halbfinale lieferten sich die Deutsche und die Südkoreanerin ein Gefecht mit Synchrontreffern in buchstäblich letzter Sekunde. Viele Fotografen haben dieses dramatische Gefecht im Bild festgehalten, aber Laci Perényi ist eine in ihrer Symbolik und Ästhetik einzigartige Aufnahme gelungen: Ein Bild, das den unbedingten Siegeswillen der Kontrahentinnen genauso festhält wie die Schönheit und Eleganz des Fechtsports an sich.

Sportfotografie ist eine Kunstform, die durchaus ins Museum gehört! Davon ist Laci Perényi überzeugt und das belegen seine höchst ästhetischen Aufnahmen. Zu Recht finden seine Arbeiten Anerkennung weit über den Sport hinaus. Magazine wie Stern, Bunte, Der Spiegel, Sports, Sports Illustrated oder dem New York Times Magazine drucken seine Fotos; zahlreiche Abdrucke in Bildbänden zeigen seine Meisterschaft an der Nahtstelle von Sport und Kunst. »In Motion – Sportfotografie von Laci Perényi« ist vom 17. Mai bis zum 27. Juni 2013 im Deutschen Sport & Olympia Museum zu sehen. Gezeigt werden 40 großformatige Motive verschiedenster Sportarten, u.a. Leichtathletik, Fußball, Tennis, Bahnradfahren, Schwimmen, Fechten, Eiskunstlauf, Snowboarden und Formel 1.

Laci Perényi, 1955 in Pressburg (Bratislawa) geboren, erhielt u.a. folgende Preise: GRAPHIS AWARD NEW YORK 1991 »Best Sports« // SPORTFOTO DES JAHRES 1996 // SPORTFOTO DES JAHRES 2012 // SVEN SIMON PREIS 2000 und 2012

Weitere Informationen:

Deutsches Sport & Olympia Museum
Im Zollhafen 1
50678 Köln

http://www.sportmuseum.de/

 

Quelle: Deutsches Sport & Olympia Museum

Bilder: Laci Perényi /Deutsches Sport & Olympia Museum

 

 

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