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Männer und Motorräder

Bike [1]Weshalb wir Männer so sehr auf Motorräder stehen

Motorräder vermitteln ein Gefühl von Freiheit, dem sich niemand so leicht entziehen kann. Wer Interesse hat, sollte daher nicht zögern. Wichtig ist, dass beim Kauf des ersten Motorrads nichts überstürzt wird, sondern stattdessen eine gezielte Auswahl erfolgt.

Motorräder können Menschen schon früh in ihren Bann ziehen. Zahlreiche Männer hatten bereits im Kindesalter den Wunsch, später einmal mit ihrem eigenen Motorrad auf Tour zu gehen. Nicht selten kommt es dann auch tatsächlich so: Viele Männer halten an diesem Kindheitstraum konsequent fest und besitzen schon früh ein eigenes Motorrad.

Es gibt aber auch noch weitere Gelegenheiten und Zeitpunkte, um auf den Geschmack zu kommen. Besonders Männer werden als Jugendliche von der Begeisterung für Motorräder gepackt. Wenn Freunde mit eigenen Motorrädern vorfahren, entsteht häufig der Wunsch, selbst fahren zu wollen. Sogar im Alter kann dieser Wunsch noch aufkommen – und viele ältere Männer setzen ihn konsequent um.

Faszination Motorrad
Verschiedene Gründe zeigen sich dafür verantwortlich, dass sich besonders Männer, und darunter nicht wenige, für das Motorradfahren begeistern. Hierzu zählt insbesondere das Gefühl von Freiheit, das Motorräder bieten. Anders als beim Auto ist der Fahrer nicht von einer Karosserie umgeben und befindet sich somit in der Lage, die Umgebung gründlicher wahrzunehmen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, Landschaften zu entdecken. In erster Linie gehen deshalb viele Biker auf Tour, weil sie neue Regionen kennenlernen möchten. Natürlich wäre dies auch mit anderen Fahrzeugen möglich. Allerdings ist die Intensität eine ganz andere, zumal gleichzeitig die Möglichkeit besteht, weitere Strecken innerhalb kürzester Zeit zurückzulegen.

Damit wäre dann auch schon der dritte und letzte Punkt angesprochen, nämlich die technische Faszination. Motorräder bieten ein Fahrgefühl, das mit keinem anderen Fahrzeug vergleichbar ist. Die Kombination aus niedrigem Gewicht und guter Motorisierung gestattet ein sportliches Fahrerlebnis. Niemand muss ein teures Motorrad erwerben, um zu erfahren, was eine ordentliche Beschleunigung ist. Selbst mit kleineren Motorrädern ist es beispielsweise möglich, Sportwagen ohne große Mühe hinter sich zu lassen.

Einstieg in die Welt des Motorradfahrens
Der Einstieg in die Welt der Motorräder, hat in Deutschland auf einem vergleichsweise theoriebasiertem Weg zu erfolgen – zunächst gilt es, eine Fahrschule zu besuchen und die benötigte Fahrerlaubnis [2]zu erhalten. Doch die Fahrausbildung ist wichtig, denn Motorradfahrer sind im Straßenverkehr einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt.

Spätestens wenn die Fahrerlaubnis erlangt wurde, ist es an der Zeit, sich auf die Suche nach einem geeigneten Motorrad zu begeben. Allerdings fällt die Entscheidung nicht immer leicht, da das Spektrum an unterschiedlichen Maschinen groß ist.

Tourenbikes:
Motorräder dieser Klasse versprechen eine Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Sie sind gut motorisiert und erlauben daher sportliches Fahren. Die Sitzposition ist aufrechter, damit sich weite Strecken komfortabel zurücklegen lassen. Vor allem BMW hat sich in diesem Segment einen Namen erarbeitet.

Rennmaschinen:
Wer eine maximale Beschleunigung erfahren möchte und auch sonst einen großen Wert auf sportliches Fahren legt, entscheidet sich für eine Rennmaschine. In diesem Segment ist die Auswahl groß, insbesondere die japanischen Motorradhersteller sowie auch die italienische Marke Ducati gelten als sehr beliebt.

Cruiser:
Nicht immer muss die bloße Funktionalität im Vordergrund stehen. Wer auf eine sehr angenehme Art und Weise fahren möchte, entscheidet sich für einen Cruiser. Die mit Abstand beliebteste Marke in diesem Segment ist Harley Davidson [3]. Die schweren Bikes aus den USA versprechen ein tolles Fahrgefühl und ziehen zugleich viele Blicke auf sich. Aber auch die schweren Goldwings sind beliebt, insbesondere bei Paaren, die gemeinsam auf Tour gehen und sich viel Komfort wünschen.

Cross-Maschinen: Wer sich auf unbefestigtem Terrain bewegen möchte, entscheidet sich für eine Motocross-Maschine. Letztlich belegen diese Bikes zwar eine Nische, aber dennoch haben sie eine treue Anhängerschaft.

Tipps zur Auswahl des ersten Motorrads
Allen voran ist es eine Überlegung wert, zunächst klein anzufangen. Der Kauf sehr sportlicher bzw. stark motorisierter Maschinen mag zwar verlockend sein, allerdings sollte der Einstieg langsam geschehen. Es ist immer gut, anfangs langsam zu beginnen bzw. ein Einsteiger-Bike ein bis zwei Jahre lang zu fahren. Anschließend ist eine Steigerung möglich. Solch eine Maschine kann auch günstig bei Motoscout24 [4] gebraucht gekauft werden. Die Auswahl am Markt ist groß und außerdem gelten Motorräder als vergleichsweise wertstabil, sodass beim späteren Verkauf nicht viel Geld verloren geht.

Beim Kauf des ersten Bikes sollte nichts überstürzt werden. Es ist ratsam, sich gut zu überlegen, wo, wie häufig und auf welche Weise das Motorrad voraussichtlich genutzt wird. Anschließend empfiehlt es sich, Probefahrten zu machen. Bei vielen Händlern ist dies möglich, teilweise bieten sich auch Gelegenheiten im Freundeskreis.