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Das neue Bild vom Mann

21 August 2013 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

3469610318_c3906cf6afDas neue Bild vom Mann: Einzigartige Selbstportraits

Zu den schwierigsten Disziplinen der Fotografie gehört das gelungene Selbstportrait. In welchen Posen wirken Sie so, wie Sie wirken möchten? Soll das Männerportrait kreativ oder seriös, elegant oder verrückt wirken? Und welche Ausrüstung ist nötig, um ein gestochen scharfes Bild vom eigenen Antlitz zu kreieren?

Mit der richtigen Ausrüstung zum Bild

Das Besondere an einem guten Selbstportrait ist, dass Sie ein Bild machen, bei dem Sie statt hinter der Kamera davor stehen. Somit müssen Sie sich auf Ihr Equipment verlassen, um ein gutes Bild zu erhalten. Damit Sie dabei keine langen Affenarme machen müssen und am Ende das Bild verwackeln, ist eine Selbstauslöserfunktion oder eine Fernbedienung die beste Lösung. Auch ein Stativ bietet eine gute Hilfestellung für Portraits der eigenen Person. Die einzige Ausnahme: Das kreative Selbstportrait, das Sie selbst mit Kamera zeigt. Bei dieser Variante ist lediglich ein großer Spiegel nötig.

Der Spiegel bietet Ihnen auch Hilfestellung bei der optimalen Pose. Nutzen Sie Ihr Spiegelbild, um den Ausdruck von Mimik und Gestik zu prüfen und spielerisch Ihr Portrait in Szene zu setzen. Sehr schnell werden Sie dabei feststellen, warum eine Frontalansicht beim richtig fotografieren zumeist unvorteilhaft ist. Ebenso werden Sie jedoch entdecken, wie Sie sich von Ihrer Schokoladenseite zeigen. Beliebte Posen für Männerportraits sind lockere Sitzhaltungen und seitlich liegende Positionen. Maßgeblich für Ihre Wahl ist natürlich der geplante Zweck des Portraits: Für berufliche Zwecke sollte das Selbstbildnis seriös, offen und freundlich wirken, für private Einsatzbereiche stehen Ihnen hingegen alle Möglichkeiten offen.

Zwischen verwackelt und abgeschnittenen Köpfen

Damit Ihr Bild optimal zur Geltung kommt, nutzen Sie einfach die Tricks der Profis: Befestigen Sie die Kamera auf einem Stativ und positionieren Sie vor der Kamera einen großen Gegenstand, der bei Ihrer Wunschposition die Augen einnimmt. Dies können Sie mit einer hohen Bodenvase auf dem Stuhl, einem zweiten Stativ oder nötigenfalls einem hohen Bücherstapel umsetzen. Nutzen Sie nun den Kamerafokus, um diesen Gegenstand auf Augenhöhe scharf zu stellen. Entfernen Sie anschließend den Gegenstand und setzen sich in Pose, können Sie mit dem Selbstauslöser oder der Fernbedienung das Bild schießen, ohne auf gute Bildschärfe zu verzichten. Gelungene Bilder können Sie auch als Ausschnittvergrößerung oder repräsentatives Leinwandbild bei Anbietern umsetzen.

Moderne Portraits erstellen Sie dabei nicht nur durch kreative Posen, sondern auch durch abwechslungsreiches Equipment. Erstellen Sie beispielsweise mit einem Weitwinkelobjektiv Ihr Selbstbildnis, können Sie mit der richtigen Fokussierung den Hintergrund verschwommen darstellen und den Bildmittelpunkt mit Ihrer Person (seitlich im Bild positioniert) ablichten. Amüsante Portraits entstehen auch durch den Einsatz einer sogenannten Fisheye-Linse, die außerhalb des Bildmittelpunktes das Motiv verzerrt und aufgelockert präsentieren.

 

Bildquelle: ©Flickr bokehaddict / (CC BY 2.0)

 

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