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Das erste Haus

13 September 2013 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

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Glücklich verbandelt, jeden Monat ein ansehnliches Einkommen auf dem Konto und zu guter Letzt ist das erste gemeinsame Kind auf dem Weg: Damit sind für viele Männer drei elementare Voraussetzungen erfüllt, um das erste gemeinsame Haus mit der Liebsten zu kaufen.

Die Erinnerungen an die eigene Single-Wohnung sind langsam verblasst, schließlich ist man schon seit einiger Zeit mit seiner Freundin glücklich in den gemeinsamen vier Wänden. Kommt dann die freudige Botschaft, dass das erste gemeinsame Kind erwartet wird, nehmen das viele zum Anlass, sich auf die Suche nach Immobilien zu machen. Neben einer größeren Wohnung bevorzugen viele dabei ein eigenes Haus, wenn es in den finanziellen Rahmen passt. Eine Voraussetzung für den Hauskauf ist es, sich Klarheit über die aufkommenden Kosten und die spätere Hausfinanzierung zu machen. Dabei sollte man sich vorher unbedingt über Risiken und Nebenwirkungen informieren und die favorisierte Immobilie auf Herz und Nieren prüfen.

Tipps zum Immobilienkauf:

  • Zustand des Hauses: Plant man den Kauf einer Gebrauchtimmobilie, so sollte auf jeden Fall ein Fachmann hinzugezogen werden. Er überprüft wichtige Dinge wie Kellerfeuchtigkeit, Rückstausicherung und Entwässerung, Haushalt, Elektronik, Garage, Hausfassade, Heizkörper und Leitungen, Balkone, Dach und Böden, Wärmedämmungen, Ein- und Ausgangsbereiche sowie Türen und Wände.
  • Lage und Grundstücksgröße: In welchem Stadtviertel oder Ortsteil liegt das Haus? Handelt es sich um ein reines Wohngebiet oder gibt es auch Gewerbeflächen? Prüfen Sie zudem die Anfahrtswege zur Arbeitsstelle, Anbindungen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und zum Supermarkt und Co. Ein Aspekt, der für ihr Kind später wichtig ist: Wie weit entfernt sind Kita und Schule?
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Prüfen Sie, ob der Preis für die Immobilie angemessen festgesetzt ist. Fallen Sie auf keine Wucher rein, nur weil Sie unbedingt in eine bestimmte Straße in der Stadt ziehen wollen. Um das Verhältnis zwischen Qualität und Preis des Hauses festzustellen, sollten Sie, wie bereits erwähnt, einen Fachmann die relevanten Punkte klären lassen. Er kennt sich in der Regel auf dem Immobilienmarkt gut aus und weiß, welche Preise angemessen sind und wo zu hoch gegriffen wird.
  • Energieverbrauch: Prüfen Sie den so genannten Energieausweis. Der zeigt die energetische Bewertung des Hauses. Der Energieverbrauch wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter sowie einer zusätzlichen farblichen Eingruppierung und weiteren ergänzenden Daten aufgeschlüsselt.
  • Baujahr: Wann wurde das Haus gebaut, wurde es in der Zwischenzeit renoviert oder ist es an vielen Stellen ausbesserungswürdig? Hier können besonders bei Altbauten erhebliche Kosten hinzukommen.

 

 

Bildquelle: © altrendo images/Stockbyte/Thinkstock

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