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Ganzheitliche Gesundheitsanalyse durch Lebensfeuer-Messung

16 November 2013 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken
Herzratenvariabilität

Herzratenvariabilität

Lebensfeuer-Messung – Herzratenvariabilität gibt Aufschluss über den individuellen Trainingsbedarf

Beim Training kann schnell viel falsch gemacht werden. Standardisiertes Training ungeachtet der persönlichen Verfassung und des individuellen Bedarfs kann bei Sportlern nicht nur zu Leistungs-Stagnation oder sogar –Einbrüchen führen, sondern auch Auslöser für Krankheiten und Verletzungen sein, die auf Übertraining zurückzuführen sind.

Ist ein sportlicher Burnout, eine aus Überlastung resultierende Verletzung oder Krankheit erst einmal in vollem Umfang ausgebrochen, hilft oft nur ärztliche Hilfe und eine intensive Therapie. Daher ist es wichtig, das Training möglichst präzise auf den individuellen Bedarf abzustimmen, um ein Optimum an Leistung zu gewährleisten und Übertraining mitsamt den negativen Effekten zu vermeiden.

Durch eine Umstellung des Trainings und dem Setzen der richtigen Impulse können negative Auswirkungen bestimmter Trainingsaspekte gezielt minimiert oder gänzlich neutralisiert werden. Jeder Mensch ist anders und daher reagiert auch jeder Mensch völlig unterschiedlich auf bestimmte Einflüsse, was eine Pauschalisierung in diesem Zusammenhang schwierig macht.

Feuer und Flammen

Als geeignetes Mittel zur Bestimmung der persönlichen Verfassung und der Auswirkungen bestimmter Trainingseinheiten auf den Sportler bietet sich eine Messung der Herzratenvariabilität über einen Zeitraum von beispielsweise 24 Stunden an. Bei gesunden Menschen reagiert das Herz ununterbrochen auf äußere und innere Signale mit fein abgestimmten Veränderungen der Herzschlagfolge. Dieses Phänomen wird als Herzratenvariabilität – abgekürzt HRV – bezeichnet.

Die Messung dieser HRV über einen bestimmten Zeitraum ergibt ein Diagramm, das einem Feuer ähnelt. Je höher die „Flammen“ lodern und je farbintensiver und dichter sie sind, desto vitaler, jünger oder durchtrainierter ist ein Mensch. Zeigt das Diagramm nur kleine Flammen und wenig farbliche Kontraste, deutet das Bild auf reduzierte Lebenskraft, Erschöpfung oder Krankheit hin. So lässt sich aus einem HRV-Diagramm, basierend auf einer 24 Stunden Messung im Trainingsalltag, genau ablesen, in welchen Zeiträumen der Gemessene besonders vital war und wann Einbrüche zu verzeichnen sind. In Kombination mit einer Dokumentation der Tätigkeiten durch den Gemessenen über den Zeitraum der Messung kann das Training und die Auswirkungen einzelner Trainingseinheiten präzise analysiert werden. Aufgrund der Ähnlichkeit des Mess-Diagramms mit einem Feuer wird die HRV-Messung auch als Lebensfeuer-Messung bezeichnet.

Diese wissenschaftlich anerkannte Methode wird bereits von vielen Trainern, Sportmedizinern und Sportlern angewendet und bedeutet für den Gemessenen keinerlei Einschränkungen, da hierzu lediglich ein HRV-Rekorder – 16 Gramm leicht und kleiner als eine Zündholzschachtel – mit zwei Messpunkten auf der Brust getragen wird. Der Gemessene kann während der Messung wie gewohnt trainieren.

Trainieren mithilfe der richtigen Impulse

Eine HRV-Messung bietet sich neben einer regelmäßigen Nutzung im Trainingsumfeld auch im Vorfeld eines Urlaubs an, denn mit ihrer Hilfe kann genau bestimmt werden, welche der drei Grund-Impulse des Lebensfeuers „Aktivierung“, „Regeneration“ und „Balance“ der Gemessene in seinem Urlaub setzen sollte, um zu echter Erholung, nicht zuletzt auch zum Erreichen des Trainingsziels zu finden. Oftmals divergieren hier Selbsteinschätzung und wirklicher Bedarf erheblich.

Im österreichischen Kleinwalsertal, das südlich an das Allgäu anschließt, gibt es bereits vier zertifizierte Lebensfeuer-Hotels, die sich auf die HRV-Messung spezialisiert haben und von der Küche über die Aktivitäten und Wohlfühlangebote bis hin zur Einrichtung gänzlich auf die entsprechenden Impulse ausgerichtet sind. Der Gast kann sich bei einer Buchung bereits im Vorfeld in einer Alltagssituation messen lassen und erhält von den ausgebildeten Lebensfeuer-Professionals der Hotels dann individuelle Empfehlungen für seine optimale Erholung im Urlaub. Diese Empfehlungen umfassen die drei Grund-Impulse des Lebensfeuers sowie weitere persönliche Tipps im Bezug auf Ernährung, Bewegung und Vitalität. So erfährt der Sportler nicht nur eine für ihn optimale Erholung, sondern kann sein Training auch im Urlaub gezielt unterstützen und sein Leistungspotential voll ausschöpfen

 

Der Selbsttest

Ich entschloss mich zu einer Lebensfeuer-Messung, da ich mich in den letzten Monaten in einer ungewöhnlich intensiven Lebenssituation befand und das Gefühl hatte, am persönlichen Limit zu sein. Hohe sportliche Anforderungen, viele berufliche Baustellen und eine komplexe familiäre Situation sorgten dafür, dass ich mich gefühlt an meiner Leistungsgrenze befand. Aufgrund meines sportlichen Hintergrunds erkannte ich schnell die Chancen, die die Lebensfeuer-Messung im Bezug auf die Analyse des Leistungspotentials bietet, und entschloss mich, die Messung einmal auszuprobieren. Das ganzheitliche Konzept im Zusammenhang mit der Lebensfeuer-Messung hat mich überzeugt. Zudem bin ich der Meinung, dass erfolgreiche Arbeit an der Gesundheit und Leistungsfähigkeit nur möglich ist, wenn man den Menschen ganzheitlich betrachtet. Insbesondere hat mich interessiert, was das eigene Herz über den Gesundheitszustand verrät.

Erstmessung

Die Erstmessung fand Ende August 2013 während einer Geschäftsreise statt, bei der ich spontan einen Abstecher ins Kleinwalsertal machte, um dort den Lebensfeuer-Professional und ambitionierten Sportler Seppi Neuhauser zu treffen. Während der Messung habe ich mich gut gefühlt und war sehr neugierig auf das, was auf mich zukommen würde. Das Messgerät selbst habe ich überhaupt nicht gespürt und konnte damit sogar trainieren. Zudem war ich sehr gespannt, wie die Ergebnisse wohl ausfallen würden.

Die zweite Messung erfolgte in bekannter Umgebung. Der Recorder wurde mir hierzu nach Hause geschickt und ich habe ihn selbst nach Einweisung durch Seppi Neuhauser angelegt.

Lebensfeuer-Hotel – Ein nahezu perfekt aufeinander abgestimmtes Konzept

Für die dritte Messung plante ich mehr Zeit ein und verbrachte zwei Tage im Lebensfeuer-Hotel Genussgasthof Sonnenburg im Kleinwalsertal, denn ich war neugierig, wie das ganzheitliche Konzept in einem Lebensfeuer-Hotel unter Berücksichtigung von Unterkunft, Kulinarik und Aktivitäten umgesetzt wird. Auch wollte Herr Neuhauser, den ich als sehr kompetent und angenehm wahrgenommen habe, mir hier die Ergebnisse aus allen drei Messungen in einem persönlichen Coachinggespräch detailliert erläutern. Ich war gespannt auf die finalen Ergebnisse, die mein persönliches Gesamtbild konkretisieren würden. Würden sich einige Dinge bestätigen oder entkräften?

Genauso wenig wie man einzelne Körperteile und Funktionen vom ganzheitlichen Menschen bewerten sollte, was in der klassischen Schulmedizin ja immer noch gemacht wird, sollten wir auch unser Umfeld und unsere Lebensweise als Ganzes in unser Befinden mit einbeziehen. Dies geschieht im Kleinwalsertal mit den Lebensfeuer-Hotels und der Infrastruktur bis hin zum persönlich und individuell zugeschnittenen Essen nahezu in Perfektion.

Coaching

Die Aussagekraft der Messergebnisse sowie die Analyse-Kriterien sind logisch und gut aufeinander abgestimmt. Auch für Nicht-Mediziner lassen sich die Ergebnisse und Wege dorthin gut nachvollziehen. Über das Coachinggespräch werden die positiven wie die zu optimierenden Punkte im Einzelnen diskutiert und Verbesserungsvorschläge zur Steigerung der Leistungsfähigkeit entwickelt. Ich fand es beeindruckend, was einem das Herz im Rahmen einer Lebensfeuer-Messung alles über sich selbst verrät und wie diese Daten ausgewertet und die Ergebnisse bildlich dargestellt werden.

Per aspera ad astra

Die Erkenntnisse haben zum Glück das bestätigt, was ich insgeheim erwarte habe. Kontinuierlicher Sport, in meinem Fall Extremsport über Jahrzehnte, hat keine negativen Spuren am Körper hinterlassen und es wurden auch keine Defizite durch Raubbau aufgedeckt. Der intensive Sport hat meinen Körper und Geist vielmehr widerstandfähiger gemacht und ihm die beste Basis mit einem soliden Puffer für Herz und Kreislauf beschert.

Der Durchschnitt der Ergebnisse aus den drei Messungen ergab wirklich tolle Werte, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Mein biologisches Alter liegt mit 31 Jahren weit unter meinem tatsächlichen Alter von 44 Jahren, was an sich schon mal als sehr positiv zu bewerten ist. Weiterhin wurde mir eine außergewöhnlich gute Gesamtphysiologie attestiert und mein Herz-Kreislaufsystem arbeitet mit ca. 81.000 Herzschlägen in 24 Stunden sehr ökonomisch. Nicht zuletzt deshalb schaffe ich es, mich nach Belastungen vergleichsweise schnell wieder zu erholen. Insgesamt sei ich in der Lage, noch viel mehr zu leisten, ohne meinem Körper zu schaden.

Optimierung der Leistungsfähigkeit

Allein meine Regeneration im Schlaf ist laut den Messergebnissen verbesserungsfähig.

Auf Basis der Messergebnisse wurde mir empfohlen, an meiner Atmung zu arbeiten und verstärkt auf eine Bauchatmung zu achten. Im Speziellen legte mir Seppi Neuhauser einen Sechser-Zyklus, also sechs Atemzüge pro Minute nahe. Dies solle ich auch ruhig immer mal wieder zwischendurch im Alltag praktizieren, um so nebenbei zusätzliche kurze Erholungsphasen zu generieren.

Aufgrund der Tatsache, dass ich eine enorm gute Basis habe und nach oben noch viel Luft ist, riet mir Seppi Neuhauser dazu, im Training ruhig öfter an meine persönliche Grenze zu gehen. Allgemein wurde mir nicht zuletzt deshalb der Impuls „Aktivierung“ empfohlen. Jedoch solle ich dabei immer auf die anschließende Regeneration achten. Zur Regeneration wurden mir Basenbäder, Fußreflexzonenmassagen, Schwimmen, Barfuß laufen und Ruhepausen in der Hängematte empfohlen.

Im Bezug auf meine Ernährung wurde mir von Seppi Neuhauser zu eiweiß- und basenreicher Kost sowie zum vermehrten Konsum von Vitamin B und Magnesium geraten. Auch Suppen seien gut für mich, da Suppen schneller als feste Nahrung in Energie umgewandelt werden. Seppi Neuhauser hat mir sogar einen detaillierten Essens- und Trainingsplan erstellt, an die ich mich seitdem auch halte. Die Erstellung individueller Ernährungs- und Trainingspläne ist allerdings normalerweise nicht Teil des Coachinggesprächs und war eine besondere Leistung von Seppi Neuhauser für mich im Hinblick auf mehrere anstehende Wettkämpfe.

Lebensfeuer-Menu

Nach dem intensiven Coachinggespräch stand ein impulsspezifisches Lebensfeuer-Menu im Genussgasthof Sonnenburg auf dem Plan. Dieses 3-Gang-Menu wurde von Ronny Borgwardt, dem Küchenchef des Hauses, speziell zusammengestellt und mir die Details zur Entwicklung des Menus von ihm persönlich erläutert. Es hat super geschmeckt und ich hatte danach trotz der drei Gänge keinerlei Völlegefühl, sondern fühlte mich fit und leistungsfähig.

Dieses Befinden haben Seppi Neuhauser und ich dann sogleich für einen Spaziergang mit Atem-Meditation genutzt, was mir sehr gut getan hat. Am nächsten Morgen verabredeten wir uns vor dem Frühstück zu einer Mobilisationseinheit und nach dem Frühstück machten wir eine belebende Mountainbiketour durch das malerisch schöne Kleinwalsertal, bei der wir auch die anderen Lebensfeuer-Hotels besuchten.

Für mich waren die Messungen eine Bestätigung dafür, dass sich hartes Training und die konsequente Arbeit am eigenen Körper langfristig auszahlen. Ich habe die Lebensfeuer-Messung auch schon vielen meiner Geschäftspartner und Freunden empfohlen. Wenn man auch im hohen Alter immer noch leistungsfähig bleiben möchte, sei es als Sportler, Manager oder einfach nur als Mensch, der sein Leben aktiv gestalten möchte, ist die Lebensfeuer-Messung als Ergänzung zum eigenen Blutbild zwingend notwendig. Erst dadurch bekommt man ein ganzheitliches, dreidimensionales Bild von sich selbst.

 

 

Weitere Informationen:

Die Lebensfeuer-Messung ist eine wissenschaftlich fundierte und bereits von vielen Trainern, Sportmedizinern und Sportlern angewandte Methode zur Trainingssteuerung. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.lebensfeuer.com

Ein gemeinsamer Blog der vier Hotels bietet Informationen rund um die Themen Vitalität, Bewegung, Ernährung und Natur sowie Hintergründe und Fakten zum Lebensfeuer-Konzept und dessen Anwendung im Urlaub: www.deine-natur.com

Die Website des Lebensfeuer-Professionals Seppi Neuhauser: www.trail-of-life.at/lebensfeuer/lebensfeuer

Das Kleinwalsertal: http://www.kleinwalsertal.com/

Urlaub im Kleinwalsertal: http://www.kleinwalsertal.com/de/urlaubswelten/erholung/lebensfeuer

 

Die vier Lebensfeuer-Hotels im Kleinwalsertal:
 
Verwöhn- und Wellnesshotel Walserhof ****
www.wellnesshotel-walserhof.at
Genussgasthof Sonnenburg ***
www.genussgasthof.at
Hotel Gemma ****
www.gemma.at
Hotel Erlebach ****
www.erlebach.de

 

Das Kleinwalsertal

Inmitten majestätischer Gipfel liegt das österreichische Hochgebirgstal in einer Höhenlage von 1.100 bis 1.250 Metern am Nordrand der Alpen. Die Walsertaler Berge grenzen im Osten und Südosten an die Lechtaler Alpen, nach Norden hin öffnet sich das Alpenvorland und der Große Widderstein (2.536 m) grenzt im Süden und Westen an das Lechquellengebirge/Arlberg und den Bregenzerwald.

Das Tal wurde um 1270 von Walsern besiedelt, einer Volksgruppe, die aus dem oberen Wallis (Schweiz) zuwanderte. Der Dialekt hat sich noch recht gut erhalten und unterscheidet sich deutlich von den Nachbarn in Vorarlberg und im Allgäu.

Während sich die Walser entlang der Breitach ansiedelten, blieben die Seitentäler reines Alpgebiet – ursprünglich und naturbelassen. Vier Berge sind mit Bergbahnen für Sie erschlossen.

Heute leben in den drei Dörfern Riezlern, Hirschegg und Mittelberg mit Baad etwa 5.000 Menschen, die zum großen Teil im Tourismus tätig sind und sich auf Ihren Besuch freuen.

 

Bildquelle: www.androgon.com  , www.lebensfeuer.com

Quelle: www.styleandsport.com

 

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