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Männerdomäne

21 Februar 2014 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Männerdomäne GlücksspielMännerdomäne Glücksspiel?
Männer, die im Leben regelmäßig etwas riskieren, die einen Schlag bei Frauen haben und stets das Abenteuer suchen, werden gemeinhin als „Player“ bezeichnet. Auch im Bereich des Glücksspiels sind es vor allem junge Männer, die als Zielgruppe anvisiert werden. Aber ist das Bild von James Bond am Black-Jack-Tisch noch zeitgemäß? Legen Frauen denn tatsächlich ein anderes Spielverhalten an den Tag?

Anteil weiblicher Glücksritter steigt
Glücks- und Gewinnspiele sind so alt wie die Menschheit selbst und in Zeiten des Internets sorgen alle nur denkbaren Spielvarianten für Zerstreuung und Spaß. Dass das Spiel mit dem Glück hierzulande eigentlich nie eine reine Männerdomäne war, beweist die älteste und noch immer beliebteste Glücksspielvariante – das Lotto. Den Jackpot wollen Frauen und Männer nämlich zu gleichen Teilen knacken. Dabei geht es nicht immer nur um den Nervenkitzel und die Aussicht auf hohe Geldgewinne. Auf bestimmten Seiten im Internet kann man zum Beispiel einer Lotto Tippgemeinschaft beitreten und zusammen mit Freunden und Kollegen als Team sein Glück versuchen. Das schweißt zusammen und erhöht zudem die Gewinnchancen deutlich. Andere Spiele werden hingegen auch heute noch vornehmlich von Männern in Anspruch genommen. Das ändert sich allerdings gerade: Mitarbeiter großer Online-Glücksspielanbieter sprechen von einem Wandel ihrer Kundengruppen. Etwa ein Drittel der Spieler im Internet sind heute weiblich – Tendenz steigend.

Männer spielen anders
Männer suchen im Spiel vor allem Entspannung und hoffen meist auf den ganz großen Gewinn. Bei Frauen liegt der Sachverhalt tatsächlich ein bisschen anders. Sie suchen vor allem die kurzfristige Ablenkung und entdecken das Glücksspiel im Schnitt erst nach ihrer Jugend für sich. Doch auch diese Aussage wird in Zukunft wohl revidiert werden, da mittlerweile ein nicht zu verachtender Teil besonders junger Frauen vermehrt den Nervenkitzel sucht. Ob es überhaupt noch reine Männerdomänen gibt?.

Bildquelle: © Erik Snyder/Photodisc/Thinkstock

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