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Red Bull X-Alps

24 Mai 2012 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Von Salzburg nach Monaco

Die Red Bull X-Alps ist ein internationaler Wettkampf für Gleitschirmteams im Biwakfliegen, der erstmals 2003 und im Zwei-Jahres-Turnus durchgeführt wird. Er gilt als der härteste Gleitschirm-Wettkampf der Welt und als eines der härtesten Adventure-Races weltweit, da er über mehrere Tage, ohne Pausen und Erholung stattfindet.

Ziel des Wettkampfes ist es, den Alpenbogen vom Dachstein-Gletscher bis Monaco zu durchqueren. Hierbei müssen verschiedene Wende-Bojen passiert werden. Die genaue Streckenführung variiert durch die Wendepunkte, die von Wettbewerb zu Wettbewerb geändert werden. Die einzigen erlaubten Fortbewegungsmittel sind der Flug per Gleitschirm und die Fortbewegung zu Fuß. Die Benutzung von Hilfsmitteln ist nicht erlaubt.

Die Dauer ist auf maximal 21 Tage begrenzt, resp. die Zeit, die der Sieger benötigt, plus 48 Stunden. Für die Piloten, die das Ziel nicht erreicht haben, wird die fehlende Distanz zum Ziel gewertet.

Ein Team besteht aus dem Piloten und einem Supporter. Der Supporter darf den Piloten mit Informationen, Nahrung und Ausrüstung versorgen und dient als Bindeglied zur Rennleitung.

Der Pilot muss ständig den Gleitschirm, sein Gurtzeug mit Rettungsfallschirm, den Helm sowie einen GPS-Empfänger mit Übermittlungsgerät dieser GPS-Daten mit sich führen. Alle anderen Ausrüstungsgegenstände dürfen streckenweise vom Supporter transportiert werden.

Für 2011 wurde aus Sicherheitsgründen eine neue Regel eingeführt. Die Athleten müssen zwischen 23:00 Uhr und 04:00 Uhr eine ununterbrochene Ruhepause einlegen. In dieser Zeit dürfen sie sich nicht weiter als 250 Meter von ihrer Ruheposition weg bewegen.

2009 erreichten nur 2 Teams das Ziel in Monaco. 12 Team mussten vorzeitig aufgeben, wurden disqualifiziert oder aus dem Rennen genommen. Schnellster Athlet war Chrigel Maurer, der als erster Teilnehmer überhaupt Monaco fliegend erreichte. Er landete am Strand von Roquebrune und lief dann zum letzten Wendepunkt auf dem Mont Gros, von wo aus er dann ins Ziel flog. Etwa einen Tag später erreichte als einziger weiterer Teilnehmer der Vorjahressieger Alex Hofer ebenfalls fliegend Monaco. Der Sieger Chrigel Maurer legte 72% (999km) der Strecke (1379 km) in der Luft zurück, die restlichen 28% (380km) der Strecke lief er. Maurer überwand während des Rennens zu Fuß 35520 Höhenmeter.

Weitere Informationen unter: http://www.redbullxalps.com/

http://youtu.be/amVVPl0YJCA


http://www.mountainfilm.com/de/2006/film/320/

(fs)

Quelle: http://www.redbullxalps.com/

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