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jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs

27 März 2014 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

jOBSDVDflat titelAm 27.03.2014 startet die Videopremiere jOBS – DIE ERFOLGSSTORY VON STEVE JOBS auf DVD, Blu-ray Disc™ sowie als Download.

Gezeigt wird ein faszinierendes Biopic über eine bedeutende Persönlichkeit unserer Zeit. Der Film zeichnet rund 30 Jahre im Leben Steve Jobs nach – von seiner Zeit am College Anfang der 70er Jahre bis zur Einführung des iPods im Jahre 2001. Hollywood-Star, Twitter-Ikone und Startup-Financier Ashton Kutcher mimt hier den Apple-Visionär, dem er überraschend ähnlich sieht.

Inhalt:
2001, Cupertino im Silicon Valley. Der 46-jährige Steve Jobs betritt in einem seiner legendären Rollkragenpullover die Bühne der Apple Town Hall. Vor den Augen seiner begeisterten Mitarbeiter präsentiert er sein neues Geheimprojekt: den iPod, einen Musikabspieler, mit dem man 1000 Songs in der eigenen Hosentasche tragen kann.
27 Jahre zuvor hatte Jobs gerade sein Studium am Reed College abgebrochen, da die Studiengebühren zu hoch waren. Mit der Erlaubnis des Dekans darf er aber weiterhin Kurse besuchen. Vor allem ein Kurs in Kalligraphie weckt sein Interesse. Des Weiteren ist er fasziniert von dem Buch „Be Here Now“ des Autors Ram Dass, eines zum Hinduismus konvertierten US-Amerikaners. Von diesem Buch und seinen Erfahrungen mit LSD inspiriert, verbringt Jobs zusammen mit seinem Freund Daniel Kottke einige Zeit in Indien.
Von seiner Reise zurück, wohnt Jobs 1976 wieder bei seinen Adoptiveltern im kalifornischen Los Altos und hat Arbeit beim Spielehersteller Atari gefunden. Doch der Perfektionist ist in seinem Job nicht glücklich. Da sein Chef jedoch an sein Talent glaubt, überträgt er ihm die Verantwortung für ein erstes eigenes Projekt. Das Ergebnis ist das heute weltweit bekannte Computerspiel „Breakout“, das Jobs in Zusammenarbeit mit Steve „Woz“ Wozniak für Atari entwickelt. Während die beiden an dem Spiel arbeiten, macht Jobs in der Garage seines Jugendfreundes eine bedeutende Entdeckung: ein von Woz gebauter Prototyp eines Personal Computers. Voller Begeisterung überredet Jobs seinen Freund, mit ihm gemeinsam die Firma Apple Computer zu gründen. Den Prototypen, den sie auf den Namen Apple I taufen, stellt Woz kurz darauf auf einem Meeting des Hombrew Computer Clubs anderen computerinteressierten Hobbybastlern vor. Dort weckt die junge Firma das Interesse des lokalen Computerhändlers Paul Terrell, der 50 Exemplare des Apple I bestellt. In der Garage von Jobs Vater Paul bauen Jobs und Woz mit Hilfe von vier Freunden die von Terrell bestellte Stückzahl zusammen.
Jedoch hat der junge Unternehmer noch größere Pläne. Er möchte die Funktionen des Apple I weiter verbessern und stellt dafür den Techniker Rod Holt ein. Um seine Vorstellungen zu verwirklichen, benötigt das junge Unternehmen aber vor allem finanzielle Unterstützung. Nach vielen erfolglosen Telefonaten mit potenziellen Investoren gelingt es Jobs, den ehemaligen Intel-Mitarbeiter Mike Markkula von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. 1977 präsentiert Jobs das weiterentwickelte Modell Apple II der Öffentlichkeit auf der West Coast Computer Faire, einer Computer-Industrie-Konferenz. Der neueste PC aus dem Hause Apple wird ein voller Erfolg und der kleine Garagenbetrieb wächst in den folgenden Jahren zu einem Konzern heran, der Anfang der 80er Jahre an die Börse geht.
Aber hinter den Kulissen rumort es: Einige Produkte floppen, Jobs Verhalten wird immer unberechenbarer und seine Beziehung zum neuen CEO John Sculley verschlechtert sich rapide. Er wechselt in dieser Zeit zum Macintosh-Team und treibt mit seinen visionären Ideen die Entwicklung des neuesten PC-Modells voran. Doch obwohl der Macintosh 1984 groß eingeführt wird, dauern die Konflikte mit Sculley und Vorstandsmitgliedern wie Arthur Rock weiter an. Jobs wird in der von ihm selbst gegründeten Firma immer mehr an den Rand gedrängt und droht, sein Lebenswerk zu verlieren.

Rezension androgon men’s magazine:

jOBS
jOBS ist die in 2013 veröffentlichte Filmbiografie über das Leben von Steve Jobs unter der Regie von Joshua Michael Stern. Sie deckt die Jahre 1974 von der kurzen Studentenzeit Jobs’ bis zur Rückkehr zu Apple 1997 ab. Die Hauptrolle wird von Ashton Kutcher gespielt, die Rolle des Steve Wozniak spielt Josh Gad.
Die Handlung verfolgt das Leben des berühmten Apple-Mitbegründers Steve Jobs von seinen Anfängen als Hippie bis hin zu einem der einflussreichsten Unternehmer der Gegenwart. Der inhaltliche Fokus liegt auf den frühen Jahren von Apple, also auf der Gründung des Unternehmens und insbesondere auf den Zeitraum von 1971 bis zum Jahr 2000. jOBS erzählt von Enthusiasmus sowie Learning by Doing und beleuchtet neben den strahlenden Erfolgen auch die dunklen Seiten im Leben des motivierten und talentierten Visionärs.

Der Fuchs im Hühnerstall
Der Film reiht die ersten 40 Minuten lang eine Szene an die andere, ohne eine richtige Geschichte zu erzählen. Dafür bekommt der Zuschauer -auch als nicht Apple Fan- einen wunderbaren Eindruck der Marke Apple und von Mastermind Steve Jobs; einen eigenwilligen und sozial schwierigen Menschen.
Nicht nur wenn der erste Computer ein Atari oder ein Commodore war, gibt der Film das Gefühl des jungen Computer-Zeitalters sehr bildhaft und emotional wieder.

Mac, Next und iPod
Jobs ist verstorben. Wäre der Film zu Lebzeiten gedreht und vermarktet worden, wäre wohl ein besonderer „Schuh“ draus geworden. Ein Maßschuh! – ähnlich den fantastischen Produkten, denen Jobs seine volle Hingabe schenkte.
Bedauerlich, denn aus dem vielfältigen Material hätte so viel mehr herauskommen können.
Die Schauspieler waren stets bemüht, ihr Bestes zu gegeben. Aber auch Ashton Kutcher, der den Film produziert hat, kann nicht bescheinigt werden, dass er sich diese Charakterrolle wirklich übergestülpt hat – vielleicht fehlte es hier aber auch an schauspielerischer Größe.

In der New York Times heißt es sogar, der Film habe das „Sexappeal einer Microsoft Powerpoint-Präsentation“.

Schade – der Film leider nicht empfehlenswert.

Trailer:

 

jOBSDVDflatDarsteller:
Steve Jobs
Ashton Kutcher | „Two and a Half Men”, „Butterfly Effect“, „Ey Mann, wo is’ mein Auto?“
Mike Markkula
Dermot Mulroney | „Die Hochzeit meines besten Freundes ”, „About Schmidt”
Steve Wozniak
Josh Gad | „Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive”, „21“
John Sculley
Matthew Modine | „The Dark Knight Rises ”, „Weeds – Kleine Deals unter Nachbarn“
Arthur Rock
J.K. Simmons | „Spider-Man 1-3“, „Juno”
Regie:
Joshua Michael Stern „Swing Vote“

 

 

Technische und allgemeine Daten:
Bildformat | 2,40:1 (16:9) 1080p High Definition
Sprache-Ton | Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Sprache-Ton | Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel |  Deutsch (ausblendbar)
Genre | Biopic
Laufzeit | ca. 105 Min + 24 Min. Bonus
FSK | ab 6 Jahre

 

Quelle und Bildquelle:  Concorde Home Entertainment

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