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Le Petit Nicolas

28 Juni 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Lausbubengeschichten – als Jungen noch Jungen waren

Eine 52-teilige französch-indisch-deutsch-luxemburgische 3-D CGI-Animationsserie 2008-2010; jetzt wieder täglich 10:50 und 17:35 Uhr auf KI.KA nach einer Idee von René Goscinny und Jean-Jaques Sempé.

Die liebenswerte, neue Animationsserie entführt in die Welt des naseweisen Jungen Nick, der mit seinen Freunden nicht immer abenteuerliche, aber zunehmend aufregende Alltagsgeschichten zwischen Schule und Bolzplatz erlebt. Die Geschichten des frechen, sympathischen, kleinen Helden mit den schwarzen Haaren stecken voller Witz und Charme. Gemeinsam mit seinen Freunden, dem rauflustigen Franz, Georg aus gutem Hause, Polizistensohn Roland, dem dicken Otto, Chlodwig, der Klassenletzte mit seinen immer schmutzigen Fingern und Streber Adalbert, nutzt Nick jede Gelegenheit, in der Schule und seiner Nachbarschaft kleine Streiche zu spielen. Die Jungen sind noch richtige Buben, tragen natürlich immer kurze Hosen, auch im Winter und gehen auf eine reine Jungen-Schule. Auffallend sind die ganzen Sätze die gesprochen werden, Sätze, die immer ein Subjekt, Prädikat und ein Objekt besitzen.

Vorgereckte Stupsnase, Strubbelhaare und immer zu Streichen aufgelegt: So kennt man den kleinen Nick von Zeichnungen. Ein Schüler und Lausbub aus den 1960er Jahren in Frankreich.

Die Produktion beruht auf den Lausbubengeschichten rund um den „Petit Nicolas“ aus der Feder von „Asterix“- und „Lucky Luke“-Erfinder René Goscinny und Zeichner Jean-Jacques Sempé. Das Duo veröffentlichte zwischen 1959 und 1965 etwa 160 Geschichten des vorwitzigen Raufboldes, der im Deutschen zum „Kleinen Nick“ wurde. Die Bände wurden über zwölf Millionen Mal verkauft. Vor wenigen Jahren erschienen weitere Geschichten, die die Tochter von René Goscinny im Nachlass ihres Vaters entdeckt hatte.

Ein lustiger und schöner Spaß für die ganze Familie, aber besonders für kleine und große Jungs

  • ab 6 Jahren.
  • täglich 10:50 und 17:35 Uhr auf KI.KA

http://www.youtube.com/v/4xdqlDzfVC4

http://www.kika.de/scripts/fernsehen/a_z/index.cfm?b=d&a=2&i=1524

Petit Nicolas ab August 2010 im deutschen Kino

Der kleine Nick und seine Kameraden diesmal aus Fleisch und Blut. Allerdings ist der „Kleine Nick“ anders als in den Büchern von René Goscinny und Sempé viel zu brav. Das beginnt bei den allzu akurat gekämmten Haaren und endet nicht bei der fehlenden vorwitzigen Stupsnase.

Darüber hinaus klingen die deutschen Synchronstimmen noch artiger als die französische Originalstimme. So verlässt man das Kino, das man mit Hochstimmung betreten hatte, mit gemischten Gefühlen: Einerseits hat man eine charmante französische Komödie gesehen, andererseits hatte der Film mit dem „Kleinen Nick“ aus den Büchern wenig zu tun. Zu Hause kramt man zuerst einmal die alten Geschichten wieder hervor, um wahrhaftig in Kindheitserinnerungen einzutauchen und die eigene Fantasie spielen zu lassen.

http://www.youtube.com/v/ESVZMSBZZRI

(vz)

Quelle: ImageShack Corp./Ki.KA

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