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Überleben im Winter

25 Januar 2016 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Achtung Winter!

Alarm! Januar in Deutschland. Schnee fällt. Temperaturen gehen in den unangenehmen Minusbereich. Blitzeis auf innerstädtischen Straßen. Was ist nur mit dem Wetter los?

Verfolgt man die Nachrichten, so sind Krieg und Hunger nur noch geringfügig übergeordnet. Der Winter beherrscht Leben und Sterben. Gezeigt werden via TV, wie man sich warm anziehen muß. Erste Zeichen von Erfrierungen, was muß ich tun?

Ich habe beschlossen, nicht mehr vor die Tür zu gehen. Ich bin einfach zu jung zum Sterben, bin nicht bereit auf die vereiste Sense zu springen. Not yet! Gott sei Dank hatte ich einen Bericht aufgehoben. Einen Bericht einer populären Zeitung in Berlin, in dem das Katastrophenamt folgendes rät:

Das BKK, also das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät, sich mit Lebensmitteln und Medikamenten für drei bis vier Tage einzudecken. Für Stromausfälle sollte jeder ein paar Batterien bunkern. Alle, die nicht verreisen müssen, sollten zu Hause bleiben.
Wer raus muß: Vorsicht bei Schneebrettern von Dächern! Keine zu enge Kleidung-sie verhindert Luftpolster, Erfrierungen drohen!
Aber auch zu Hause kann es Sie kalt erwischen, wenn Strom, Gas und Fernwärme ausfallen. Notieren Sie die Telefonnummer Ihrer Hausverwaltung und Ihrer Versorger. Halten Sie ein geladenes Handy bereit. Nun kommt der warme Teil: Allen zahlungssäumigen Kunden versprechen die Energieversorger aus Berlin, während der Kältewelle von Zwangsabschaltungen und Zählersperrungen abzusehen. (Berliner Kurier).
Jetzt kann er kommen, der Winter. Aber komisch, dass über Winter im Wörterbuch die große Gefahr vollkommen ignoriert wird. Sollten wir uns doch ein wenig verändert haben?

(sb)

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