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Küchen für echte Männer

15 März 2010 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Wir stellen vor:  Die  Poggenpohl P7340 Küche

Porsche baut jetzt auch Küchen für echte Männer…

Auch Sportwagen-Fahrer haben häusliche Seiten. Das meinen zumindest die beiden Luxusmarken Porsche und Poggenpohl. Dazu bringen die beiden exklusiven Hersteller das Küchenmodell P7340 auf den Markt. Es soll aus Autobahn-Rasern überzeugte Hausmänner machen.

Seit 2008 gibt es die Küche für den Mann auf den Markt. P7340 heißt das schnittige Modell, mit dem insbesondere die Hobbyköche unter den Porsche-Fahrern angesprochen werden sollen. Immerhin gibt es heute nach Schätzung der Partner gut eine Million Porsche-Besitzer weltweit, die als Kunden infrage kämen. Und wer sich einen Sportwagen aus Zuffenhausen leisten kann, hat auch das Geld für die P7340. So lautet das einfache wirtschaftliche Kalkül.

Dafür bekommt der Kunde eine puristisch gehaltene Küche, die zugleich modern und funktional sein soll. Und weil die Farbwahl betont dunkel ist, kommen die für Porsche Design typischen Aluminium-Rahmen besser zur Geltung. Ein Flachbild-Fernseher und die allesamt von Miele hergestellten Elektrogeräte, also zum Beispiel Induktionsherd, Spülmaschine, Mikrowelle oder Espresso-Maschine, ergänzen die Edelausstattung.

Neu ist die Verknüpfung von Auto und Küche allerdings nicht. Schon 1991 arbeiteten der italienische Möbelhersteller Snaidero und das auch für Ferrari und Maserati tätige Designstudio Pinifarina zusammen. Gemeinsam entwickelten sie unter anderem eine runde Thekenküche in Ferrari-Rot und eine wellenförmige Küchenzeile in leuchtendem Blau, geformt wie das Cockpit eines Rennwagens. Gegenüber diesen Form- und Farbexperimenten übt sich das deutsche Team Porsche-Poggenpohl eher in Zurückhaltung. „Aber Luxus äußert sich auch nicht durch Opulenz und Dekor, sondern durch die Reduktion auf das Wesentliche“, sagt Roland Heiler, einer von drei Geschäftsführern von Porsche Design.

Der Teufel sitzt im Detail

Über ein Jahr haben seine Designer mit den Konstrukteuren von Poggenpohl zusammen gesessen und entworfen. Erst dann konnte die Küche in Serie gehen. Ohnehin sitzt der Teufel im Detail. Schubladen und Schränke sind ohne Griffe und öffnen und schließen sich auf leichten Druck wie von selbst. In den Schränken stecken Lichtinstallationen. Überhaupt die Technik: Die Küche wird über Sensortasten bedient und verfügt über ein ausgeklügeltes Audio-Video-System. „Wir haben eine Küche entwickelt, die mit ihrer klaren und funktionalen Formensprache speziell auf Männer zugeschnitten ist“, sagt Duffner. „Das Auto ist nicht mehr das einzige Lieblingsspielzeug des Mannes“, hofft sein Porsche-Kollege Heiler. Bedenken, dass Porsche als „männliche“ Marke durch den Ausflug auf das vermeintliche Frauen-Terrain Schaden nimmt, hatte er nie. „Aus solchen Rollen machen wir uns nicht viel. Und die altbekannten Klischees von Männer und Frauen stimmen doch ohnehin nicht mehr.“ Das erlebe Porsche täglich im Sportwagengeschäft. Die Zahl der weiblichen Porsche-Kunden habe in den letzten Jahren jedenfalls deutlich zugenommen.

http://www.porsche-design.com/germany/de/

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