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Boston Run – Der Marathon-Thriller

29 Juni 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Presse_BostonRunBoston Run – Der Marathon-Thriller

Ein Roman von Frank Lauenroth

androgons Rezension:
Christopher Johnson ist ein Genie. Für seinen früheren Arbeitgeber, die NSA, war er der beste Mann im Forschungslabor. Er hatte ein paar revolutionäre Entwicklungen präsentiert, darunter eine ausdauerfördernde Substanz, die sich während des Laufens abbaut. Perfekt für eine Bestellung der Army für den Soldaten der Zukunft. In seinen Augen existiert kein unlösbares Problem bis seine Freundin an Krebs erkrankt. Er bittet die NSA um Hilfe aber diese wird ihm verwehrt und seine Liebe stirbt.
Von Hass getrieben, lässt Christopher daraufhin seine gesamten Forschungsergebnisse verschwinden, löscht Backups und verwüstet die Laboratorien. Seither wird er von der NSA gesucht.

Brian Harding (alias Fred Longer) nimmt am berühmten Boston Marathon teil. Er ist kein herausragender Sportler aber mit dem neuen Dopingmittel, das ihm sein Freund Christopher Johnson zur Verfügung gestellt hat, gewappnet. Er weiß, dass er diesen Marathon gewinnen wird und niemand im Ziel das Doping wird nachweisen können.  Der diebische Plan der beiden Freunde ist die Prämie des Marathons zu kassieren und die Substanz teuer an die NSA zu verkaufen. Der Plan scheint perfekt zu sein. Doch NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker und ihr Team sind Christopher und Brian auf den Fersen. Sie müssen an das Dopingmittel herankommen, haben dafür aber nur genau die knapp zwei Stunden Zeit, die ein Marathon (für Spitzensportler) dauert. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt…

Das Buch beinhaltet perfekte Zutaten für ein Thriller:
Boston Marathon, Doping, Geheimdienste, Verschwörungen und Agenten; diese Begriffe haben wir alle im Kopf. Der Anschlag auf den Boston Marathon, die Doping-Affäre von Lance Armstrong und die Enthüllungen über die NSA durch Edward Snowden sind uns allen ebenfalls bekannt und haben uns (mehr oder weniger) schockiert. Was für ein Zufall, denn eigentlich sind diese zuletzt genannten Ereignisse aus dem Jahr 2013 und die erste Auflage des Buches wurde in 2010 publiziert.
Insgesamt eine spannende Lektüre mit zahlreichen erstaunlichen Drehungen und Wendungen und einem überraschenden Ende. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und packt den Leser von Anfang an.

androgon kann das Buch nur empfehlen.
Das Buch ist auch als Hörbuch mit der Stimme von Johannes Steck erhältlich. Also, in den iPod laden und als Dopingmittel beim Marathon-Training genießen. Viel Vergnügen!

(jm)

Weitere Informationen:
Das Buch ist im Sportwelt Verlag erschienen, als Print-Ausgabe mit 218 Seiten, ISBN 978-3-941297-05-0, € 8,95, als E-Book: ISBN 978-3-941297-21-0, € 6,49 und als Hörbuch (5 CDs, ungekürzt): ISBN 978-3-941297-09-8,  19,95 €
Hier einfach online bestellen oder vorab die Leseprobe-Boston-Run ansehen

Über den Autor Frank Lauenroth

Frank Lauenroth, Jahrgang 1963, lebt in Hamburg. Obwohl er ursprünglich Maschinenbau erlernte, studierte und letztlich diplomiert wurde, arbeitet er heute als Software-Entwickler. Sein Roman „Simon befiehlt“ war eines der vier Gewinnerbücher des Wettbewerbs „Deutschland schreibt“ des Jahres 2005. Außerdem war er 2013 für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert.Aktuelle Projekte und sonstige Veröffentlichungen finden Sie unter www.franklauenroth.de. Dort erhalten Sie auch eine signierte Ausgabe seiner Bücher.

 

Über Sportweltverlag:
2006 wurde der Sportwelt Verlag gegründet. Der thematische Fokus liegt auf Triathlon, Laufen und Radsport. Was nach einem eng begrenzten Spezialgebiet klingt, bietet dennoch ein riesiges Betätigungsfeld, das von hochwertiger Trainingsliteratur über interessante Biografien hin zu klassischer Unterhaltungslektüre reicht.
Da der Sportwelt Verlag (bisher noch) von Verlegerin Nicole Luzar allein geführt wird, sind die Entscheidungswege extrem kurz. Ein Thema, von dem sie überzeugt ist, findet volle und spontane Unterstützung. Selbstverständlich ist auch ein direkter und sehr persönlicher Kontakt garantiert. Wer der Meinung ist, ein wirklich interessantes Manuskript verfasst zu haben, ist herzlich eingeladen, dies per Email an den Verlag zu senden.
Was auf der einen Seite einen Vorteil bietet, macht auf der anderen Seite einige Dinge etwas schwieriger. So kann nicht jedes interessante, aber eher abenteuerlich-riskante Projekt berücksichtigt werden. Und manchmal fordert auch die – nicht unwesentliche – Vermarktung viel Zeit, die dann für den Direktkontakt zu den Autoren nicht mehr zur Verfügung steht.

Quelle und Bildquelle: Sportwelt Verlag, Betzenstein | www.sportweltverlag.de

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