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FINALE der 14. Fulda Challenge

21 November 2014 Ein Kommentar PDF Drucken Drucken

Fulda Challenge 2014 Tag 06Fulda Challenge – 14. November bis 21. November 2014

Team-androgon war dabei!

FINALES UPDATE 21. November 2014:
Schweizer Team holt die Nuggets

Der letzte Wettkampf entschied sich zwischen Schweiz und Deutschland – es waren wenige Zentiliter, die zum Schluss zwischen Gesamtsieg und Niederlage ausschlaggebend waren. Die Schweiz gewann um „zwei Zentiliter“….

Wie im Vorjahr war auch bei der 14. Auflage der Fulda Challenge eine Athletin aus Österreich die überragende Siegerin. Der Gesamtsieg bei den Frauen für Sandra Höllnsteiner, die sich über einen Scheck von 1.500 Dollar freuen darf, stand schon vor der 550 Kilometer langen Schlussetappe von Dawson City nach Whitehorse fest. „Die Fulda Challenge hat in Österreich viele Fans“, erzählte eine strahlende Gewinnerin bei der offiziellen Siegerehrung: „Die freuen sich jetzt bestimmt mit mir.“
Bei den Männern war das Rennen deutlich knapper; erst nach der allerletzten Prüfung konnte sich der Schweizer Urs Lüthi von seinem deutschen Konkurrenten Raffael Zeller entscheidend absetzen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Martina Ziegler gewann Lüthi auch die Teamwertung, die beiden Athleten jeweils ein Gold-Nugget aus dem Klondike-Gebiet einbrachte.
Auf der Abschlussparty feierten alle zehn Teilnehmer ausgelassen ihre Meisterleistungen. Am ansteckendsten lachten wie in den Tagen zuvor die Promi-Teilnehmerinnen Janni Hönscheid und Miriam Höller. Surferin Janni Hönscheid, die sportlich vor allem in den Laufdisziplinen durch zähen Kampfgeist überzeugte, sagte: „Der Slogan hier heiß ja: larger than life. Das kann ich nur bestätigen.“ Stuntfrau Miriam Höller, die trotz Kniebeschwerden bis zum Ende durchhielt und besonders in den Fahrdisziplinen Vollgas gab, ergänzte: „Von den sensationellen Eindrücken hier werde ich noch lange etwas haben.“
Die letzten Punkte wurden in einer Art Öko-Disziplin vergeben: Auf einer definierten Strecke galt es für die Teilnehmer während der Fahrt möglichst wenig Benzin zu verbrauchen. Mit nur zwei Zentilitern mehr Benzin im Tank erreichte Urs Lüthi das Ziel in Carmacks und entschied damit das Kopf-an-Kopf-Duell gegen Raffael Zeller zu seinen Gunsten.
Nach dem Eintreffen der Teams in Whitehorse konnte Rennleiter Hans-Joachim Stuck einmal mehr feststellen, dass alle Teilnehmer, die Crew-Mitglieder und auch die mitgereisten Journalisten auf den 2.000 zurückgelegten Kilometern eine eindrucksvolle Performance abgeliefert haben. Besonders angetan war der Fulda-Tross vom ersten bis zum letzten Tag von der Freundlichkeit und der Hilfsbereitschaft der Einwohner des Yukon-Territoriums. Die Fulda Challenge und der Yukon – auch im Jahr 2014 ein wahres Dreamteam.
Ein großes Lob ging auch an die Fulda-Winterreifen, die ihre Leistungsfähigkeit einmal mehr erfolgreich unter Beweis stellen konnten. Zahlreiche unabhängige Reifentests bescheinigen dem Fulda Kristall Montero 3 als auch dem Fulda Kristall Control HP seit Jahren ein zuverlässiges Handling und hohe Traktion auf winterlichen Straßen.

Fulda Challenge 2014 – Videotagebuch Tag 6:

UPDATE 20. November 2014:
Auf den richtigen Untersatz kommt es an

Den Tagessieg in beiden Disziplinen -Schneeschuhlauf sowie Rückwärtsfahr-Parour- konnte Raffael Zeller „Team-androgon“ beide für sich entscheiden. Damit liegt er nur einen Punkt hinter Urs Lühti (CH).

Da dachten die Teilnehmer der Fulda Challenge 2014  schon, mit dem  15-Kilometer-Lauf zum  Polarkreis die anstrengendste Etappe  hinter sich zu haben, da  erwartete sie bereits die  nächste kräftezehrende Prüfung. Nachdem sie sich über den berüchtigten Dempster Highway nach Dawson City  zurückgeschlängelt hatten, stand ein Schneeschuh-Rennen bevor.

Unterhalb des 900 Meter hohen Midnight Dome vor den Toren der Westernstadt hieß es dann: raus aus den Thermostiefeln und rein in das, was in Kanada Schneeschuh genannt wird, aber eher aussieht wie abgeschnittene breite Skier mit riesigen Löchern. Auf diesem gewöhnungsbedürftigen Untersatz ging es fünf Kilometer bergauf und bergab durch den Schnee. „Man merkt erst, wenn man auf den Dingern draufsteht, wie anstrengend das wirklich ist“, sagte Surferin Janni Hönscheid, die sich erstmals in ihrem Leben Schneeschuhe anschnallen musste: „Da laufe ich doch lieber noch einmal 15 Kilometer bei 20 Grad minus.“
Ohne Schneeschuhe wären die Teilnehmer allerdings bereits nach einigen Metern eingesackt und hätten ihr Ziel wohl nicht erreicht. Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig eine optimal an das Gelände angepasste Bereifung ist – egal mit welchem Fortbewegungsmittel man unterwegs ist.
Für die Kombination Auto auf winterlicher Fahrbahn lautet die optimale Lösung schlicht: Fulda. Gummimischung, Profilgestaltung und Karkassenkonstruktion eines Winterreifens unterscheiden sich wesentlich von einem Sommerreifen. Die Snow-Catcher–Technologie der Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 und Fulda Kristall Control HP nutzt die Tatsache, dass die Verbindung Schnee zu Schnee die beste Haftung besitzt. Direktionale, gegenläufige Profilrillen komprimieren und halten den während des Fahrbahnkontaktes aufgenommenen Schnee in der Aufstandsfläche. Das gewährt eine optimale Bodenhaftung und damit ein hohes Maß an Winterqualitäten.
Winterqualitäten waren auch bei der zweiten Tagesdisziplin gefordert, die die Teilnehmer im Auto sitzend  bewältigen durften. Im Rückwärtsgang mussten sie einen mit Toren bestückten Kurs so schnell wie möglich durchfahren. Gutes Augenmaß war hier genauso wichtig wie der sensible Umgang mit Gas und Bremse. Nach einem Kontrollverlust über sein Wettbewerbsfahrzeug ging der Österreicher Markus Walzel leer aus; seine Teampartnerin Sandra Höllnsteiner konnte beim Rückwärts-Fahrparcours drei Punkte sammeln.

In der Frauenwertung bleibt die Österreicherin nach Tag fünf in Führung, bei den Männern fällt die Entscheidung zwischen Urs Lüthi und Raffael Zeller aus Deutschland. Der Schweizer führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung an.

Die Schlussetappe führt die ‚Red Army‘ – wie die Einheimischen den Fulda-Tross aufgrund der knallroten Thermo-Kleidung nennen – über den Klondike-Highway zurück nach Whitehorse. Frank Buschmann kann sich den  Zehnkampf und auch das Gold in aller Ruhe anschauen, er ist seit seiner Rippenprellung ausschließlich als Kommentator im Einsatz. Die Fulda Challenge hat ihn aber auch als Zuschauer sichtlich begeistert. „Die spektakulären Erlebnisse der letzten fünf Tage kann mir keiner mehr nehmen“, so das bisherige Fazit des TV-Moderators.

Fulda Challenge 2014 – Videotagebuch Tag 5:

19. November 2014:
Die Königsetappe zum Polarkreis

Am 4. Tag der Fulda Challenge stand die Königsetappe auf dem Programm – die Fahrt von Dawson City zum Arctic Circle über den berüchtigten Dempster Higwhay. Diese 1979 als Versorgungsstrecke eröffnete Schotterpiste, deren  Ausbau bis zu den Erdölvorkommen am Eismeer gerade begonnen hat, folgt einem alten Hundeschlittenpfad der Trapper. Der junge Polizist William John Duncan Dempster benutzte diesen Pfad im Jahr 1911 für eine spektakuläre Rettungsaktion verschollener Kollegen und gab ihm so seinen Namen.

Die frühe Abfahrt bei stockfinsterer Nacht bescherte dem Fulda-Tross ein einzigartiges Naturspektakel – ‚Aurora Borealis‘. Die überirdisch grün leuchtenden Nordlichter sorgten für Magie am Nachthimmel. Der Tanz der flackernden Bögen zog alle in seinen Bann. „Die Nordlichter sind noch schöner, als ich sie mir vorgestellt habe“, zeigt sich Surferin Janni Hönscheid bei einem Zwischenstopp begeistert. Auch heute stellt der Dempster, wie ihn die Einheimischen schlicht nennen, noch hohe Anforderungen an Scharfsinn, Orientierungsvermögen und fahrerisches Können – besonders am frühen Morgen, wenn sich bei Dunkelheit, Schneefall und diffusem Straßenbild die Konturen der vereisten, kurvenreichen Schotterstrecke nur schwer erahnen lassen. Umso wichtiger sind hier Reifen, die nicht nur sicher die Spur halten, sondern sich auch durch plötzliche Brems- und Lenk-bewegungen nicht aus der Bahn werfen lassen. Die Fulda-Winterreifen sind bei diesen Witterungsbedingungen und Straßenverhältnissen voll in ihrem Element. Sie sorgen aufgrund ihrer für niedrige Temperaturen ausgelegten Vollsilica-Gummimischung und der Profilgestaltung mit weit über 1.300 Lamellen auch bei Temperaturen deutlich unter minus zwanzig Grad Celsius für maximale Winterperformance. Die Laufflächenmischungen bleiben selbst bei niedrigsten Temperaturen elastisch und gewährleisten zuverlässig Grip und Fahrstabilität.

Auch den neun Athleten und Athletinnen der Fulda Challenge stand eine Mammutaufgabe bevor; der gemeine Mitteleuropäer ist auf einen Langstreckenlauf bei Minusgraden nicht vorbereitet. Umso bewundernswerter ist es, wie sich die Teilnehmerinnen bei dem Distanzlauf zum Polarkreis schlugen. Auf Geheiß der anwesenden Ärzte wurde die Strecke auf 15 Kilometer festgelegt. Beim Start zeigte das Thermometer minus 19 Grad Celsius an, windstill. Erwartungsgemäß lieferten sich die austrainierten Männer ein schnelles Rennen. Allrounder Raffael Zeller aus Deutschland und Urs Lüthi aus dem Team Schweiz machten den Sieg unter sich aus; der deutsche Unternehmensberater gewann am Ende den Endspurt mit einigen Metern Vorsprung und ist nach seinem Siegbeim ATV-Rennen weiter auf Punktejagd.
„Der Ironman ist zwar deutlich länger, aber im Ziel war ich heute mindestens genauso fertig“, sagte Extremsportler Matthias Herzog nach einer kleinen Verschnaufpause. Er überquerte als Dritter die Ziellinie am Polarkreis. Bei den Frauen zeigte sich Sandra Höllnsteiner aus Österreich, die ebenfalls als Triathletin aktiv ist, am besten für die arktischen Verhältnisse gewappnet. Souverän gewann sie vor Martina  Ziegler und Surferin Janni Hönscheid, die selbst im Ziel noch lächeln konnte.
Höhepunkt für alle Teilnehmer war wie in jedem Jahr das Gruppenfoto auf dem Aussichtspunkt des Arctic Circle – nicht zuletzt, um zuhause noch einmal voller Stolz in Erinnerungen schwelgen zu können. „Erst die Nordlichter und dann der der Lauf zum Polarkreis bei Traumwetter – ohne Zweifel einer der schönsten Tage in meinem Leben“, fasst Raffael Zeller den Wettkampftag zusammen. Verdient bezogen die Abenteuer anschließend ihr Nachtlager in der Eagle Plains Lodge, die mit ihren Bärenfellen, Elchgeweihen und sonstigen Jagdtrophäen in jene Zeit zurückführt, als der Dempster noch auf zwei Kufen statt vier Rädern befahren wurde. Vielleicht kann der ein oder andere Nachtschwärmer sogar wieder von Polarlichtern berichten…

Fulda Challenge 2014 – Videotagebuch Tag 4:


18. November 2014:
Endlich eisige Kälte

Nachdem sich der Fulda-Tross zwei Tage in der Umgebung der Hauptstadt Whitehorse bei relativ milden Temperaturen akklimatisieren konnte, ging es am dritten Wettkampftag endlich auf den Klondike-Highway. Der  führte die Truppe nicht nur über 550 Kilometer in die Goldgräberstadt Dawson City, sondern auch in arktische Kältegrade. Das Thermometer signalisierte minus 20 Grad Celsius und die Sonne am stahlblauen Himmel setzte die endlos weite Berglandschaft mit ihrem Lichtspiel schon fast romantisch in Szene – viel Zeit zum Genießen blieb  allerdings nicht.
Am dritten Tag mussten nicht nur die Teilnehmer ihr fahrerisches Können beweisen, auch der Fulda-Kristall-Winterreifen konnte zur Hochform auflaufen. Denn der Klondike-Highway lässt sich mitnichten mit einer deutschen Autobahn vergleichen – man weiß nie genau, wie glatt es unter dem Schotter auf dem Perma-Frostboden wirklich ist und wie tief man in den Schneebrettern am Rand absacken kann. „See you in the spring“, warnen die Kanadier mit schwarzem Humor jeden, der bei Black Ice von der Fahrbahn abkommt und die Festigkeit der Schneeauflage am Straßenrand testet. „Die Fulda-Reifen geben mir ein absolut sicheres Gefühl am Steuer“, stellt Surferin Janni Hönscheid beim Zwischenstopp auf der Braeburn Lodge fest.
Auf dieser pittoresken Raststätte fanden die Teilnehmer nicht nur Riesen-Trucks vor der Tür, sondern auch Riesen-Zimtschnecken und einen Riesen-Wirt mit Riesen-Bart im urigen Gastraum vor. Beeindruckt, aber in einer ganz anderen Mission unterwegs, blieb den Sportlern nur Zeit für ein Erinnerungsfoto. Die nächste Challenge schon stand bevor: Polo oder wie der Kanadier sagt Broom Ball. Allerdings nicht in der bekannten, über 2.500 Jahre alten Variante mit einer Pferdestärke, sondern Fulda-like mit einer Vielzahl von Pferdestärken unter der Motorhaube der SUV.
Auf dem kleinen Flugplatz neben der Braeburn Lodge musste ein Ball mittels eines vom Beifahrer durch das Seitenfenster geführten Schlägers aus dem fahrenden Fahrzeug heraus über einen Parcours in ein Tor gespielt werden. Da waren nicht nur präzise Kommandos der Spieler an ihre Fahrer gefragt, sondern auch Teamgeist und ein spurtreues Handling. Beides bietet der Fulda-Kristall bei allen winterlichen Straßenverhältnissen dank des Zusammenspiels verschiedener Komponenten: einer speziellen Vollsilica-Wintermischung mit Polymeren und Nassgrip-Harzen sowie einem direktionalen Profildesign mit umlaufender Mittelrippe und Verbundlamellen.
Erneut setzten sich die Schweizer stark in Szene. Urs Lüthi siegte bei den Herren knapp vor Raffael Zeller und Matthias Herzog. Trotz der sinkenden Temperaturen laufen die beiden Promi-Mädels zu Bestform auf: Miriam Höller gewann souverän vor Martina Ziegler aus der Schweiz und Janni Hönscheid. Die Teamwertung ging damit knapp an die Schweizer.
Nachdem sich die Teilnehmer selbst mit einem Riesen-Burger verwöhnen konnten, ging es weiter durch das menschenleere, bergige Yukon-Territorium, das so groß wie Spanien ist, aber nur 35.000 Einwohnen beherbergt. Am
Tagesziel Dawson City erinnert nicht nur der Name des Athletenhotels Eldorado an den wilden Westen. „Man denkt jeden Augenblick, Jack London persönlich kommt um die Ecke“, stellt Moderator Frank Buschmann fest, der seine aktive Teilnahme an der Fulda Challenge aufgrund einer Rippenprellung vorzeitig beenden musste. Aber dann handelte es sich bei dem großen Mann mit der Biberfell-Mütze doch um Challenge-Organisator Holger Bergold, der den Abenteurern von der bewegten Geschichte des Goldrausches berichtete. Bis das beste Team selbst ein Goldnugget als verdiente Siegestrophäe in den Händen halten darf, dauert es allerdings noch drei Tage, vier Disziplinen und 1.500 Kilometer. Dem Ziel am nächsten sind nach dem dritten Wettkampftag die Schweizer Martina Ziegler und Urs Lüthi. Am vierten Tag erwartet die Teilnehmer aber zunächst die Königsetappe zum Polarkreis…

Fulda Challenge 2014 – Videotagebuch Tag 3:

17. November 2014:
Mit Weltrekordlern in der Eiswüste

So gemütlich der erste Tag der Fulda Challenge 2014 am Lagerfeuer mit einer lockeren Talkrunde geendet hatte, die größte Herausforderung stand den zehn Teilnehmern noch bevor: So bezogen sie nicht etwa eine der  komfortablen Hütten des ‚Sundog Retreat‘, sondern mussten bei minus 15 Grad Celsius ins Zelt kriechen. „Ich habe fast kein Auge zugemacht“, so eine müde Janni Hönscheid beim Frühstück. Damit war die stets gut gelaunte Surferin nicht allein. Auch der Motivationstrainer und Extremsportler Matthias Herzog hat schon besser geschlafen: „Da war Selbstmotivation gefragt, um nicht doch heimlich ins Haus zu schleichen.“
Nach einem kräftigen kanadischen Frühstück mit Rührei, Schinken und Speck ging es in die kleinste Wüste der Welt, in die 70 Kilometer von Whitehorse entfernte Carcross Desert. Wo im Sommer Geländewagen über Sanddünen kurven, befindet sich im Winter der optimale Kurs für das Lieblingsgefährt der Kanadier: das Skidoo. Mangels Schnee entschied das Organisationsteam um „Strietzel“ Stuck kurzfristig einen Wechsel auf ATV´s. Die All-Terrain-Vehicles bieten abseits befestigter Straßen auf vereisten und schneebedeckten Pisten optimale Traktion und Spurtreue durch die Kombination aus Kufen und breiter Gummikette.
Ähnlich funktionieren auch die aktuellen Fulda-Kristall-Winterreifenprofile: Die umlaufenden Mittelrippen und die stabilen Schulterblöcke sorgen für eine präzise Übertragung der Lenkbewegungen und verstärkten Fahrbahnkontakt in Kurven. In Verbindung mit den speziellen Niedrigtemperatur-Laufflächenmischungen wird eine bessere Verzahnung mit der winterlichen Fahrbahn erreicht. Diese Eigenschaften bewies der Fulda Kristall Control HP im letzten Jahr nicht weit entfernt der Carcross Desert, als er gleich zwei offizielle Guinness Weltrekorde aufstellte, u. a. für die schnellste Slalomzeit auf vereister Fahrbahn.

Rekordverdächtig waren auch die Zeiten, in denen die Challenge-Teilnehmer den Rundkurs mit seinen zahlreichen Hügeln und engen Kurven auf ihren schweren Maschinen bewältigten. Einmal mehr zeigte sich, dass die Speed-Disziplinen Miriam Höller ganz besonders liegen. Nach einem fulminanten Start schoss sie in der zweiten Kurve über das Ziel hinaus und legte einen stuntreifen Sturz hin. Mit leichten Blessuren versuchte die abenteuerlustige Blondine die verlorene Zeit voll motiviert wieder aufzuholen. Am Ende reichte es nicht für den Sieg, den sich die Schweizerin Martina Ziegler sichern konnte. Bei den Männern wurde Raffael Zeller für sein fahrerisches Können mit dem Tagessieg belohnt. Äußerst deprimiert verfolgte Sportmoderator Frank Buschmann den spannenden Fahrevent als Zuschauer. Der Grund: ein Sturz beim Biathlon. Die Ärzte diagnostizierten eine schmerzhafte Rippenprellung; körperliche Aktivitäten waren daher leider ausgeschlossen.
Beim zweiten Wettbewerb des Tages, dem „Bremsvermögen“, kam es auf zügiges Beschleunigen und rechtzeitiges Abbremsen des Fahrzeugs an. Dabei konnte der Fulda Kristall Control HP beweisen, warum er auch den Weltrekord für den kürzesten Bremsweg auf Eis hält. Mit Tempo 30, 40 und 60 fuhren die Athleten auf den Bremspunkt zu und kamen allesamt nach wenigen Metern sicher und in der Spur zum Stehen. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so schnell zum Stehen kommen“, zeigte sich Miriam Höller beeindruckt. „Kein Wunder, dass der Kristall Control HP in Winterreifentests so gut abschneidet.“
Das Geheimnis dieses Erfolgs liegt in der modernen Snow-Catcher-Technologie mit den gegenläufigen Profilrillen. „Im Zusammenspiel mit den Verbundlamellen und der Vollsilica-Laufflächenmischung sorgt sie für eine optimierte Traktion“, weiß Rennleiter Hans-Joachim Stuck, der auf jede Menge Erfahrung aus seinen Rennsportzeiten zurückblickt.

Nach dem zweiten Wettkampftag der Fulda Challenge 2014 liegt das Team Höllnsteiner/Walzel (Österreich) mit einem Punkt Vorsprung vor dem Team Ziegler/Lüthi (Schweiz) in Führung. An der Tabellenspitze der Damen steht Sandra Höllnsteiner vor Martina Ziegler. Markus Walzel und Urs Lüthi teilen sich Platz eins mit jeweils 23 Punkten.

Doch die härteste Prüfung des Tages sollte noch folgen: die zweite Nacht im Zelt.

Fulda Challenge 2014 – Videotagebuch Tag 2:

16. November 2014:
Allrounder gefragt – Startschuss zur 14. Fulda Challenge 2014 ist gefallen

„Das ist ja noch spektakulärer, als ich es mir vorgestellt habe“. Erschöpft, aber zufrieden  schaut Sportmoderator Frank Buschmann ins Schwedenfeuer und lässt sich sein Bierchen schmecken. Neben ihm wärmt sich Teampartnerin und Surferin Janni Hönscheid nach den Strapazen des Tages auf: „Ich bin noch ganz geflasht von den vielen Eindrücken.“

Im ‚Sundog Retreat‘, inmitten der Wildnis des Yukon, campiert der Tross der Fulda Challenge 2014 am Ende des ersten Wettkampftages (15. November 2014). Fünf internationale, gemischte Teams werden in den folgenden fünf Tagen 2.000 Kilometer auf den Eis- und Schotterpisten des nordkanadischen Yukon-Territoriums unterwegs sein, den Fulda-Winterreifen und sich selbst alles abverlangen und dazu am Wegesrand noch eben zehn arktische Wettkämpfe bestreiten.
Das erste Mal mussten die Teilnehmer gleich am Vormittag nach nur wenigen Stunden Schlaf ihr Können unter  Beweis stellen. Nichtsahnend verließen sie das Visitor-Center der Hauptstadt Whitehorse, in dem sie von der örtlichen Polizei und Wettkampfleiter Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck auf die Gefahren und Sicherheitsbestimmungen hingewiesen wurden, da fanden sie ihre Chevrolet Equinox-Gefährte ohne Reifen vor.

Radmontage(Event 1) bei Minustemperaturen ist auch dann kein Zuckerschlecken, wenn das Thermometer für die Jahreszeit ungewöhnlich milde 9 Grad Celsius anzeigt. Am Ende saßen alle Räder sicher auf der Achse – aber damit das so bleibt, müssen die Radschrauben der neu montierten Kompletträder nach einer Fahrstrecke von maximal 150 Kilometern nachgezogen werden. Die Fulda-Experten sind äußerst gespannt, ob alle Teilnehmer von selbst daran denken und sich noch vor der Abfahrt am nächsten Wettkampftag einen Drehmomentschlüssel besorgen.

Lief es für die beiden Promi-Teams Buschmann/Hönscheid sowie Motivationstrainer Matthias Herzog und Moderatorin Miriam Höller bei der Reifenmontage schon bescheiden, so mussten sie beim anschließenden Biathlon (Event 2) den drei durchtrainierten Sportlerteams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Vortritt lassen. Besonders stark präsentierte sich das Schweizer Power-Duo Martina Ziegler und Urs Lüthi mit einem überragenden Doppelsieg.
Bei dem Kombisport aus Schießen und Laufen sind eben Allrounder gefragt – wie bei einem guten Winterreifen. Dem Fulda Kristall kann man nicht nur auf Eis und Schnee vertrauen, sondern auch auf trockener und nasser Fahrbahn. Davon sind seit 1973 nicht nur die 45 Millionen Käufer in Europa überzeugt, sondern auch die zahlreichen Reifentester, die ihm immer wieder gute Leistungen attestiert haben.

Um Vertrauen ging es auch bei der dritten Disziplin (Event 3) des ersten Wettkampftages. Für die Teilnehmer galt es, einen Slalomkurs mit verbunden Augen zu bewältigen – geleitet von den Ansagen der Teampartner auf dem Beifahrersitz. „Da muss man Kontrolle abgeben und Vertrauen aufbauen“, erklärt Frank Buschmann, der sich mit Partnerin Janni Hönscheid nach Tag eins am Ende des Klassements wiederfindet. In Führung liegt das Paar Sandra Höllnsteiner und Markus Walzel aus Österreich. Beim Blindfahrt-Event sorgte Miriam Höller mit der absoluten Bestzeit im Feld für eine Überraschung. „Morgen beim Skidoo werde ich das Feld von hinten aufrollen“, so die Kampfansage der  sportlichen Blondine für Tag zwei der Fulda Challenge 2014.


15. November 2014:

Es ist so weit: Die Teilnehmer der diesjährigen Fulda Challenge befinden sich auf dem Weg in den Yukon. Die zehn abenteuerlustigen Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind auf den Weg zur Fulda Challenge ins kanadische Yukon Territorium. Sie haben heute morgen das kanadische Vancouver verlassen und befinden sich auf dem Weg nach Whitehorse, der Hauptstadt des Territoriums Yukon in Kanada.

Miriam Höller zu Ihrer Teilnahme:
„Die Fulda Challenge wird eine weitere extreme Challenge, die genau in meine Herausforderungen passt. Höchstleistungen zu bringen bei furchtbarer Kälte im absoluten Niemandsland, das hört sich nach abenteuerlichem Austesten neuer Grenzen an… Außerdem wollte ich immer schon mal wissen, wo der Weihnachtsmann her kommt“, erzählt Stuntfrau Miriam Höller.

Janni Hönscheid zu Ihrer Teilnahme:
„Ich erwarte eine unglaubliche Erfahrung mitzumachen und an meine Grenzen zu gehen, Leute aus den unterschiedlichsten Umfeldern kennenzulernen. Mich menschlich weiterzuentwickeln“, freut sich Surfmeisterin  anni Hönscheid schon. Mit dem Tausch ihres Surfbrettes gegen eine Winterausrüstung begibt sich die gebürtige Sylterin auf fremdes Terrain: „Meine größte Schwäche wird in der Fulda Challenge wohl die Temperaturumstellung sein. Ich bin schon seit meiner zweiten Lebenswoche auf Fuerteventura aufgewachsen und reise praktisch nur an
tropische Plätze wie Indonesien, wo ich im Bikini surfen kann… Diesmal ist das Wasser gefroren und ich werde in  einer komplett anderen Umgebung sein. Also bin ich gespannt, wie ich meine ganzen bisherigen Erfahrungen als  Surferin nun im Schnee einsetzen kann“, so Janni Hönscheid.

12. November 2014:
Die Fulda Challenge stellt nicht nur für die Teilnehmer eine große Herausforderung dar. Auch die Logistik für einen solchen Ausnahmeevent muss äußerst gut durchdacht sein. Die Challenge begibt sich in diesem Jahr bereits zum 14. Mal in den Yukon – und auch diesmal gilt es, die Versorgung und Ausrüstung von hundert Menschen in der Wildnis sicherzustellen.
Die Vorbereitungen für die diesjährige Fulda Challenge von 14. bis 21. November laufen auf Hochtouren. Das Routing, die Versorgungsstationen, Tankmöglichkeiten und alle Übernachtungsstätten sowie die Disziplinen für den arktischen Zehnkampf stehen fest. Die Teilnehmer bereiten sich seelisch und auch körperlich auf die wohl größte Herausforderung ihres Lebens vor.
Ihnen allen steht keine leichte Aufgabe bevor: Im Yukon verteilen sich auf einer Fläche, die eineinhalb Mal so groß wie die Bundesrepublik ist, nur 30.000 Einwohner. Davon leben allein 24.000 in der Hauptstadt Whitehorse. Zwischen den Ortschaften liegen hunderte von Kilometern. Eine ausgeklügelte Logistik ist für die Durchführung eines Events dieser Größenordnung damit unerlässlich. Mit einer eigenen Infrastruktur ist Fulda bestens aufgestellt: Ca. 10 Tonnen Materiallagern in Whitehorse, von Aufklebern über Thermokleidung, Skier, Schneeschuhe bis zu Kompletträdern. Zudem stehen den Beteiligten vier Schneemobile, vier ATVs, ein Luftkissenboot sowie eine einmotorige Cessna im Fulda Look zur Verfügung. Die Reifen kommen direkt vom Band und werden per Flugzeug geliefert. Für die Crew und die geladenen Journalisten stehen circa. 30 SUV zur Verfügung, die bereits eine Woche vor Start der Challenge für den Einsatz präpariert werden.
Die Fulda Challenge gilt als der wohl vielseitigste Zehnkampf unter Extrembedingungen. Fulda ist Hauptsponsor sowie Namensgeber der Veranstaltung. Die Challenge bietet die ideale Plattform, um die Leistungsfähigkeit von Fulda-Winterreifen unter extremen Winterbedingungen unter Beweis zu stellen.

Auch in diesem Jahr mit prominentem Teilnehmerfeld:
Die Fulda Challenge 2014 geht mit einem prominenten Starterfeld ins Rennen. Mit dabei sind in diesem Jahr zwei hochkarätig besetzte Promi-Teams. Die Deutsche Surfmeisterin Janni Hönscheid startet gemeinsam mit Frank Buschmann in die Challenge. Stuntfrau Miriam Höller bestreitet den Wettkampf an der Seite von Marathonläufer und Ironman-Finisher Matthias Herzog.
Die gebürtige Sylterin Janni Hönscheid machte als 12fache Surfmeisterin und als Weltmeisterin im Stand-Up-Paddeln von sich reden. Jetzt tauscht Deutschlands erfolgreichste Surferin ihr Brett gegen eine Winterausrüstung und stellt sich einer neuen Herausforderung. Frank Buschmann, TV-Moderator und Sportkommentator, wird Teampartner der sportlichen Blondine. Der Experte für Basketball und Fußball betreibt mit „Buschi TV“ erfolgreich einen eigenen YouTube-Kanal und wird in einem Online-Tagebuch live von der Fulda Challenge berichten.
Die ehemalige Kandidatin bei Germany’s Next Topmodel und RTL2-Testfahrerin, Miriam Höller, hat nicht nur die Lizenz zum Rennfahren, Tauchen oder Fallschirmspringen, sie scheut auch sonst keine Herausforderung. Bei der Fulda Challenge lässt sich die Stuntfrau von ihrem Lebensgefährten und Red-Bull-Air-Race-Piloten Hannes Arch anfeuern. Das abenteuerlustige Stuntmodel aus Mülheim an der Ruhr bildet ein Team mit Matthias Herzog.

Teams:
In einem anspruchsvollen Qualifikationstest setzten sich zudem der Unternehmensberater Raffael Zeller (Herausgeber androgon men’s magazine) und die Bad Nauheimer Rechtsanwältin Julia Meyer für das Team Deutschland durch. Österreich tritt mit der Bilanzbuchhalterin Sandra Höllnsteiner und Projektmanager Markus Walzel, die Schweiz mit der Flugsicherungsfachfrau und Wintersportlerin Martina Ziegler und den Naturwissenschaftler sowie passionierten Triathleten Urs Luethi an.

Mannigfaltige Disziplinen:
Marathon, Berglauf, Eisschnelllauf oder Skidoo-Rennen prüfen bei Extremtemperaturen Kondition und Leidensfähigkeit der Teilnehmer. Bei Disziplinen wie dem Überqueren von Schluchten, beim Skijöring oder beim Eiswandklettern waren in den vergangenen Jahren vor allem Kraft, Balancegefühl und Mut gefragt. Als Wettkampffahrzeuge kommen SUVs, Kettenfahrzeuge, Buggys, Quads, Luftkissenboote ebenso zum Einsatz wie Kajaks oder Hundeschlitten. Die Vielseitigkeit der Disziplinen, die extremen Temperaturen, die faszinierende und zugleich gefährliche Winterlandschaft machen aus der Fulda Challenge ein Abenteuer, das man nicht so schnell vergisst.

Über Fulda und die Challenge:
Von 1996 bis 1999 unterstützte Fulda das längste und härteste Hunderennen der Welt, den Yukon Quest. Aus diesem Sponsoring entstand die Idee, inmitten der faszinierenden kanadischen Landschaft einen arktischen Zehnkampf zu veranstalten. Bereits zum 14. Mal treten Athleten und Prominente von 14. bis 21. November 2014 unter den wachsamen Augen von Rennsportlegende und dem sportlichen Leiter Hans-Joachim Stuck zu dem Extremsportevent an. Die Fulda Challenge gilt als der wohl vielseitigste Zehnkampf unter Extrembedingungen.

Fulda ist Hauptsponsor und Namensgeber der Challenge und beweist mit dem Extremsportevent jedes Jahr aufs Neue eine hohe Winterreifenkompetenz. Die beißende Kälte der schnee- und eisbedeckten Pisten wird zum ultimativen Härtetest für Teilnehmer, Fahrzeuge, Sportgeräte und Reifen gleichermaßen. Schließlich gilt es, auf den einsamen Verbindungsetappen hunderte von Kilometern auf Schnee und Eis zurückzulegen – und das mit reichlich Grip.

Weitere Informationen über die Challenge sowie die Teams, inbesondere das deutsche Team Meyer/Zeller unter www.fulda-challenge.com und www.fulda-challenge.com/teams-2014

Quelle und Bildquelle: Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, Hanau

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