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SPARTAN RACE SUPER

7 Juli 2015 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Spartan Race 2015SPARTAN RACE SUPER – Köln 2015

Am Samstag 27. Juni 2015 ging das Spartan Race in Wiehl-Bielstein bei Köln in die nächste Runde. Über 5km im Sprint und über 12km im Super verlangten Matsch und Hindernisse den angehenden und erfahrenen Extremsportlern wieder Einiges ab.

Team-androgon war wieder mit von der Partie!

Die Strecke des SPARTAN RACE SUPER führte über das raue, schlammige Gelände eines Motorcross-Parcours, durch malerische Felder und Dörfer, steile, dunkle Wälder und nasse, kalte Wasserlöcher – kurzum: es war für jeden Geschmack viel dabei!

Die Registrierungen liefen schnell und effizient ab. Durch die über den Tag verteilten Startzeiten der einzelnen Heats verteilten sich auch die Anreisen der Spartaner, so dass es keine größeren Schlangen gab. Also nur noch Gepäckabgabe, und es konnte los gehen.

Das erste Hindernis schon vor dem Start: Überwinden einer Holzmauer, um zum Warm-Up an der Startlinie zu kommen. Verschiedene Techniken um darüber zu kommen, direkt neben uns wurde die überengagierte Variante mit unkontrolliertem Beinschwung zur Seite getestet. Resultat: Ein schlammiger Fußabdruck im Gesicht und noch nicht mal am Start – das Spartanersein ist hart! Der Moderator mit Unterstützern in spartanischen Outfits heizte zum Warm-Up ein: Hampelmänner und –frauen, Squats, Burpees. Alles im Schlamm, der die Füße auf den Boden festkrallen wollte… Dabei ständig die Frage, die er den Startern schon den ganzen Tag stellte: “Was seid ihr?” Einstimmiger Antwort “Spartaner!” und dazugehörige „Aroo“-Schlachtrufe als Antwort.

Dann endlich der erlösende Startschuss. Mehrere hundert Spartaner nehmen den ersten, matschigen Hügel mit Schlammlöchern in Angriff. Den steilen Anstieg direkt am Anfang funktioniert wie geplant, das Feld verläuft sich innerhalb von Sekunden – außerhalb der Elite Heat sind schließlich alle Leistungsstände und –einschätzungen dabei.

Völlig ohne Wartezeiten ging es auf den Rest der Strecke und an die nächsten Hindernisse. Rüber über die ersten Holzwände, robben unter den nächsten Holzwänden, deren Überqueren Stacheldraht verhindert. Volle Konzentration beim Überwinden eines Doppelbarrens mit Pendeltechnik – die Beine nicht am Boden und zwischendrin Sandsäcke über die Barren, damit die Hände nicht „einfach“ weitergleiten können. 30 Strafburpees für viele unserer Mitspartaner, wir rennen weiter. Krabbelstrecke. Die erste und trockenste von vielen im Lauf des Tages. Anschließend langer, steiler Anstieg: unglückliche Wadenzerrung im Team-androgon, der Rest des Laufs wurde zur totalen Teamleistung.

Balancierbalken – wir diesmal bei den 30 Strafburpees dabei… Baumstämme schleppen, natürlich den steilsten Berg im Umkreis hoch, Wasserrutsche, Kletternetze, Tauchen durch verschieden kalte Wasserlöcher und mit nassen Händen direkt danach ein Kletterseil hoch, forderten die meisten Athleten. LKW-Reifen umkippen und später ziehen und Speerwurf versüßten den weiteren Lauf und brachten uns weitere Strafburpees. Das anschließende Sandsackschleppen war deutlich leichter als die Baumstämme vorher. Nach ca. 7 km führte die Strecke am Start- und Zielbereich vorbei und die versammelten Zuschauer und Fotografen holten alles aus den Wettkämpfern raus, die eine lange Krabbelstrecke unter Stacheldraht bergauf vor dem Publikum meistern mussten.

Weiter ging es mit dem nächsten Kletternetz, das in der Höhe zwischen Containern gespannt war, noch einer Wand und einem Wald aus Boxsäcken, die die meisten Spartaner wieder mit „Aroo“-Schlachtrufen aus dem Weg boxten. Dann trennte uns nur noch ein bravouröser Sprung über die lodernden Flammen eines Feuers von der Ziellinie und den wohlverdienten Getränken.

Top-Service im Ziel: Getränke, Medaillen, Finisher-Shirts, Sanitäter und Gepäckrückgabe – alles  super. Großes Manko: Das Wasser. Statt der vorhandenen geschätzt 50 Duschvorrichtungen gab es nur einen Schlauch, aus dem ein dünnes Rinnsal für alle Spartaner reichen musste. Der Rest funktionierte nicht. In der Folge eine Riesenschlange zitternder, matschiger Wettkämpfer, deren Laune schnell nachließ. So etwas sollte bei einer so professionellen Veranstaltung nicht passieren! Bei so offensichtlichem Verbesserungspotential gehen wir fest davon aus, dass dieser einzige Kritikpunkt im nächsten Jahr Geschichte ist.

Fazit
Es hat großen Spaß gemacht – die Stimmung in Wiehl-Bielstein bei Köln bei allerschönstem Läufer-Wetter war klasse und ausgelassen! Für die überwiegende Zahl der Starter stand erkennbar der Spaß und gute Laune im Vordergrund. An dieser Stelle auch „Besten Dank“ an den Veranstalter für die schöne Umsetzung des tollen Events!
Das nächste Spartan-Race findet am 12-13. September Oberndorf/Österreich statt (http://de-de.spartanrace.com/). Wir werden auf jeden Fall auch im nächsten Mal wieder dabei sein, wenn es heißt „Was seid ihr?”  Spartaner!

Bilder unter:

http://www.sportograf.com/de/shop/search/3018

 

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Weitere Spartan Race Erfahrungsberichte:

http://www.androgon.com/34282/sport/extremsport/spartan-race-sprint-muenchen-2015

http://www.androgon.com/26120/sport/extremsport/reebok-spartan-race-germany-1-0

 

Weitere Informationen zum Spartan-Race
Das erste Spartan Race fand 2010 in Vermont (USA) statt. Seit dem schreibt diese Serie eine große Erfolgsgeschichte. Die erwartete Teilnehmerzahl von rund einer Million Starterinnen und Startern bei fast 70 Rennen weltweit unterstreicht den Erfolg der Reebok Spartan Race-Serie. In diesem Jahr wird es unter anderem ein weiteres Event in z.B. Köln und viele weitere in den USA, Kanada, Mexiko, Großbritannien, Slowakei, Tschechische Republik, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Australien und in Südkorea geben.
http://de-de.spartanrace.com/

 

Bildquelle: androgon.com, Spartan Race Facebook – https://www.facebook.com/Spartanracegermanyaustria

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