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Superfood Matcha

13 September 2018 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

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Matcha, das grüne Fitness-Wunder

Er macht wach wie Kaffee, schont die Nerven und bietet gute Antioxidantien

Matcha-Tee ist im Trend. Hippe Gastronomen in Hamburg, München oder Berlin zaubern daraus Sorbet, Grünen Pudding oder Matcha-Cupcakes. Doch auch für Sportler, Fitnessorientierte oder Abnehmwillige gilt Matcha als Geheimtipp. Was kann das grüne Pulver?

Matcha ist ein zu feinem Pulver vermahlener Grüner Tee. Die Blätter dafür werden in Asien angebaut. Der Clou: Vor der Ernte werden die noch jungen Blätter beschattet, bis nur noch 10 Prozent Licht einfallen können. Dadurch werden die Blätter so früh intensiv grün. Dies entsteht durch einen sehr hohen Chlorophyllgehalt. Ernährungsexperten wissen: Chlorophyll ähnelt dem menschlichen Hämoglobin in seiner Struktur. Daraus kann der Körper besonders gut den menschlichen, roten Blutfarbstoff herstellen. Und den brauchen wir, denn mit den roten Blutkörperchen kommen Sauerstoff und Nährstoffe in jede Körperzelle. Nu3-Nährstoffexpertin Kristin Bothor weiß: „Matcha ist ein echter Geheimtipp. Der Handel boomt, daher sollten Verbraucher besonders auf die Qualität achten!“ Gutes Matcha-Pulver erkennt man an der intensiven, grünen Farbe. Es riecht stark nach Tee und sollte gleichmäßig pudrig sein. Achtung: Wenn größere Blatt-Stückchen im Matcha-Pulver zu sehen sind, dann ist die Qualität meistens minderwertig.

Junge Blätter, zart verarbeitet

Schon die Ernte ist eine besondere Zeremonie: Bei sorgfältiger Verarbeitung werden die noch sehr jungen Blätter der Grüntee-Sträucher Blatt für Blatt geerntet, getrocknet und dann schonend gemahlen. Dazu verwendet man in Japan eigens vorgesehene Spezialmühlen aus Granit. Das schont die Inhaltsstoffe und schützt vor Wärme. Bei minderwertigen Sorten wird schnell produziert, der Tee rasch gemahlen, es entsteht Wärme, die die Vitalstoffe zerstört. „So ein Matcha-Tee ist dann moosgrün bis gelb-braun – ein Zeichen von minderer Qualität“, erklärt die Lebensmittelspezialistin. Für den Onlineshop von nu3 hat Kristin Bothor selbst die Anbaugebiete in Japan besichtigt und die Lieferanten geprüft. Bei der Tee-Expertin selbst kommt nur Bio-Matcha auf den Tisch, aus kontrolliertem Anbau.

Antioxidantien und Nährstoffe im Power-Mix

Auch die Zubereitung von Matcha-Tee ist eine Kunst für sich: Mit einem feinen Besen wird das Pulver mit Wasser angerührt, schaumig geschlagen und dann mit warmem Wasser aufgegossen. Die Wirkung wird von Medizinern als vergleichbar mit Kaffee beschrieben. Matcha enthält zehnmal mehr Nährstoffe als andere Sorten. Und: Er wirkt so intensiv als Wachmacher wie Kaffee! Und noch ein anderer Inhaltsstoff dürfte Gesundheitsfans: Matcha hat rund 130-mal mehr Antioxidantien als herkömmlicher Tee. Diese Zellschutz-Stoffe fangen im Körper die freien Radikale ein, die durch oxidativen Stress, Umweltgifte oder intensiven Sport entstehen.

Kaum Kalorien und schonend für den Magen

Japanische Forscher konnten nachweisen, dass die enthaltenen Katechine den Fettabbau fördern. „Matcha ist ein Fitnessdrink, da er viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, wach macht ohne zu belasten und zugleich null Kalorien hat“, weiß auch Ökotrophologin Kristin Bothor. Damit es bei dieser erfreulichen Bilanz bleibt sollte man den Matcha vorsichtig behandeln: Das Pulver trocken lagern, den Tee nicht kochen sondern nur bis 80 Grad erhitzen und nicht süßen. Zucker oder Honig verderben den Geschmack und belasten das Kalorienkonto mit bis zu 100 Kilokalorien pro Becher.

Auch beim Backen ist Matcha beliebt. „Hier sollte man zu speziellem Back-Matcha greifen, der sich in Keksen, Kuchen oder Würzbroten toll verarbeiten lässt“, so die nu3-Expertin. Und nicht zuletzt kann man Matcha auch gut in Smoothies einsetzen. Der Fitness-Smoothie der Triathletin: Ein Kopfsalat, eine Kiwi, 2 Esslöffel Matcha und 100 ml Sojamilch. „Das macht wach und gibt hochwertiges Eiweiß.“

3 Fragen an „Nährstoffexpertin Kristin Bothor“

Woran erkennt man guten Matcha-Tee?

Guter Matcha-Tee ist fein gemahlen und intensiv grün. Ich achte zudem auf Bioqualität, da mir ein kontrollierter Anbau wichtig ist. Zudem sollte man nur bei Onlinehändlern kaufen, die man auch kennt und die für eine gute Qualität stehen. Matcha sollte angenehm nach Tee riechen und zudem nicht klumpen.

Was ist für Sportler interessant beim Matcha-Tee?

Die Zubereitung ist eine schöne Zeremonie, bei der man gut abschalten kann. Matcha macht außerdem wach und dabei nicht so nervös wie Kaffee. Und viele Menschen vertragen ihn besser und schätzen die anhaltende Wirkung.

Ist Matcha ein Superfood?

Ja, denn Matcha ist ein hochwertiges Naturprodukt mit Bestwerten bei vielen Nährstoffen. Das Antioxidans EGCG ist rund 130-mal höher dosiert als beim herkömmlichen Tee, das wirkt als Zellschutz. Zudem enthält Matcha Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe des Grüntees in einem guten Mix. Antioxidantien sorgen auch dafür, dass der oxidative Stress nach dem Training reduziert wird und Freie Radikale eingefangen und unschädlich gemacht werden!

 

 

Quelle/Bildquelle: http://www.nu3.de

 

 

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