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Die teuflische „Friend-Zone“

21 November 2018 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

MP 6Wie du als Mann vermeidest, nur als „guter Freund“ zu enden

Immer wieder hört man sie klagen, die „netten Männer“ und „Frauenversteher“: Frauen sehen in ihnen immer nur den guten Kumpel. Das sind die, zu denen Frau geht, wenn sie mit einem Macho Stress hat, bei denen sie sich über die fiesen Typen ausheult und zu denen sie dann gern sagt: „Warum hab ich nicht so einen netten Kerl wie dich?“ Dann trocknet sie ihre Tränen und zieht zum nächsten Bruce-Willis-Typ, um mit ihm Spaß zu haben. Bis zum nächsten Tränenfest.

Stellt sich die Frage: Warum verschmähen Frauen die netten Männer? Wie vermeidet man, in der berüchtigten „Friend-Zone“ zu landen – und wie endet man als Lover statt als Kumpel?

Was sucht eine Frau in einem Mann? Richtig: das, was gemeinhin als „männlich“ gilt. Wenn er sie an die beste Freundin erinnert oder als Seelenmülleimer bereitwillig zur Verfügung steht, wird sie ihn auch entsprechend behandeln. Ein Mann mit den Manieren eines Neandertalers wird sie ebenfalls vergraulen. Es ist die richtige Mischung aus beidem: ein selbstbewusster Mann, der auch als Gentleman auftreten kann, wenn es darauf ankommt. Und der weiß, wie er bei einer Frau punktet. Wenig bekannt, aber sehr effizient: Wenn eine Frau glaubt, dass sich andere Frauen für dich interessieren, steigst du ihn ihrer Wahrnehmung auf der Attraktivitäts-Skala. Es geht dabei nicht um Aussehen, sondern um Auftreten. Und letzteres lässt sich trainieren.

Womit mann eine Frau reizen kann: mit Führungsqualitäten. Und zwar ihr gegenüber. Eine Frau steht nun mal auf Alphamännchen, nicht auf Nachzügler oder Resteverwerter. Sie muss sich bei dir qualifizieren, nicht umgekehrt. Deshalb sag ihr so Dinge wie: „Sag mir mal zwei Sachen, die dich von anderen Frauen unterscheiden!“

Wenn du dich zu sehr um sie bemühst, gibst du ihr damit zu verstehen, dass du nicht wirklich der Alpha bist – und schon bekommst du die kalte Schulter gezeigt. Tritt also dominant auf und signalisiere unmissverständlich, dass du das Sagen hast.

Die meisten Männer, die in der Friend-Zone landen, treten als asexuelle Wesen auf. Das ist der Fehler! Deshalb der Tipp: Zeige ihr, dass dein Interesse romantischer oder sexueller Natur ist – und nicht auf eine Plauder-Pyjamaparty oder einen gemeinsamen Fernsehabend abzielt. Sie muss spüren: Du bist ein Mann, der sie begehrt.

Hier eine weitere Grundhaltung, wie du ihr gegenüber auftreten sollst: Nimm sie nicht immer richtig ernst. Behandle sie so, als wäre sie eine kleine Schwester: wohlwollend, gönnerhaft, aber überlegen. Zu viele Nachfragen signalisieren Unentschlossenheit, wenn nicht gar Unterwürfigkeit. Also fragst du sie nicht, was sie trinken möchte, sondern du entscheidest für sie, bestellst einfach ohne nachfragen zwei Cocktails.

Frag nicht „Was wollen wir heute machen? Worauf hast du denn Lust?“ Sondern sag: „Ich hab heut Lust in eine Cocktail Bar zu gehen – komm mit, lass dich überraschen!“ Nach einer Weile Geplänkel in der Bar kündigst du an: „Ich bekomme Hunger. Ums Eck ist ein Top-Imbiss – komm, lass uns da hingehen.“ Sie wird es lieben.

Frauen, auch und gerade, wenn sie sich in Job und Alltag behaupten müssen, genießen es, für eine Zeit die Führung aus der Hand zu geben. Ein Mann, der selbstbewusst den Ton und Rhythmus vorgibt, wirkt deshalb auf die meisten unwiderstehlich. Sie wird genießen, dass sie dein Interesse geweckt hat – aber lass sie nicht zu sicher werden. Wende dich im Gespräch auch mal ab, um einer anderen Frau nachzuschauen oder sogar einen kleinen Flirt anzufangen. Widme hin und wieder ihrer Freundin mehr Aufmerksamkeit als ihr – obwohl sie dich vielleicht gar nicht interessiert. Gerade attraktive Frauen, die ansonsten ständig Bestätigung erhalten, werden dadurch verunsichert. Und das macht wiederum dich interessant.

Lies diese Regeln nicht nur, sondern wende sie auch an. Je öfter du dich darin übst, desto souveräner wirst du auftreten. Und dann wird das Wort Friend-Zone bald nur eines sein, das du aus amerikanischen Serien kennst und das in deinem Leben keinen Platz hat.

 

Über den Autor:
Matthias Pöhm ist nicht nur Rhetoriktrainer und Schlagfertigkeits-Coach, sondern unterrichtet auch in „Pick up Seminaren“, wie man(n) lernt, bei Frauen mehr Erfolg zu haben. Dafür hat er mehr als 9000 Frauen angeflirtet.

Weitere Informationen:
Flirtseminare: http://www.poehm.com/Pick-up-seminar-pick-up-artist-training
Flirttipps http://www.schlagfertigkeit.com/flirttipps-verfuehrungstipps/

 

Quelle und Bildquelle: Martina Pahr, München

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