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Optimale Trinkmenge beim Sport

15 Januar 2018 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Richtig Trinken im Sport - MoodbildAuch beim Trinken entscheidet das Timing

Eines haben alle Sportler – ob Surfer, Handballer oder Langläufer – gemeinsam: Damit sie ihre volle Leistung abrufen zu können, muss dem Körper ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Denn fehlt Flüssigkeit, gerät der Blutfluss ins Stocken. In der Konsequenz erhalten die Muskelzellen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe: Die Leistung geht in den Keller.

Wie aber können Sportler sicherstellen, dass ihr Flüssigkeitshaushalt beim Startschuss im Gleichgewicht ist? Für den Sportmediziner und ehemaligen Olympiaarzt Dr. Karlheinz Zeilberger gilt: „Beim Thema Trinken ist es wie so häufig beim Sport, das Timing entscheidet. Um gut wassergefüllt an den Start zu gehen, sollten Sportler bereits vier Stunden vor der Aktivität langsam 300 bis 500 Milliliter trinken. Kurz vor dem Sport sollte die Trinkmenge dann reduziert werden“, so Dr. Zeilberger. Eine halbe Stunde vor Trainings- oder Wettkampfbeginn sei es  empfehlenswert, nur noch maximal 200 Milliliter aufzunehmen, damit das Wasser noch rechtzeitig vom Darm ins Blut übergehen kann und sich bei Belastung nicht unangenehm bemerkbar macht.

Das Trinken vor dem Sport sei deshalb so wichtig, da während des Trainings oder Wettkampfes oft keine oder nur wenig Zeit ist, einen Wassermangel auszugleichen: „Schon bei einem 10-Kilometer-Lauf verliert der Körper 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit, hauptsächlich über die Haut. Doch während des Laufens kann der Körper höchstens 400 Milliliter Flüssigkeit pro Stunde aus dem Magen-Darm-Trakt aufnehmen. Wer schon mit einem Wasserdefizit startet, kann persönliche Bestleistungen mit Sicherheit abschreiben“, so Dr. Zeilberger.

Quelle und Bildquelle:
Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

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