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111 Deutsche, die man kennen sollte

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111 Deutsche, die man kennen sollte

Ein Bestseller von Bernd Imgrund

 

Der obige Autor, der sich zuvor schon mit spektakulären Editionen von verschiedenen Orten in Deutschland und anderen  Aspekten mit der jeweils stattlichen Anzahl von 111 sehr eingehend befasst hat, beschäftigt sich in dem oben zitierten Band nun mit 111 herausragenden deutschen Persönlichkeiten, die man kennen sollte, die aus der Historie her bis zu 40tausend Jahre zurückreichen. Diese haben seiner Meinung nach, ohne dabei auf  höchste Auswahlkriterien Anspruch zu erheben, entscheidend an der Chronik unseres Landes mitgewirkt oder sind  als mythische Gestalten bedeutsam hervorgetreten.

In dem alphabetisch aufgeführten Register dieser Berühmtheiten, angeführt von Altkanzler Konrad Adenauer bis zu dem Schöpfer des Z3 hervorgetretenen Wissenschaftlers Konrad Zuse, finden sich in lockerer Reihenfolge Dichter und Denker, Künstler aus Musik und Malerei, Wissenschaftler und Politiker bis zu großen deutschen Kaisern und Königen unserer Nation.

Aber auch große deutsche Frauengestalten finden bei dem Autor ebenfalls Beachtung, wenn auch der Historie entsprechend deutlich weniger repräsentiert.
Makaber hierzu als älteste Dame von erotischer Ausstrahlung: die Venus vom Hohenfels als Statue ca. 40 Tausend Jahre zurückliegend, die offenbar den seiner Zeit in Germaniens Wäldern hausenden Jägern und Sammlern offenbar schon als erotisches Phantasieobjekt in ihren Höhlen diente. Auch die von Heinrich Heine besungene, die Rheinschiffer verzaubernde Loreley, durfte natürlich nicht fehlen. Schließlich geht es dann noch in die niederen Gefilde männlicher Phantasien bis zu Beate Uhse, die mit ihrem Flensburger Versandhaus die an deftigen Rundungen interessierte Männerwelt der Moderne zu ergötzen vermochte.

Bei den höchsten Repräsentanten deutscher Nationalität zieht sich der Reigen von Kaiser Karl dem Großen als den ersten Europäer von Rang über Heinrich IV. mit seinem „Gang nach Canossa“ über Friedrich den Großen, der als kleingewachsener Soldatenkönig Preußen zur neuen Großmacht in Europa zu etablieren vermochte.
Auch Ludwig der II. , der bayerische Märchenkönig, der mit seiner Vision die alten deutschen Ritterburgen „im echten Style“ zu verewigen wusste, wie auch Touristen heutzutage aus aller Welt anzuziehen vermag, um seine Vorzeigeschlösser Neuschwanenstein, Herrenchiemsee und Linderhof bestaunen zu lassen.

So finden sich von dem Autor gemeinsam mit der Würdigung jedes einzelnen bedeutsamen Deutschen auch zahlreiche Anekdoten, um damit dem Leser diese wieder authentisch zu machen und ihre Lebensgeschichte erlebbar zu dokumentieren. Durch die gleichzeitige Einbeziehung der Ortschaften, an denen diese Großen Deutschen aufgewachsen bzw. entscheidend gewirkt hatten, wird zusätzlich angeregt, dass sie zeitlebens im Gedächtnis verbleiben dürften.

Resümee:
Der akribisch zusammengestellte, mit reichlich Bildmaterial ausgestattete Band ist unterhaltsam und amüsant geschrieben, sodass das insgesamt illustre Werk des Autors von der Redaktion unseres Männermagazins unseren Lesern als durchweg lesenswert und wärmstens empfohlen werden kann.

(wz)

Weitere Informationen und Online-Bestellmöglichkeit unter:
http://www.emons-verlag.de/programm/111-deutsche-die-man-kennen-sollte [2]

Quelle und Bildquelle: emons Verlag, Köln