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Survivalrun 2016

survivalrun-serengetipark-2016-63 [1]Survivalrun Serengeti-Park

androgon.com war hier mit am Start

Am 10.09.2016 stellten sich rund 3000 Sportler der Wildnis mitten in Deutschland. Die Strecke des ausgebuchten Survivalrun führte mitten durch den Serengeti-Park Hodenhagen zwischen Hamburg und Hannover. Wahlweise ein – oder zweimal konnte die 8km lange Runde abgelaufen werden. Schwerpunkt bei diesem Lauf war es nicht, riesig gebaute Hindernisse zu überwinden, sondern in der Natur zu laufen. Die natürlichen Gegebenheiten in Kombination mit unnatürlichen Hindernissen und langen Laufstrecken durch unwegsames Gelände forderte Körper und Konzentration gleicher maßen.

Start:
Nach Abholung der Startunterlagen sollte um 13 Uhr der Startschuss fallen. Zuvor war bereits der Kids-Run über 1,5km sowie der Teens-Run über 3km abgewickelt worden. Nach einem ausgiebigem Aufwärmprogramm und einigen Worte des Moderators zum Thema Sicherheit ging es pünktlich in die erste Runde. Nach einigen Metern Laufstrecke ging es auf das erste Hindernis zu. Einige Holzbalken lagen quer über dem Weg, mal einer oder auch gleich drei hintereinander. Dieses Hindernis, genannt „Holzweg“, brachte die Läufer aus ihrem gerade eingestelltem Laufrhythmus, konnte aber dennoch schnell absolviert werden.

Wälder der Umgebung
Durch tiefes Gras ging es erst einmal weg vom Serengeti-Park, hinein in die Wälder der Umgebung. Auf den Waldwegen folgte dann „Steeplechase“, weitere Holzbalken quer über den Weg, das Ganze aber schon etwas höher. Nachdem uns die Strecke dann weg vom Weg in den Wald brachte, folgte nach einer kurzen Unterholzstrecke die „Sandkuhle deluxe“. Mehrmals ging es hier sandige Böschungen hinauf und herunter. Während des gesamten Laufes, so auch hier, wurde man immer wieder von der Feuerwehr ordentlich nass gespritzt. Auf Grund der hohen Temperaturen an diesem Tag war dies aber eher angenehm. Ohne Umwege führte die Strecke wieder direkt in den Wald. Nach einer sich ziehenden Laufpartie kam ein klassisch gehaltenes Kriechhindernis. Gleich im Anschluss folgte das Hindernis „Spiderweb“, welches wieder einmal höchste Konzentration abverlangte. Wie ein Spinnennetzt waren Bänder über den Boden gespannt. Ein falscher Schritt und nicht nur man selber, sondern unter Umständen auch die Mitläufer fielen hin. Auch Fans des klassischen Trailrunnings kamen auf einem sehr schönen Streckenabschnitt durch das Unterholz des Waldes auf ihre Kosten. Äste und kleine Baumstämme bildeten Stolperfallen. Hier hörte man schon von weitem erneut einen Wasserschlauch plätschern. Es wurde wieder nass!

Krabbeln und Robben
Auf der folgenden Laufstrecke fanden sich nun außerdem Hindernisse aus Strohballen zum „Krabbeln und Robben“ sowie Baumstämme, auf denen balanciert werden sollte. Auf der Route, die sonst von den Bussen des Serengeti-Parks genutzt wird, ging es weiter. Schlammiges Wasser in der „Schlangengrube“  und dem „Alligatorbecken“ sowie ein Nebeltunnel hielten die Läufer auf Trapp. Beim Hindernis „Drunter und Drüber“ warteten Matschbecken, die eine besondere Herausforderung darstellten. Nicht nur war es sehr rutschig, auch konnte man sich an zahlreichen Wurzeln im Wasser schnell verhaken. Langsam und vorsichtig war die Taktik, die einem ein komplettes Matschbad ersparen konnte. Nun ging es in die kurvigen Wege des Serengeti-Parks, mitten durch die verdutzten Parkbesucher. Die Hitze war zu diesem Zeitpunkt merklich unangenehm geworden. Umso passender, dass sich das sogenannte „Meer“ näherte. Hier galt es, durch einen See zu schwimmen. Vor allem auf Grund der Hitze an diesem Tag war es eines der schönsten Hindernisse! Nun waren die 8km bereits fast geschafft. Kurz vor dem Ziel mussten noch einige Hindernisse überquert werden.
Nach einer kleinen Runde Reifentragen folgte „The Giant“. „The Giant“ war eine hohe Holzwand, welche nur mit einem Seil erklettert werden konnte. Auf der anderen Seite folgte eine Rutschpartie in ein weiteres Wasserbecken. Durch ein letztes Kriechhindernis und über die Strohballenpyramide ging es in den Zieleinlauf, bzw. in die zweite Runde.

Fazit
Der Survivalrun im Serengeti-Park bei Hodenhagen war in jedem Fall ein sehr gelungener Event! Die Strecke und die Hindernisse sind für jeden machbar und garantieren Spaß am Laufen! Wem 16km zu lang sind, verpasst auf den 8 Kilometern keines der Hindernisse. Wer die Herausforderung sucht, kann sich auch als Anfänger ohne Probleme an die 16km Strecke wagen. Fortgeschrittene Läufer können sich auf den sehr schönen Trails austoben. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass ambitioniertere Sportler bei Staubildung vor den Hindernissen, soweit möglich, nach vorne durchgelassen wurden und so keine Zeit durch Warten verloren. Ein weiterer Pluspunkt war die sehr gute Verpflegung im Ziel, die bei einigen Laufevents oft zu wünschen übrig lässt.

Zusammenfassend ein sehr schöner Lauf, den man nur empfehlen kann! Von kreativer Streckenplanung bis hin zur tollen Gesamtatmosphäre hat alles gestimmt. Wer nach dem Lauf noch ein wenig Kraft hat, kann noch eine Runde durch den Serengeti-Park drehen und die Tiere in Ruhe betrachten.

Hiermit möchte sich androgon.com [37] noch einmal ganz herzlich für die fruchtbare Zusammenarbeit bedanken und wünscht dem Customized Concepts-Team weiter viel Erfolg beim nächsten Survival-Run im Serengeti-Park in 2017!

Team – androgon freut sich bereits auf nächstes Jahr, um wieder mit von der Partie zu sein!

 

Ergebnisse: [38]

Best off Bilder: [39]

Weitere Informationen: http://survival-run.de [40]

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 Bildquelle: androgon.com