Home » Ausstellung, Foto, kultur, kunst, Vorschau

European Month of Photography 2016

27 September 2016 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

14359208_1168391223200137_5726940900729793506_nEuropean Month of Photography 2016

Deutschlands größtes Fotofestival stellt vom 1. bis 31. Oktober 2016 in Berlin die ganze Bandbreite historischer und zeitgenössischer Fotografie vor. Museen, Kulturinstitutionen, Galerien, Projekträume, Botschaften und Fotoschulen in Berlin und Potsdam präsentieren einen Monat lang zahlreiche Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen. Die Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin kooperiert in diesem Jahr erstmals mit der Fotoinstitution C/O Berlin und eröffnet das Festival mit den EMOP Opening Days im Amerika Haus in Charlottenburg.

Die Fachjury des EMOP Berlin hat in diesem Jahr insgesamt 130 Ausstellungsprojekte von 120 Institutionen für das Festivalprogramm ausgewählt. Klassiker stehen dabei neben Positionen, die auch für Kenner Überraschungen bieten, bekannte Namen neben Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern. Die Auswahl der Teilnehmer des EMOP Berlin bezeugt nicht nur eine große thematische, sondern auch eine institutionelle und konzeptionelle Vielfalt. Die Formate reichen von Ausstellungen im Außenraum und großen Museumspräsentationen, über brillant recherchierte Einzel- und Gruppenpräsentationen in Galerien und Projekträumen bis zu beindruckenden Beiträgen der vielen in der Stadt ansässigen ausländischen Kulturinstitute und Botschaften sowie den städtischen Kunst- und Kulturämtern. Auch die Kreativität der zahlreichen Fotoschulen Berlins und deren selbstverständliche Beteiligung am Festival ist ein Merkmal des EMOP Berlin. 

Erstmals tritt in diesem Jahr das europäische Netzwerk des European Month of Photography mit einem gemeinsamen Logo auf. Die acht Partnerstädte mit ihren jeweiligen Festivals (Athen, Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg, Paris und Wien) stärken damit ihren Verbund und nutzen eine neue Domain.

Weitere Informationen unter EMOP Berlin – European Month of Photography 2016 finden Sie hier:  http://www.emop-berlin.eu/de/

 

Fotoauszüge:

 

EMOP OPENING DAYS & PORTFOLIO REVIEWS
Kulturprojekte Berlin kooperiert in diesem Jahr erstmals mit C/O Berlin und eröffnet das Festival am 29. September um 19 Uhr mit den EMOP Opening Days im Amerika Haus in Charlottenburg. Vom 30. September bis 2. Oktober 2016 finden dort Ausstellungen, Talks, Workshops, Book Days, Lectures und Screenings statt.
Außerdem ermöglichen die Portfolio Reviews vom 30. September bis 1. Oktober im Museum für Fotografie / Helmut Newton Foundation Fotografen, Künstlern und Studenten die Präsentation ihrer Arbeiten. Bei den Portfolio Reviews erhalten 80 Teilnehmer die Möglichkeit, ihre fotografischen Werke 31 weltweit renommierten Experten in 15-minütigen Gesprächen vorzustellen – darunter Fotografen, Künstler, Kuratoren, Art-Direktoren, Journalisten und Galeristen.

LEICA OSKAR BARNACK AWARD
Im Rahmen des EMOP Berlin zeigt die Leica Camera AG vom 29. September bis 23. Oktober 2016 in der Neuen Schule für Fotografie die Bildserien der Finalisten des 36. internationalen und traditionsreichen Leica Oskar Barnack Awards. Die hochkarätig besetzte Jury hat die zwölf Finalisten nun ausgewählt. Die vollständigen Fotostrecken aus den beiden Kategorien „Leica Oskar Barnack Award“ und „Leica Oskar Barnack Award Newcomer“ sind ab sofort unter www.leica-oskar-barnack-preis.de zu sehen. Die Bekanntgabe der Gewinner beider Kategorien erfolgt am 28. September 2016 in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung. Mit einem Gesamtwert von rund 80.000 Euro gehört der „Leica Oskar Barnack Award“ zu den höchstdotierten Fotowettbewerben der Branche. Die 12 Finalisten sind: Juan Pablo Bellandi, Venezuela: „Chasing HAMPA“, Fulvio Bugani, Italien: „Soul y Sombras“, Scarlett Coten, Frankreich: „Mectoub“, William Daniels, Frankreich: „C.A.R.“, Vincent Delbrouck, Belgien: „New Paintings“, Guillaume Herbaut, Frankreich: „Ukraine: Maidan to Donbass“, Stéphane Lavoué, Frankreich: „The North East Kingdom“, Max Pinckers, Belgien: „Two Kinds of Memory and Memory itself“, Giulio Piscitelli, Italien: „Informal facilities in the Jungle“, Clémentine Schneidermann, Frankreich: „The Unbearable, the Sadness and the Rest“, Sadegh Souri, Iran: „Waiting Girls“, Esther Teichmann, Deutschland: „Mondschwimmen“.
Neue Schule für Fotografie, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin

BERLIN FOTO BIENNALE
Assoziierter Partner des EMOP Berlin ist in diesem Jahr die erste Berlin Foto Biennale – gleichzeitig vierte Ausgabe der Biennial of Fine Art & Documentary Photography. Unter dem Titel „Emotions and Commotions Across Cultures“ werden vom 6. bis 30. Oktober 2016 in den mondänen Räumlichkeiten des Palazzo Italia 1230 Werke von 440 Fotografen aus 41 Ländern aller Kontinente gezeigt. Die Biennale präsentiert eine Übersicht der verschiedenen zeitgenössischen Denkschulen, von den Vereinigten Staaten bis China, von Australien bis zur Türkei, vom Senegal bis nach Mexiko. Als Ehrengast der Biennale zeigt der Magnum-Fotograf Steve McCurry in seiner Einzelausstellung „Retrospective“ 130 seiner beeindruckendsten Werke. Ein Fotoessay des Nachwuchstalents Yusuke Suzuki über die Flüchtlingskrise auf Lesbos und die Notsituation im syrischen Aleppo ist ebenfalls in dieser umfassenden Ausstellung enthalten. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der Werke wird an die Kinderhilfsorganisation ‚Save the Children‘ gespendet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog gleichen Titels im Kehrer Verlag.
Palazzo Italia (Römischer Hof), Unter den Linden 10 (Eingang Charlottenstraße), 10117 Berlin

 

Quelle und Bildquelle: ARTEFAKT Kulturkonzepte | www.artefakt-berlin.de

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...