Home » Film, Kino, Vorschau

BOSTON – ab 23. Februar im Kino

23 Februar 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

BOSTON – ab 23. Februar in den deutschen Kinos

Nach einem verheerenden Bombenanschlag beim BostonMarathon setzen die Polizei, Behörden und Bürger alles daran, die Täter zu identifizieren und dingfest zu machen.

Nach „Deepwater Horizon“ widmet sich der weltweit gefeierte Regisseur Peter Berg in seinem neuen Thriller BOSTON dem Anschlag auf den Boston-Marathon 2013 und beschreibt, wie die Bostoner Polizei und das FBI mit modernster Kriminaltechnik die Anschläge rekonstruierten und so den Attentätern von Boston auf die Spur kamen. Hochspannend fügt er die Puzzlesteine zusammen, die das Ermittlerteam um Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg), Special Agent Richard Deslauriers (Kevin Bacon) und Police Commissioner Ed Davis (John Goodman) dank der Hilfe couragierter Mitbürger sammeln konnte. Und im entscheidenden Moment beweist Sergeant Jeffrey Pugliese (J.K. Simmons), dass neben Hightech-Methoden auch klassische Polizeiarbeit zum Erfolg führen kann.

FILMINHALT
Boston, 15. April 2013 –Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden.
Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf…

Szenenbilder:

 

Filmtrailer:

 

WAS GESCHAH IM APRIL 2013?
15. April 2013 (Patriots Day)
Während des Boston Marathons explodieren gegen 14.50 Uhr an der Zielgeraden zwei in Rucksäcken versteckte, selbstgebaute Sprengsätze. Drei Menschen werden getötet, 264 Zuschauer und Läufer werden zum Teil schwer verletzt. Bei 14 von ihnen müssen Gliedmaßen amputiert werden. Die Bundesbehörden stufen den Anschlag als terroristischen Akt ein.

16. April 2013
DasFBI bittet die Bevölkerung, alle am Tag des Anschlags gemachten Fotos und Videos einzusenden. Bostons Polizeichef Ed Davis erklärt, der Tatort sei „nicht nur einer der bestdokumentierten, sondern auch einer der kompliziertesten Tatorte, den wir je hatten“.

18. April 2013
Am Nachmittag präsentiert das FBI Bilder und Videos von zwei Tatverdächtigen, die durch Hinweise aus der Bevölkerung als Dschochar und Tamerlan Zarnajew identifiziert werden. Die 19 und 26 Jahre alten Brüder stammen aus einer tschetschenisch-awarischen Einwandererfamilie, die 2002 Asyl in den USA beantragt hat. Schon im März 2011 hatte der russische Geheimdienst das FBI gewarnt, dass insbesondere Tamerlan Zarnajew ein „Anhänger eines radikalen Islam“ sei. Auf ihrer Fluchterschießen die Zarnajew-Brüder am Abend auf dem Campus des Massachusetts Institute of Technology den MIT Transit Officer Sean Collier in seinem geparkten Streifenwagen. Offenbar wollen sie seine Dienstwaffe erbeuten, was aber aufgrund des komplizierten Holsters misslingt. Im benachbarten Cambridge stehlen sie einen Mercedes SUV und zwingen den Besitzer, den chinesischen Einwanderer DunMeng, 800 Dollar an einem Geldautomaten zu ziehen. Meng kann fliehen, sein Handy bleibt im Wagen und ermöglicht der Polizei, den SUV in Watertown zu orten.Dort kommt es zu einer heftigen Schießereimitder Polizei, derdie Zarnajew-Brüder auch Sprengsätze entgegenwerfen. Ein Polizist und Tamerlan Zarnajew werden schwer verletzt. AlsPolizisten den Terroristen festnehmen wollen, wird er von seinem Bruder überfahren und stirbt wenig später in einem Krankenhaus. Sein Bruder Dschochar Zarnajew kann entkommen.

19. April 2013
Während einer Ringfahndung nach Dschochar Zarnajew steht das öffentliche Leben in Boston weitgehend still. Polizeieinheiten durchsuchen in Watertown ein Haus nach dem anderen. Gegen 19.30 Uhr wird Dschochar Zarnajew unter der Plane eines Bootes in einem Hinterhof in derFranklin Street entdeckt. Nach Schüssen und intensiven Verhandlungen gibt er um 20.42 Uhr schwer verletzt auf. Er gibt an, nur Mitläufer gewesen zu sein, während sein Bruder die treibende Kraft des Anschlags gewesensei. Erhabe die Ermordung von Muslimen in Afghanistan und im Irak durch US-amerikanische Truppen rächen wollen und auch weitere Anschläge auf den Times Square in New York City geplant.

8. April 2015
Vor einem Geschworenengericht wird Dschochar Zarnajew in allen 30 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Fünf Wochen später verurteilt ihn ein Bundesgericht zum Tode. Das Urteil soll durch einetödliche Injektion und in Anwesenheit von acht Überlebenden, Vertretern der Mediensowie vom Verurteilten selbst gewählten Zeugen erfolgen.Die Verteidigung hat Einspruch gegen das Todesurteil erhoben.

 

Quelle und Bildquelle: STUDIOCANAL | PURE Online Digitale Kommunikation

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...