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Dirty Coast Beach-Challenge – Eckernförde 4.0

[1]Dirty Coast Beach Challenge 2017 – Das erste Mal!

Am Sonntag, den 09.07.2017, machten sich knapp 500 Läuferinnen und Läufer auf den Weg nach Eckernförde an die Hafenspitze. Der diesjährige „Dirty Coast Mud Run“ an der Ostsee hatte sein Start- und Zielareal von einem kleinem Eventgelände am Ortseingang in den Hafen von Eckernförde verlegt und bot eine neue und interessante Kulisse für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Zuschauer. Wieder gab es eine 8km und eine 14km Distanz zur Auswahl, bei denen der erste Teil am Strand und die zusätzlichen 6km der 14km Strecke durch den angrenzenden Wald führten.

Sommerliche 22°C

Anders als im Vorjahr, erwarteten uns an diesem Tag sommerliche 22°C und Sonnenschein am blauen Himmel. Die Stimmung war schon bei der Ankunft locker und freundlich. Die Gepäckabgabe sowie das Einsammeln der Startunterlagen waren sehr gut organisiert und in wenigen Minuten erledigt. Viele Touristen, Bewohner und Angehörige sammelten sich vor Ort und stellten sich entlang der Strecke auf. Die übrige Zeit nutzte ich, um einen Überblick über den ersten Streckenabschnitt zu gewinnen. Die Route verlief direkt an der Ostsee, vom Hafen bis an den Südstrand und zurück. Der Start war für 11 Uhr angesetzt. Das Team von FlensFitness übernahm das Warm-Up im Startbereich. Die Übungen lockerten die Beine und wärmten den Körper auf.

Ahoi!

Mit dem Startsignal und dem Schlachtruf „Dirty Coast – Ahoi!“ machte sich der erste Startblock auf den Weg. Schon nach wenigen Metern kam das erste Hindernis „Nebelkriechen“. Es galt, unter querverstrebten, eingenebelten Bauzäunen durchzukriechen. Darauf folgte der erste lange Abschnitt durch den tiefen Sand. Der Puls ging schlagartig nach oben und der Auftakt war geschafft. Am Strand entlang feuerten uns Urlauber und Touristen an und motivierten uns von Beginn an, bei den warmen Temperaturen nicht aufzugeben.

Bei dem zweiten Hindernis „Reling“ war Geschick gefragt, um schnell über ein Holzgerüst zu klettern. Kurz darauf zeigte sich die Eskaladierwand „Küstenwand“, die ich in Windeseile überwunden hatte. Erneut zog sich ein langer Abschnitt durch den tiefen Sand. Nach gut 2km erfolgte ein kurzer Abstecher um ein paar kleinere Beete am Wegesrand, das sorgte immerhin kurze Zeit für festen Boden unter den Füßen. Auf diesem Abschnitt war auch die Quarter-Pipe aufgebaut, die ich erfolgreich hinauf lief und dort von helfenden Händen in Empfang genommen wurde. Meinen Dank gab ich weiter an die nächste Läuferin, der ich ebenfalls helfen konnte, bevor es zurück in den Sand ging.

Beim „Stammträger“ lagen bereits 2,5m lange Baumstämme bereit, die eine festgelegte Route getragen werden sollten. Nach einem weiteren Abschnitt durch den Sand, ging es über große Steine am Ufer hoch auf den Weg. Die nächsten Hindernisse in Sicht, zeigte sich nach gut 3km die erste Wasserstation. Bananen und Nüsse lagen ebenfalls an den Versorgungsstationen bereit. Ich nahm mir einen Schluck Wasser und verteilte den Rest in meinem Nacken, um mich abzukühlen.

Reifenmeer

Und schon ging es durch den ersten Container, der mit Reifen gefüllt war. Im „Reifenmeer“ konnte ich mein Gleichgewicht gut halten und kletterte auf der anderen Seite wieder hinunter. Ein weiteres Reifenmeer folgte und direkt danach eine weitere Wasserstation.

Bevor man sich versah, lief ich auch schon wieder durch den Sand. Beim „Palettenmonster“ waren unzählige Paletten zu einem riesigen Hindernis zusammengebaut, bei dem ich auf dem Hinweg durch einen Tunnel krabbelte und anschließend eine Rampe hinauf und wieder hinunter kletterte. Im darauffolgenden Hindernis kam endlich die ersehnte Abkühlung in der „Ostseereuse“. Ein beliebtes Hindernis, bei dem man sich in Rückenlage unter knapp über der Wasseroberfläche montierten Bauzäunen durch ein Wasserbecken durchzieht. An diesem Tag war das Hindernis direkt in die Ostsee gebaut und tat bei der Hitze richtig gut. Klitschnass ging es in den letzten Abschnitt des Hinwegs über große und kleine Steine am Ufer, Plankton und natürlich viel Sand.

In der Kurve erfolgte die „Dachbesteigung“, bei der auf der Vorderseite Klettergriffe und auf der Rückseite ein Seil an einer schrägen Holzwand angebracht waren. Hinter dem Hindernis gab es die Trennung für die beiden Distanzen. Für mich ging es an dieser Stelle auf den Rückweg, für die „Dirty-Challenge“-Läuferinnen und Läufer ging es hier in den Waldabschnitt. Der Rückweg war direkt am Wasser abgesteckt, wodurch der nasse Sand den Boden fester machte und das Laufen etwas vereinfachte.

Wieder näherte ich mich dem „Palettenmonster“, bei dem ich über zwei Holzkonstruktionen und anschließend unter einem Zaunelement durch ein Wasserbecken geführt wurde. Lange Abschnitte durch den nun nassen Sand verlangten läuferisch noch einmal alles, und eine kurze Abkühlung in einer weiteren „Ostseereuse“ kühlte den Kopf und die Haut.

Hafenbecken

Bevor es in das Hafenbecken ging, galt es, das Hindernis „Hange Ley“ zu überwinden. Zur Auswahl standen ein längs gespanntes Seil, kurze senkrecht hängende Seile oder schwingende Ringe, um über ein 1,5m tiefes Wasserbecken zu gelangen. Darauf folgte eine Runde um das Hafenbecken, welches mit einem Schwimmabschnitt beendet wurde. Bejubelt von den Zuschauern, ging es auf die Zielgerade. Eine letzte Kletterwand zum „Stapellauf“ musste bezwungen werden und schon stand ich auf der Rutsche ins Hafenbecken. Dort sprach einer der „Dirty Coast“-Moderatoren mit jedem einzelnen Läufer und jeder Läuferin. Mit Gratulation und Spaß ging es für ein letztes Mal in die Ostsee. Direkt daneben ging es wieder aus dem Wasser hinaus und in das lang ersehnte Ziel.

Sehr glücklich und zufrieden nahm ich das Wasser im Zielbereich entgegen. Der Lauf war geschafft. Mein erster Lauf in der OCR Szene war ein voller Erfolg und das Training der vergangenen Monate hatte sich ausgezahlt. Die Organisation während der gesamten Veranstaltung war super aufgestellt. Zahlreiche Versorgungsstationen halfen, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Hindernisse waren wieder einmal sehr kreativ. Vor allem die vielen völlig neuen Hindernisse setzten den Lauf klar von der Veranstaltung im Vorjahr ab. Das Hafenfest, das um den „Dirty-Coast Run“ im Zielbereich stattfand, rundete den Tag perfekt mit einem leckeren Fischbrötchen ab.

Ein großes Dankeschön an das Team von „Dirty Coast“ für ein rundum gelungenes Event bei schönstem Juli-Wetter! Team-androgon bedankt sich erneut für eine tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit und freut sich schon auf kommende Veranstaltungen. Wir wünschen dem „Dirty Coast Team“ hiermit weiter viel Erfolg bei den nächsten Ausgaben ihres Dirty Coast Formates!

Mehr Bilder: [65]

Weitere Informationen unter: http://www.dirtycoast.de/ [66]

Bericht 2016: [67]

Bericht: Dirty Coast Mud Run Kiel [68] 2015 [68]

 

 

 

Bildquelle: androgon.com; Zenaide Grimm