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Neuruppiner Langstreckenschwimmen 2017

24 August 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

17. Neuruppiner Langstreckenschwimmen am 12.08.2017

Jörg Hafner von Team-androgon belegte den 4. Platz!

Für das Langstreckenschwimmen konnten die Teilnehmer sich für unterschiedliche Distanzen anmelden. Zur Auswahl standen 1km, 5km, 10km und 15km. Ich nahm natürlich die 15km. Warum wusste ich nicht. Normalerweise hätte mich das bis zum Wettkampftag geleistete Trainingspensum davon abhalten müssen, an dem Langstreckenschwimmen teilzunehmen. In der Summe bin ich gerade 40km in der Vorbereitung geschwommen. Aber ich wäre nicht im androgon Team, wenn ich es nicht trotzdem probieren würde.

Um 05:30 Uhr brach ich mit dem Auto aus meiner Heimatstadt Wedel bei Hamburg in Richtung Neuruppin auf. Nach einer kurzen Pause und zweieinhalb Stunden Fahrtzeit kam ich Neuruppin an. Wie schon 2013 beim Zürichseeschwimmen über 26km scheint das Wetter bei Freiwasserschwimmen nicht auf meiner Seite zu sein. Es war regnerisch und sehr windig. Aber eventuell hatte ich Glück und der Wind kommt aus der richtigen Richtung.

Nach anfänglichen kleineren organisatorischen Schwierigkeiten fuhren wir dann mit mehreren Mannschaftswagen vom DRK, der auch Veranstalter von diesem Rennen ist, in 20min zum Ausgangspunkt. Hier starteten die 10km und 15km Schwimmer. Die anfänglichen kleineren organisatorischen Schwierigkeiten führten zu einer 30min Verlegung des Starts nach hinten. Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss und es ging ab auf den See. Die Sicht war leicht getrübt durch das feuchte Wetter. Geregnet hatte es nicht. Aber das wäre ja auch egal gewesen. Zur Orientierung diente das rechte Ufer. Da ich aber nach links atme, fiel mir die Orientierung nicht besonders leicht. Permanent musste ich nach oben schauen, um mich nach vorn und nach rechts zu orientieren. In einigen Kurven haben die Schwimmer zusätzlich versucht, den optimalen Weg zu finden. Da die Strecke erst nach 10km mit Bojen markiert war, waren die ersten 10km bei der schlechten Sicht und bei den Wellen eine echte Herausforderung.

Die Schwimmer hatten die Möglichkeit sich ein privates Beiboot zu organisieren, welches dann die Verpflegung transportiert und den Schwimmer auf dem optimalen Weg durch den See begleitet. Das ist natürlich eine echte Erleichterung. Ich hatte meine Verpflegung in den Beinen meines Neoprenanzuges verstaut. Ursprünglich wollte ich mit einem Rucksack schwimmen. Den Gedanken habe ich aber kurz vor dem Start wieder verworfen. Die Verpflegung, Getränke und Speisen, war während des Rennens durch die Begleitboote des Veranstalters gesichert. Die Boote konnten die Schwimmer zu sich heranwinken und sich verpflegen lassen. Ich hatte ja alles dabei und hatte auf diesen Service verzichtet. Auch die an einem Steg aufgebaute Verpflegungsstation nach 5km habe ich ausgelassen. Während des Rennens bin ich mit einem Müsliriegel und einem Gel ausgekommen und Wasser gab es ja genug.

Nach ca. 3:15h schwamm ich an der 10km Boje vorbei, die direkt am Ziel für die 10km Schwimmer liegt. Ich dachte nur, was haben die es jetzt gut. „Die sind fertig.“. Für die 15km Schwimmer gab es noch eine 5km Extrarunde, die sehr gut mit Bojen markiert war. Ich hatte mich zwar trotzdem leicht verschwommen, weil ich kurzzeitig die Orientierung verloren hatte. Das war aber meine Schuld. Ein Boot hatte mir dann schnell wieder die richtige Richtung gezeigt.

Nach 4:49h kam ich als vierter Teilnehmer und zweiter in meiner Altersklasse im Ziel an.

Weitere Informationen unter: http://www.lss-ruppin.de/html/rueckblick.html

Jörg Hafner (JH)

 

Ergebnisse:
1. M50 HERTING, Stephan Teamwork Berlin ja 3:45:56 (Flossen)
2. 648 1. M40 SEHOVIC, Malik Fürstenwalder Schwimmverein 4:18:41
3. 664 1. M30 HECHT, Christopher 4:34:38

 

Quelle/Bildquelle: Jörg Hafner

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