Home » Extrem-Hindernislauf, Extremsport, Obstacle Course Racing, Spaß, Spiel, Vorschau

Rothaus Mudiator Hockenheim 2.0

15 September 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

8 x Legionär – Mudiator Hockenheim 2017

Team-androgon war wieder mit von der Partie – mit anderem Schwerpunkt

Der Weg zum Legionär:
Der Mythos Hockenheimring wurde wahr: 1932 erbaut, traditions- und abwechslungsreich wie keine zweite Rennstrecke in Deutschland. Für uns das absolute Highlight. Doch wir bleiben nicht nur auf dem Asphalt.
Der Rothaus Mudiator Hockenheim 2017 war wieder sehr gut besucht. Die Parkplatzsituation war erwartungsgemäß völlig problemlos und auch das Abholen der Startunterlagen war einfach und schnell erledigt. Die etwas frischen und bewölkten 10 Grad wurden allerdings durch unsere Outfits nicht sonderlich angenehmer, denn diese bestanden dieses Mal neben einem roten Umhang und Helm nur aus einer kurzen Sporthose und Turnschuhen.

Kostüm & Teamwork:
Als 8-Mann-Team startend, setzten wir den Schwerpunkt dieses Mal, auch bedingt durch die Teamgröße und die unterschiedlichsten Fitnessgrade der Läufer, nicht auf Geschwindigkeit und Top-Ten Platzierung, sondern auf Kostüm und Teamwork (Siehe auch Bilder).

Startblöcke:
Entgegen dem Vorjahreslauf war der Start 2017 hinter einer der großen Tribünen angeordnet.

Die höchste der Zuschauertribünen erhob sich vor uns. Die Mercedes-Tribüne mit 6521 Sitzplätzen, insgesamt 4 Treppenhäusern sowie diversen Treppen auf der Tribüne selbst, war natürlich wieder in die Streckenführung eingebaut.

Der Startbereich war relativ eng, da die Startblöcke in kurzen Abständen starteten und es dadurch nicht allzu voll wurde. Nachdem wir in unseren bunten Kostümierungen kurz auf die Kommentatorenbühne gebeten wurden, begaben wir uns in den Startbereich. Wir haben dieses Jahr leider nur an einem Xletix Lauf und dem Full Wattmanns Loop teilgenommen und freute mich deshalb sehr, nach dem letzten Jahr in Hockenheim, auch hier bei meinem zweiten Mudiator zu starten.

Unser Block rollte los:
Gegen 10:30 Uhr war es dann endlich soweit. Unser Startblock rollte los.
Der Lauf begann mit vielen Treppenstufen quer durch die Zuschauertribüne des Hockenheimrings und mündete im zweiten Hindernis – einem 7 Meter hohen Gestell, welches es zu überwinden galt. Es folgte eine Durchquerung von 20 hintereinander aufgestellten Lkw-Reifen und schließlich ein erneuter Ausdauerlauf bis hin zum  Hindernis „Affenhangel“, bei welcher man sich an mehreren hintereinander aufgehängten Ringen entlang hangeln musste. Es folgten Durchquerungen von mit Wasser gefüllten Containern, vertikal aufgerichteten Wänden, an welchen man sich mit Hilfe eines Seiles hochziehen musste und viele weitere Hindernisse.

Neben den obligatorischen Schwebebalken, Stellwänden und Wassercontainern gab es auch einige sehr schöne Kletter- und Hangelhindernisse sowie Stationen, an denen Baumstämme oder Bauzaunklötze über eine Distanz getragen werden mussten.

Besonders in Erinnerung blieb uns ein sehr anspruchsvolles Hangelhindernis, bei welchem man mit zwei Holzstöcken, welche seitlich in passende Löcher eines Balkens gesteckt werden konnten, einige Meter überwinden musste. Wir haben leider keinen einzigen Läufer gesehen, der es tatsächlich mit den Stöcken schaffte – die meisten hangelten sich einfach klassisch per Hand über das Hindernis. „Aber es führen ja immer mehrere Wege nach Rom“.

Im Gegensatz zum letzten Jahr mussten noch mehr Treppenstufen überwunden werden. Dabei wäre es schöner gewesen, wenn wie letztes Jahr, noch etwas über die Treppen hätte transportiert werden müssen. Aber auch so waren die Treppen wieder einmal mehr eine besondere Herausforderung.

Was 2017 wiederum neu und sehr lustig war, war ein Gaudihinderniss wie das „Sackhüpfen“, bei welchem wirklich jeder früher oder später lachen musste.

Sicherheit:
Gefühlt wurde das Sicherheitskonzept im Gegensatz zum Vorjahr weiter verbessert. Es gab weniger Kletterhindernisse mit großen Höhen und „gefährlichere“ Hindernisse für ungeübte Hindernisläufer tauchten nicht mehr auf. Der Veranstalter hat hier einen tollen Mittelweg zwischen Herausforderung, Machbarkeit und Sicherheit gefunden, wobei bei einem Extrem-Hindernislauf natürlich immer ein Restrisiko bestehen bleibt, welches natürlich gerade auch den Reiz ausmacht. Leider gab es auf dem Hockenheimring dieses Jahr kein Schlamm-Hindernis. Beim Abschlusslauf am 24.09.2017 in „Rothaus“ wird dieses aber wieder der Fall sein und es wird dafür gesorgt sein, dass man nicht so sauber ins Ziel kommt, wie man gestartet ist.

OCR-Spektakel:
Der Mudiator Hockenheim 2017 war wieder sehr schön aufgemacht und tolles OCR-Spektakel. Die Streckenführung war weitläufig und es kam zu keinem Gedränge. Die Streckenposten waren durchweg gut gelaunt und immer super drauf.
Die Stimmung unter den Läufern war ebenfalls wieder genial – jeder half nach Möglichkeit jedem Mitstreiter und freute sich mit den anderen, die ein Hindernis überwunden hatten.

Ein absolutes Highlight war auch dieses Jahr wieder die große, aufblasbare Zielrutsche, auf welcher man aus großer Höhe gen Ziellinie schlitterte. Und im Ziel angekommen schien mittags tatsächlich die Sonne und es war schön warm und hell – da machte der Ausklang bei einem kühlen Rothaus gleich doppelt so viel Spaß!

Fazit:
Der Rothhaus-Mudiator am Hockenheimring war zusammenfassend ein absolut gelungenes Event! Das Niveau war hoch gesteckt, doch auch weniger sportliche Läufer konnten sich auf der Legionärs Strecke (8km) beweisen.

Letztlich ist der „Mudiator OCR“ jedem Hindernislauf-Interessierten zu empfehlen. Gerade mit der Unterstützung der übrigen Läufer ist er auch für Neulinge zu meistern. Die Hindernisse sind teilweise herausfordernd aber nicht übertrieben schwer, sodass jeder sich an ihnen versuchen kann.

Die Profis und Zeitläufer können sich sehr gut im extra dafür vorgesehenen „Elitestart-Feld“ austoben.

Es war abschließend eine super Veranstaltung!  Team-androgon freut sich schon auf den Abschlusslauf 2017 in Rothaus am Schluchsee im Hochschwarzwald. Unser Dank geht auch ans CDS-Team für die super Umsetzung und die tolle Zusammenarbeit.

Bilder und weitere Informationen

 

Weitere Mudiator-Wettkampfberichte:

androgon-Wettkampfbericht Hockenheim 2016
androgon-Wettkampfbericht Hockenheim 2015

 

Kommentar:
Beim Abschluss-Lauf in „Rothaus“ am 24.09.2017 wird Team-androgon wieder auf das gelbe Laufshirt setzen und erneut eine TOP-TEN Platzierung anstreben. Wir freuen uns schon!

Jetzt geht es zum Finale 2017 – das Event Rothaus (Am Schluchsee, Hochschwarzwald) am 24.09.2017:
Die Läufer starten in Rothaus an der traditionsreichen badischen Staatsbrauerei, die mit Ihrem einzigartigen Bier weltbekannt wurde. Die idyllische und zugleich anspruchsvolle Strecke führt quer durch den Hochschwarzwald. Zahlreiche Höhenmeter und matschige Waldabschnitte werden dich fordern. Genieße die Aussicht entlang dem traumhaften Schluchsee – denn es geht hart weiter. Zahlreiche Hindernisse werden dir alles abverlangen. Mit den letzten Kräften geht es nach einem abkühlendem Bad im Weiher wieder zurück nach Rothaus und zum Finaleinlauf. Beweise, dass auch Du es schaffen kannst und tanke kurz vor dem Ziel nochmal Kraft: Zäpfle, Zäpfle Radler, Zäpfle alkoholfrei und unser frischer Hefezopf geben dir Kraft um die letzten Trails zu meistern. Belohnt wirst Du mit einem Panoramablick, der seinesgleichen sucht. Durchatmen und die letzten MUDIATOREN besiegen. Im Ziel wirst Du dafür mit einem herrlichen Rothaus Bier belohnt.

Anmeldungen hier:

 

 

 

Bildquelle:  Team-androgon, Sportograf

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...