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Echtes Wettkampf-Feeling: das löst es in uns aus!

28 September 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Echtes Wettkampf-Feeling: das löst es in uns aus!

Dieselbe Leistung erbringen wie andere Menschen, das liegt einigen Personen einfach nicht. Sie möchten besser und schneller sein, höher springen, mehr Gewichte stemmen oder einfach nur an die Spitze ihrer Organisation kommen. Vielleicht sind diese Menschen im restlichen Privatleben eher entspannt und überlassen dann anderen gerne die Führung, doch das Gefühl des Triumphes kitzelt jeden Funken Ehrgeiz bei entsprechenden Wettbewerben aus dieser Gruppe heraus. So kommt es dann auch, dass sie immer am Limit trainieren und Wettkämpfen nicht nur beiwohnen, sondern diese förmlich zelebrieren. Diese Gruppe an Personen ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, die sie bestmöglich meistern können. Heute werden einige Möglichkeiten aufgezeigt, die den Sportsgeist ebenfalls fördern. Nicht jede Option eignet sich unbedingt, um die körperliche Fitness zu optimieren, dennoch kommt das Gefühl des Wettkampfs keineswegs zu kurz und steht bei jeder vorgestellten Aktivität im Fokus.

In einigen Fitnessstudios ist es beispielsweise mittlerweile gang und gäbe interne Sport-Apps einzusetzen. Die Mitglieder können diese dann herunterladen und sich anmelden, anschließend sehen sie, wo sie im Vergleich zu ihren Mitstreitern stehen. Auf den ersten Blick scheint die App etwas demotivierend für Einsteiger zu sein, dennoch wird sie sich im Laufe der Zeit als eher nützlich erweisen. Denn natürlich stehen neue Mitglieder nicht unbedingt auf Platz 1 des Rankings, sie sehen jedoch durch entsprechend verändernde Platzierungen, welche Fortschritte sie machen, wenn sie regelmäßig zum Sport gehen. „Started from the bottom and now we are here“ dürfte dann wohl das Motto lauten, was im Übrigen auch ein sehr passender Song von Drake ist, um das Hoch beim Pumpen zu unterstützen. Das Gefühl für kompetitive Menschen ist dabei unglaublich stimulierend, wenn sie dann die Leiter im Ranking hochklettern. Im Umkehrschluss motiviert die App, umso regelmäßiger zu trainieren, um erreichte Platzierungen nicht zu verlieren oder sogar noch weitere Plätze gutzumachen. Nicht nur körperlich sehen sie dann, dass sie Fortschritte erzielen; mit der App haben die Sportler es dann auch direkt schwarz auf weiß.

Dann gibt es noch die Fitnessstudio-Muffel, die gar keine Lust haben, auch nur einen Fuß in eine Muckibude zu setzen; doch auch für diese Gruppe gibt es tolle Lösungen. Denn wirklich niemand muss in der heutigen Zeit noch alleine trainieren. Für Jogger beispielsweise sind zahlreiche Tracking-Apps auf dem Markt, die genau verfolgen können, wie viele Schritte die Sportler gelaufen sind und welche Zeit sie zur Bewältigung der Strecke benötigt haben. Mit diesen Anwendungen können sich die User dann untereinander verbinden und um die Wette trainieren. Lustig wäre es doch, wenn viele aus dem Freundeskreis oder aus dem Büro teilnehmen, so können sich alle gegenseitig motivieren und zusammen bis ans Limit pushen – oder sogar darüber hinaus.

Populär sind natürlich auch Spiele, die weniger körperlich anstrengend sind, jedoch nicht minder fordernd auf die Gamer einwirken. Da es hier gerade thematisch noch um Apps ging, darf auch weiterer elektronischer Spielspaß nicht fehlen, der kompetitiver Natur ist. Des Pudels Kern kann dabei in so ziemlich allen digitalen Spielen, die über eine Rangliste verfügen oder mit einer spannenden Story aufwarten, liegen. Da Highscores jedoch nur bedingt motivieren und einen beträchtlichen Spieltrieb voraussetzen, erfreuen sich vor allem Geschicklichkeitsspiele mit Geldeinsätzen wie Poker oder Bridge großer Popularität. Auch in klassischen Casino-Spielen wie Blackjack, Roulette und sogar in Einarmigen Banditen kann dieser Effekt erzielt werden. Bedingung dafür: die Zufallskomponente muss durch einen kompetitiven Effekt überlagert werden. Spielautomaten finden Interessierte beispielsweise in zahlreichen Online-Casinos und natürlich auch in Spielotheken sowie örtlichen Kneipen oder Spielbanken in Hülle und Fülle vor. Auch wenn sich diese einer großen Popularität erfreuen, so fordern sie in erster Instanz noch keinen Ehrgeiz, da „nur“ gegen eine Maschine gespielt wird – es fehlt der direkte Vergleich mit realen Personen. Aus diesem Grunde wurden die sogenannten Slot-Turniere entwickelt, die bei manchen Online-Casinos das bekannte Spielprinzip um den kompetitiven Reiz erweitert. Im Gegensatz zum einzelnen Spiel gegen den Automaten tritt der Gamer hier vor allem gegen seine Kontrahenten an, der Spielautomat wird förmlich Mittel zum Zweck, um die Konkurrenz zu schlagen. Jedes Turnier ist dabei absolut spannend, da der Ausgang überhaupt nicht vorhersehbar ist. Die Devise lautet hier oftmals: alles oder nichts. Und machen wir uns nichts vor, denn wenn der Wettbewerb im Vordergrund steht, nehmen viele Menschen Risiko lachend in Kauf. Ein ähnliches Verhalten ist auch bei anderen Geschicklichkeitsspielen festzustellen und macht ja letztlich auch den Reiz des Wettkampfes aus.

Klassische Spiele wie Schach fordern hingegen nicht nur den Strategen in einem hinaus, sondern ebenso die grauen Gehirnzellen. Eine Partie des alten Brettspiels kann sich über Stunden ziehen und erfordert dabei höchste Konzentration beider Mitspieler. Das Spiel ist nachweislich ein echtes Training für das Gehirn, denn die Leistungsfähigkeit wird nach einigen Wochen extrem gesteigert. Schach-Spielern gelingt es leichter logische Zusammenhänge zu ziehen, sie fordern während einer Partie immer beide Gehirnhälften. Das Spiel ist darüber hinaus auch förderlich für den Wettkampfgedanken, denn es gilt während einer Partie nicht nur die gegnerischen Züge vorauszusehen, sondern sich auch aus anscheinend aussichtslosen Lagen zu befreien. Eine wichtige Lektion, die auch für das Privatleben eine große Rolle spielt.

Um die Muskeln zu trainieren und in harte Konkurrenzkämpfe zu treten, bieten sich selbstverständlich auch die üblichen körperlichen Sportarten an. Typische Beispiele sind Fußball und Basketball bei den Mannschaftssportarten, genauso wie die Leichtathletik bei den Einzelwettkämpfen. Doch auch Kampfsportarten lassen in diesem Metier, wie ihr Name bereits vermuten lässt, nichts zu wünschen übrig. Mixed Martial Arts haben in den letzten Jahren einen regelrechten Hype durchlebt. Zuletzt war dieser Sport beispielsweise in aller Munde, als der MMA-Fighter Conor McGregor gegen die Box-Legende Floyd Mayweather in den Ring stieg. Der Ire musste jedoch eine Niederlage einstecken, das liegt vermutlich vor allem daran, dass Mayweather einfach ein Profi auf seinem Gebiet ist und mit dem besseren Kalkül loslegte. In einem Kampf im MMA-Ring hätte wahrscheinlich die Box-Ikone den Kürzeren gezogen, denn MMA ist eine Kampfkunst, die sich aus verschiedenen Techniken zusammensetzt: Die Sportler bedienen sich der Tritt- und Schlagtechniken aus dem Kickboxen, Taekwondo oder gerne auch dem Karate sowie Elementen aus dem klassischen Boxen. Da MMA ein Vollkontaktsport ist, können hier wirkliche alle Kräfte gemessen werden: Wer hat die besseren Tricks und Kombination drauf, wer kann schneller reagieren und agieren? „Du müsstest mal den anderen sehen“ bleibt nun nicht länger eine leere Worthülse, hier wird der kompetitive Gedanke maximal ausgereizt – jeder Fehler wird bitterböse physisch bestraft.

Weniger ernst, dafür aber mit viel Spaß, geht es beim Quidditch zu. Ja, richtig gelesen! Das Spiel aus den Harry Potter Büchern bzw. Filmen findet Einzug auf diversen Sportplätzen. Zwar können die Spieler nicht auf einem Besen durch die Luft reiten, dennoch hält es sie nicht davon ab mit einem PVC-Besenstiel zwischen den Beinen über den Platz zu spurten. Es gibt sogar mittlerweile den deutschen Quidditchbund, denn das Spiel hat die Welt überrollt. Entwickelt wurde es in den USA, hier werden Elemente aus drei verschiedenen Sportarten miteinander verbunden: Rugby, Handball und Dodgeball. Wer hier mitspielen will, braucht gute Koordinationsfähigkeiten sowie genügend Kondition.

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, um sich selbst und auch andere auf einem sportlichen Level herauszufordern. Doch eines sollte bei den ganzen Competitions nicht auf der Strecke bleiben und das ist natürlich der Spaß. Das Leben ist zu kurz, um verlorenen Spielen hinterher zu trauern. Niederlagen sollten am besten immer sportlich gewertet werden und als Ansporn dienen, um noch mehr an sich zu arbeiten. Viel Erfolg und vor allem auch Spaß beim Training.|

 

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