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Mythos Hockenheimring

30 Oktober 2017 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Hockenheim – 3 Gründe rund um den Mythos!

Zahlreiche Autosport-Events erhalten erst durch ihre Austragung auf dem Hockenheimring ihren ganz besonderen und unverwechselbaren Charakter. Auch aus diesem Grund zieht es mehrmals im Jahr tausende Zuschauer an den Rand der Rennstrecke, die zugleich auch Austragungsort von anderen Veranstaltungen ist. Doch welche Gründe sind für diesen Mythos verantwortlich, der sich schon seit vielen Jahren hält?

Die Zuschauer im Blick
Definitiv trugen in den vergangenen Jahrzehnten die Zuschauer vor Ort einen Teil zum Mythos bei, der sich rund um den Hockenheim-Ring entwickeln konnte. Seit den letzten Veränderungen an der Strecke vor rund zehn Jahren haben mehr als 100.000 Zuschauer entlang der Rennstrecke auf den verschiedenen Tribünen Platz. Da sich diese über die wichtigsten Stellen des Kurses erstrecken, bietet sich den Zuschauern ein perfekter Blick, um den eigenen Favoriten die Daumen zu drücken. Events wie die Formel 1, die als absolute Königsklasse des Motorsports regelmäßig vor Ort bewundert werden kann, sind schon lange Zeit im Voraus ausverkauft. Wer nicht darauf verzichten möchte, die eigenen Stars live in Hockenheim zu erleben, kann sich an den offiziellen Vertriebspartner der Tickets auf global-tickets.com wenden. Dies gilt für die Rennen ebenso wie für viele weitere Veranstaltungen, die rund um den Hockenheim-Ring immer wieder stattfinden.

Die Geschichte der Rennstrecke
Mit Sicherheit trägt auch die lange Historie der Rennstrecke in Hockenheim einen Teil zu der enormen Beliebtheit bei. Schon seit mehr als 80 Jahren konnte sich der kleine Ort in Baden-Württemberg so als Zentrum des Motorsports behaupten. Trotzdem hat die heutige Strecke kaum noch etwas mit den Anfängen zu tun, die über weite Strecken noch über unbefestigte Waldwege führten. Ende der 1930er-Jahre kam es zu einer weitgehenden Asphaltierung der bekannten Strecke. Diese wurde sogleich auf knapp acht Kilometer erweitert und zählte in dieser Form zu den modernsten Orten des Motorsports auf der ganzen Welt. Erst im neuen Jahrtausend wurde die Strecke schließlich auf eine Distanz von 4,574 Kilometern verkürzt, um eine noch größere Dynamik zu erzeugen. Bis heute hat der Ort viel von seiner großen Historie bewahrt, die noch immer bei den Rennen zum Ausdruck kommt. Echte Anhänger des Motorsports schätzen die besondere Atmosphäre, welche zu einem wahren Markenzeichen des Rings geworden ist.

Die vielen Heimsiege
Deutsche Fahrer scheinen einen besonderen Vorteil zu besitzen, was den Grand-Prix im eigenen Land angeht. Ihren Heimvorteil konnten die Fahrer der Formel 1 in der Vergangenheit schon häufiger ausspielen. Der erste deutsche Sieger des Rennens auf dem Hockenheimring war Michael Schumacher im Jahr 1995. Seit damals ist es deutschen Fahrern gleich sechs Mal gelungen, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Neben Michael Schumacher konnten damit auch Ralf Schumacher und Nico Rosberg einen Sieg in Hockenheim feiern. Noch immer wartet dagegen Sebastian Vettel darauf, die schnellste Zeit auf der anspruchsvollen Strecke sein Eigen nennen zu können. Man darf gespannt sein, wann auch ihm dies für seinen Arbeitgeber Ferrari gelingt.

Fazit
Es gibt also unterschiedliche Faktoren, welche den anziehenden Mythos des Hockenheimrings in den vergangenen Jahren formten. Unter dem Strich spielen sie alle gemeinsam eine Rolle, wenn sich wieder die Augen der Welt auf die Rennstrecke richten, die schon für so einprägsame Momente in der Geschichte des Motorsports verantwortlich war.

 

Bildquelle: H. Siegl | pixelio.de

 

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