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A year inside the optimization movement

[1]„Desperately seeking self-improvement – A year inside the optimization movement“.

Auf diesen Seiten werfen sich die Autoren des weit gefeierten The Wellness Syndrome kopfüber in die Welt der Selbstoptimierung, eine aufkeimende Bewegung, die die Grenzen überschreitet, die uns auferlegt werden, indem sie bloß menschlich sind, sei es die Schwäche unseres Körpers oder unseres Körpers geistige Unfähigkeit.

 

Cederström und Spicer, obwohl sie bereitwillige Versuchskaninchen in einer außerordentlichen (und manchmal geradezu gefährlichen) Reihe von Techniken und Technologien waren, hatten bisher wenig zur Selbstverbesserung unternommen. Sie hatten selten das Innere eines Fitnessstudios gesehen, geschweige denn Apps benutzt, die Elektroschocks auf der Suche nach verbesserter Konzentration liefern. Aber während eines Jahres, in dem sie für dieses Buch forschten, trugen sie Kopfbänder, die dazu dienten, Meditation zu optimieren, ihr Gedächtnis durch das Erlernen von assoziativen Techniken zu stärken (und nicht in MENSA aufgenommen wurden), schrieben und hoffen, dass daraus ein Bestseller an skandinavischer Detektivgeschichte wird, schrieben sich in Tantra-Sex-Workshops ein, besuchten New-Age-Retreats und Man-Camps, unterzogen sich einer plastischen Chirurgie und experimentierte mit Vibratoren und Produktivitätsdrogen.

 

Etwas überraschend überstanden die beiden jungen Professoren dieses Jahr rigoroser Forschung. Darüber hinaus haben sie sich intensiv damit beschäftigt, ein urkomisches und augenöffnendes Buch zu produzieren. Geschrieben in Form von zwei parallelen Tagebüchern, liefert „Desperately Seeking Self-Improvement“ eine beißende Analyse des Narzissmus und der individuellen Wettbewerbsfähigkeit, die zunehmend eine Kultur durchdringt, in der soziale Lösungen zurückgehen und die individuelle Selbstverbesserung die einzige verbleibende Option ist.

„Desperately seeking self-improvement – A year inside the optimization movement“ von CARL CEDERSTRÖM und ANDRÉ SPICER

Weitere Informationen [2]:

 

 

 

 

Quelle/Bildquelle: Noir sur Blanc Agency, Theresa Wand