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Ruhrfestspiele Recklinghausen

25 April 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Ruhrfestspiele 2011, 1. Mai – 12. Juni 2011

Um ihr Programm machen die Ruhrfestspiele Recklinghausen immer ein Geheimnis, jetzt steht das Programm der Ruhrfestspiele 2011: Friedrich Schiller ist Themenschwerpunkt, John Malkovich spielt Casanova und Heike Makatsch ihre erste Theaterrolle.

John Malkovich als Casanova – Hollywood-Star John Malkovich ist auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie. Nachdem er bereits im vergangenen Jahr große Erfolge in der Rolle des Serienmörders Jack Unterweger in „The Infernal Comedy“ gefeiert hatte, gibt er in diesem Jahr den Casanova im Musiktheaterprojekt „The Giacomo Variations“, basierend auf der Biographie des echten Casanovas, ein Drama, keine Komödie. Malkovich steht vom 3. bis 8. Mai bei den Ruhrfestspielen auf der Bühne und wird einige Arien selbst singen.

Auch die Proben zu der Uraufführung und Auftragsarbeit der Ruhrfestspiele „Aufstand“ haben längst begonnen – Hochkarätige Besetzung mit dem beliebten Münchner Tatort-Kommissar und Grimme-Preisträger Udo Wachtveitl

Den Ruhrfestspielen ist es dabei gelungen, für die Rolle des „Trotzki“ den beliebten Tatort-Kommissar Franz Leitmayr alias Udo Wachtveitl zu gewinnen. Der bekannte Darsteller aus Film und Fernsehen erhielt den Grimme-Preis 2011 für den ARD-Kult-Krimi „Nie wieder frei sein“. In der Produktion, die vom 10. bis 15. Mai im Rathaussaal der Stadt Recklinghausen gezeigt wird, stehen außerdem die vom Ruhrfestspielpublikum gefeierten Schauspieler Wolfram Koch („Robert Guiskard“ (2010), „Torquato Tasso“ (2007)) und Jacqueline Macaulay („Robert Guiskard“ (2010), „Traumspiel“ (2009)) auf der Bühne sowie der renommierte Luxemburger Schauspieler Luc Feit, der aus Bochum bekannte Steve Karier, Ulrich Kuhlmann („Traumspiel“ (2009) und Anne Moll („Ich soll den eingebildet Kranken spielen“ (2010).

Eine weitere Besonderheit des Stücks: der Veranstaltungsort. Bewusst wurde ein politischer Ort für das politische Stück gewählt – der Rathaussaal der Stadt Recklinghausen. Albert Ostermaier, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Lyriker und Dramatiker der Gegenwart, konnte für diese Auftragsarbeit der Ruhrfestspiele gewonnen werden. Als Ausgangspunkt für das Stück nahm Ostermaier das anarchistische Pamphlet „Der kommende Aufstand“, das sich wie ein Lauffeuer verbreitete – und auch im „Aufstand“ die Revolte schürt. Protagonist ist der junge, idealistische Schriftsteller Charles als eine Art Wiedergänger des rebellischen Karl Moor aus Schillers „Die Räuber“. Hier schließt sich der Kreis des diesjährigen Festspielmottos „In die Zeit gefallen: Schiller“.

(vz)

Weitere Informationen unter: http://www.ruhrfestspiele.de/index.php

Karten erhalten Sie über unsere Kartenstelle, telefonisch unter 02361/92180 oder per E-Mail unter kartenstelle@ruhrfestspiele.de .

Quelle: Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH

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