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Advanced Disease und Rezidivtherapie des Prostatakarzinoms

19 Mai 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Therapeutische Chancen und Grenzen beim Prostatakarzinom

Symposium am 3. und 4. Juni  2011 in Kiel

Harninkontinenz durch Prostataerkrankung ist bei Männern ein großes Tabuthema

Die Behandlung fortgeschrittener Prostatakarzinome und ihrer Rezidive stellt nach wie vor eine der großen Herausforderungen dar, denn mehr noch als bei anderen Krankheitsbildern müssen wir immer wieder unsere therapeutischen Grenzen erkennen. Bei der Planung der komplexen, teils multimodalen diagnostischen und therapeutischen Ansätze ist ein umfassendes Wissen gefragt, das regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden muss. Welche Bedeutung kommt der Lymphknotenchirurgie im metastasierten Stadium zu und worauf ist anatomisch- chirurgisch zu achten? Welche Bildgebung ist zur Metastasensuche sinnvoll und welchen Nutzen bringt diese? Hat die Bestrahlung überhaupt einen Stellenwert im fortgeschrittenen Tumorstadium? Auch die medikamentöse Tumortherapie steht auf dem Prüfstand, insbesondere zu der Frage: wann mache ich was?

Harninkontinenz ist ein gesellschaftliches Tabuthema bei Männern

Dabei ist jeder achte Mann von der Blasenschwäche betroffen. Bis zum 70. Lebensjahr steigt die Häufigkeit sogar auf 30 Prozent an. Zur häufigen Ursache bei Dranginkontinenz, auch als überaktive Blase bezeichnet, gehört die gutartige Prostatavergrößerung. Die Bestrahlung oder Operation der Prostata durch eine Erkrankung löst bei Männern dagegen oftmals eine Belastungsinkontinenz aus. Der Behandlung fortgeschrittener Prostatakarzinome und ihrer Rezidive kommt daher eine große Bedeutung zu.

Umfassendes Wissen der Fachärzte auf dem neuesten Kenntnisstand ist gefragt. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft lädt daher in Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie und Kinderurologie Kiel am Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Kiel, zum Symposium am 3 und 4. Juni nach Kiel ein. Geleitet wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Klaus Peter Jünemann, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie – und Erster Vorsitzender der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.

Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. hat es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und so den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz.

Dafür steht bundesweit ein interdisziplinärer Expertenrat aller betroffenen Fachrichtungen zur Verfügung. Mit der Zertifizierung von ärztlichen Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren und der Veranstaltung von Fortbildungen trägt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft maßgeblich zur Qualitätssicherung in der Behandlung und Beratung von Menschen mit Inkontinenz bei.

Weitere Informationen: http://www.kontinenz-gesellschaft.de/

Quelle: Deutschen Kontinenz Gesellschaft; Klinik für Urologie und Kinderurologie

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