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Salzburger Pfingstfestspiele

5 Juni 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Riccardo Muti – Das große Finale!  10. bis 13. Juni 2011

Italianità erfasst um Pfingsten die Barockstadt. Zum fünften und letzten Mal prägt Riccardo Muti das Pfingstprogramm.

Feiern Sie vom 10. bis 13. Juni 2011 das große Finale der Salzburger Pfingstfestspiele unter Riccardo Muti. Im Zentrum steht die Oper I due Figaro von Saverio Mercadante, in der die Geschichte von Mozart/Da Pontes Le nozze di Figaro fortgesetzt wird: ,,Die Oper erzählt von einem neuen Intrigenspiel im Hause Almaviva“, sagt der spanische Regisseur Emilio Sagi. Der Komponist Mercadante fühlt sich stilistisch Rossini nahe, verwebt in diesem Werk aber auch spanische Tänze. Die Handlung spielt in Sevilla. ,,Für mich ist es interessant zu sehen“, so Emilio Sagi, ,,wie ein italienischer Komponist in die spanische Kultur eintaucht und seine Oper mit spanischem Flair, mit Rhythmen wie Cachuchas und Boleros erfüllt, um den fröhlichen Charakter der sevillanischen Frauen zu vermitteln.“

Die internationale Barockszene zu Gast in Salzburg

Bereits während seines kurzen Lebens, vor allem aber danach gelangte Giovanni Battista Pergolesi zu internationalem Ruhm. Das gefeierte Barockensemble Il Giardino Armonico präsentiert drei weitete Kammerkantaten Pergolesis zusammen mit Konzerten aus dessen neapolitanischem Umfeld.

Musikalische Höhepunkte mit Händel, Vivaldi, Cherubini und Mercadante

Während seines dreijährigen Italienaufenthalts gelangte der junge Georg Friedrich Händel 1708 auch nach Neapel, wo er die Serenata Aci, Galatea e Polifemo komponierte. Die Geschichte des Schäfers Aci und der Meeresnymphe Galatea, deren Liebe der eifersüchtige Riese Polifemo ein tragisches Ende bereitet, gab Händel die Gelegenheit, ein reiches Spektrum an Affekten zwischen Idylle und Komik musikalisch zu schildern. Das Werk verrät die Einflüsse von Händels neuem Umfeld, betritt mir seinen Klangfarben-Experimenten aber auch Neuland.

Mit der Lebendigkeit und Energie ihres Musizierens erobern Jean-Christophe Spinosi und sein Ensemble Matheus seit Jahren die internationalen Konzertpodien. In Jérôme Pernoo haben sie einen idealen Partner gefunden: Der junge französische Cellist, dessen Spiel so virtuos wie einfühlsam ist, erarbeitet für die Pfingstfestspiele zwei selten zu hörende Solokonzerte der Neapolitanischen Schule. Den Rahmen bilden Werke aus Vivaldis vielgestaltigem Ouevre und eines der Concerti grossi, die der englische Komponist Charles Avison nach Cembalosonaten des gebürtigen Neapolitaners Domenico Scarlatti schuf. Das Requiem in c-Moll, das Luigi Cherubini 1816 schrieb, wurde selbst von Beethoven bewundert. Riccardo Muti dirigiert das grandiose Werk in der Felsenreitschule.

(rz)

Weitere Informationen unter: http://www.salzburgerfestspiele.at/

Quelle: Salzburger Festspiele

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