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Karnevalmarathon 2018

14 November 2018 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Die einen feiern. Die anderen laufen – Der Karnevalsmarathon in Köln.

Traditionell beginnt am 11.11. um 11:11 Uhr die Faschingszeit. 40 Tage vor Weihnachten, so eine der vielen Theorien, soll gefastet werden. Am 11.11. ist die letzte Gelegenheit nicht fastentaugliche Lebensmittel zu verzehren. Diese wurde zum Teil auch beim 3. Karnevalsmarathon in Köln angeboten.

Am 11.11.2018 um 11:11 Uhr startete pünktlich der Marathon über 15 Runden (2,732km pro Runde) mit einem kleinen Prolog vorweg um den Pescher See. Eine relativ flache Strecke mit einer kleinen Steigung am Ende jeder Runde, die jeder Teilnehmer bewältigen musste. Das Wetter hat zumindest für einen kleinen Teil der Läufer keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Anfang war es noch trocken. Später begann es dann doch aber, wie angekündigt, zu regnen. Je langsamer desto feuchter wurde es.

50 Teilnehmer mit sehr einfallsreichen Verkleidungen gingen an den Start. Eine Verkleidung war ausdrücklich erwünscht aber keine Pflicht. Die Kostüme litten teilweise schon sehr unter den stundenlangen Anstrengungen. Nur wenige konnten der Belastung über die Marathonstrecke standhalten.

Nach jeder Runde wurde die Runde auf der Startnummer „abgeknipst“ und die Läufer konnten sich an der Verpflegungsstation stärken. Die Auswahl war vielfältig und für jeden etwas dabei. Sogar Bier wurde angeboten.

Der Streckenrekord wurde zwar nicht gebrochen, aber dennoch haben Reiner Emonds aus Düsseldorf mit 3:03:13 Stunden und Karin Becker aus Bonn mit 3:56:28 Stunden fantastische Zeiten geliefert.

Auch Silke und ich waren dabei. Nach fünf Stunden Anfahrt waren wir sicherlich nicht die aller fittesten. Zudem kam bei mir noch eine Innenoberschenkelzerrung hinzu. Aber ich wollte unbedingt an diesem Lauf teilnehmen. Acht Runden ging es auch gut. Die folgenden drei wurden dann schon schwieriger. Die letzten vier zwangen mich dann zum Power Walken. Aber ich wollte nicht aufgeben. Silke war in bester Verfassung konnte dann am Ende sogar den dritten Platz erobern. Weit vor mir. Danach ging es dann für uns dann wieder zurück nach Kiel.

Für 33,33 EUR bekam jeder Läufer nach 2,7 km Verpflegung, einen einzigartigen Karnevalsorden und eine großartige Atmosphäre mit sehr viel Gastfreundschaft geboten. Überschüsse aus dem Startgeld werden sogar Kölner Karnevalsgesellschaften zwecks Erhalts des Brauchtums gespendet.

Der einzige Nachteil war, dass die Umkleiden, Duschen und Toiletten sich nicht im Start- und Zielbereich befanden. Vor allem gab es auf der gesamten Strecke keine Örtlichkeiten zum Austreten.

Ich kann diesen Lauf nur empfehlen. Großartige Veranstaltung mit vielen tollen Läufern!

Weitere Informationen unter: https://www.karneval-marathon.de/

(JH)

 

Quelle: Jörg Hafner, androgon.com

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