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Allgäu Orient Rallye 2012

15 Juni 2011 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Die Allgäu-Orient-Rallye führt nächstes Jahr nicht nach Jordanien

2011 wurde sie abgebrochen!

Folgend einige Hintergrundinformationen zum Stand der Dinge der Rallye 2011. Warum gab es keine Einreise nach Ägypten und warum wurde die Rallye abgebrochen; Themen die immer noch aufgearbeitet werden müssen.

Aber vorab ein toller Trailer von Team 43 (Monaco-Buam) mit denen wir während der Rallye viel Spaß hatten. In Kürze soll der Hauptfilm zur Allgäu Orient-Rallye 2011 folgen; er wird in ausgewählten Lichtspielhäusern in München, Nürnberg und Bremen gezeigt.

http://www.youtube.com/user/murphyslaw1

Infos zur Rallye 2012

Allgäu-Orient-Rallye 2012 endet am ARARAD oder am KASPISCHEN MEER — Anmeldung ab 7.7. 3:33 Uhr möglich:

NACHDEM DIE POLITISCHE SITUATION IM MITTLEREN OSTEN NACH WIE VOR UNKALKULIERBAR IST, KEINE FÄHRLÖSUNG MEHR IN FRAGE KOMMT UND SOMIT UNSER PARTNERLAND JORDANIEN NICHT SICHER ZU LANDE ZU ERREICHEN IST, WIRD DIE ALLGÄU-ORIENT-RALLYE 2012 LEIDER NICHT IM FANTASTISCHEN LAND JORDANIEN ENDEN.

Der (erweiterte) Orient bietet uns aber eine spannende Alternative.

Es ist geplant, das Rallyeziel 2012 entweder am ARARAD oder am KASPISCHEN MEER zu haben.

Die geplanten Änderungen für 2012:

– Das Rallyeziel 2012 ist entweder am Berg Ararad, dort, wo auch Noah mit seiner Arche schon

sicher gelandet ist oder am Kaspischen Meer

– Es gibt wohl keine Anschlussreisen von einer Organisation am Zielort und wohl auch keine von einem

Reisebüro organisierten \“Fanreisen\“ wie bisher mit Agentur aus Jordanien

– Gemeinsamer Rückflug mit gecharterten Sondermaschinen vom Zielort (wohl Kars oder Baku)

voraussichtlich nach Friedrichshafen oder Memmingen wird Bedingung sein. (Flugkosten wohl

zwischen 550,- und 650 Euro)

– Erster Preis diesmal ein Kamel mit 2 Höckern, weil die dort üblich sind

– Das sehr günstige Startgeld kann nicht gehalten werden, weil wir 2011 wegen wenigen nicht

rallyegeeigneten Teilnehmern Rechtsanwälte und Gerichte beschäftigen müssen. Außerdem sind die

Organisationskosten an den neuen Zielen höher, weil es dort kein unterstützendes Königshaus gibt.

Das Startgeld wird 222,22 Euro pro Person betragen

– Nicht stressresistente Menschen und Leute, die von der Rallye statt Abenteuer \“Vollkaskoweicheievents

mit Reisepreisrückerstattungserwartung wegen einer schmutzigen Dusche oder einem nicht sauberen

Stehklo\“ erwarten, sollen undbedingt von einer Anmeldung absehen!!!

– Teilnehmer 2011, die den Sinn der Allgäu-Orient-Rallye trotz der Enttäuschung des Nichterreichens

des Ziels 2011 wegen den politischen Unruhen verstanden haben und 2012 mit wollen, werden bei der

Anmeldung bevorzugt.

– Dies bedeutet, dass voraussichtlich bei der Anmeldung weniger Plätze zur freien Vergabe bereit stehen.

– Die Anmeldung läuft wieder ab 7.7. pünktlich ab 3:33 Uhr per Internet online. http://www.allgaeu-orient.de

Erste Infos zur Rallye 2012

Start der 7. Ausgabe der Allgäu-Orient-Rallye ist am 30. April 2012 in Oberstaufen im Allgäu.

Nicht mehr als 1O1 Teams mit jeweils drei Autos und sechs Fahrern werden über die Startrampe im Festzelt gehen. Nach cirka 6666!!!! harten Kilometern von Oberstaufen über Immenstadt, Istanbul und die Schwarzmeerküste, ausschließlich auf Nebenstraßen werden die Rallyeteams dann Mitte Mai am spannenden Zielort ankommen.

Dort wartet dann noch eine harte Abschluss–Sonderprüfung auf die „tollkühnen Frauen und Männern in ihren (dann sicher) klapprigen Kisten“.

Bei der Veranstaltung, die als preiswerte und sichere Antwort auf die (zwischenzeitlich nach Südamerika verlegte) Rallye Paris-Dakar entstanden ist, fahren keine unbezahlbaren Rallyeboliden. Zugelassen sind nur „alte Kisten“. Die Fahrzeuge müssen entweder 20 Jahre auf dem Buckel haben oder dürfen nicht mehr als 1111,11 Euro Wert sein.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen stressresistent, teamfähig, hart und gut drauf sein. „Weicheier, Wegentropfenderduschenundnichtdemdeutschenstandardentsprechendenregressstreithansel, Pauschaltouristen und Vollkaskodenker sind bei der Allgäu-Orient-Rallye fehl am Platz und nicht erwünscht.

Jede und jeder Teilnehmer muß sich darüber bewusst sein, dass es strapaziös sein wird, dass man oft zehn und mehr Stunden im Auto sitzt und dass kein Reiseleiter da ist, der sich um Spinnen an den Wänden oder tropfende Wasserhähne kümmert. Es werden keine Urlaubsfreuden versprochen, dann können die Veranstalter auch nicht wegen entgangener Urlaubsfreuden verklagt werden

Übernachtet wird in Zelten oder Hotels, in denen die Übernachtung nicht mehr als 11,11 Euro kostet. Autobahnen, Fähren und Navigationssysteme sind (bis auf die Bosporus-Fähre) strikt verboten. Da gibt es keine Überwachung, sondern die Ehrenerklärung der Teilnehmer

Das Siegerteam bekommt ein lebendiges Kamel. Dieses Jahr allerdings eines mit 2 Höckern

Neben dem reinen Spaßfaktor tut die Rallye auch 2012 noch Gutes.

Die Fahrzeuge, (beziehungsweise das, was noch davon übrig bleibt) wurden ja bis 2010 in Jordanien dem World Food Programm gespendet und dann als Ersatzteile verkauft. Mit dem Erlös aus dem Fahrzeugverkauf wird ein weiteres Hilfsprojekt der UN Organisatin WFP (world food programme) unterstützt. Auch 2011 werden sozialprojekte mit der Türkei gesucht und gefunden werden.

Auch 2012 sollen die Fahrzeuge wieder für soziale Zwecke verwendet werden. Aufgrund der neuen Situation müssen da noch konkrete Projekte gefunden werden. Die werden wieder nach dem Rallyegrundsatz: „schenke dem Hungernden keinen Fisch, sondern zeige ihm, wie man angelt“ ausgewählt.

Informationen zur Rallye 2011:

1. Gespräch Außenministerium

Das Außenministerium hat am Mittwoch ein klärendes Gespräch mit hochranigen Vertretern zugesagt.

Das Ergebnis einer am vergangenen Mittwoch getroffenen Vereinbarung mit dem Auswärtigen Amt:

Das Auswärtige Amt hat uns ein klärendes Gespräch mit hochrangigen und kompetenten Vertretern des Amtes zugesichert.

Ob unser Wunsch, dass an diesem Gespräch der Herr Außenminister und der beteiligte Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Kairo teilnehmen werden, konnte nicht zugesichert werden.

Der Chef der vermittelnden spanischen Fährvermittlungsagentur, die Kapitäne der Fähren, der Reeder selbst und die beteiligten Vertreter der Regierungen von Nord-Zypern und der Türkei jedenfalls haben sich bereit erklärt, an dem Gespräch teilzunehmen.

2. Zurückgelassene Fahrzeuge in der Türkei

Nadir (OK) und seine Freunde haben alle zollrechtlichen Dinge vor Ort geklärt. Die Türkei zeigt sich großzügig und verzichtet wohl auf den gesetzlich zustehenden Ertrag aus der der Verwertung der Fahrzeuge. Die Gelder können dann sozialen Projekten in der Türkei zur Verfügung gestellt werden. Voraussichtlich wird der Erlös an den \“Türkischen Halbmond\“, das türkische \“Rote Kreuz\“ gehen.

3. Nähmaschinen

Die eigentlich für Salamya vorgesehenen Nähmaschinen wurden vom türkischen Schulministerum an drei Schulen verteilt.

4. Roadbücher

Teams, die Ihre Roadbücher noch nicht abgegeben haben, bitte nachholen. Es wird eine Siegerehrung geben und da sollten die Roadbücher vorliegen.

(OK Allgäu-Orient-Rallye, Meerau 11, 87534 Oberstaufen)

5. Nachtreffen mit kleiner Siegerehrung

Ein Nachtreffen mit Siegerehrung ist in Luxemburg geplant.

(fs)

Weitere Informationen unter: http://www.allgaeu-orient.de

und Flickr: http://www.flickr.com/photos/androgon/sets/72157626609518352/

Quelle: ok

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