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Der richtige Fahrradhelm

27 März 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Tipps zur Wahl eines smarten Fahrradhelms

Schrittzähler, Pulsuhr, Kalorienrechner: Die Technologisierung des Lebens macht auch vor dem Sport nicht halt. Schon längst haben sowohl Profis als auch Amateursportler erkannt, dass ihnen verschiedene Gadgets das Leben deutlich erleichtern können. Für Fahrradfahrer ist das nichts Neues, denn sie nutzen schon seit Jahrzehnten kleine Fahrradcomputer, um ihre Geschwindigkeit zu messen und die zurückgelegten Kilometer zu zählen. So mancher Radler könnte sich jetzt denken, mit Tacho, Fitbit und Polsterhose sei seine Ausrüstung komplett. Weit gefehlt – der Markt hat längst mehr zu bieten.

Der Helm: Pflicht für Schnellfahrer
Wie jeder Sport birgt auch das Fahrradfahren ein gewisses Verletzungsrisiko. Wer nur mal eben gemütlich zum Supermarkt um die Ecke radelt, der kann vielleicht noch auf die schützende Kopfbedeckung verzichten. Wer aber bei hohen Geschwindigkeiten ohne Helm fährt, der riskiert dabei sein Leben. Der Spruch „No risk, no fun“ passt gut ins Unibet Livecasino, aber auf gar keinen Fall in den Straßenverkehr. Trotzdem ist der Helm nicht bei allen Fahrradfahrern beliebt. Denn er ist optisch nicht besonders ansprechend, unbequem und zu allem Überfluss auch noch schlecht für die Aerodynamik.

Mehrwert durch High-Tech
Dank einer nützlichen Innovation, die neuerdings auf dem Markt angeboten wird, könnte sich das Image des Helms aber bald ändern. Seit kurzer Zeit sind smarte Helme im Handel erhältlich. Noch ist die Zahl der Anbieter begrenzt, aber Pioniere wie der Hersteller Livall werden mit Sicherheit schnell Nachahmer finden. Der smarte Fahrradhelm bietet zum einen zusätzliche Sicherheit. Zum anderen bietet er aber auch Features, die ihn zu einem nützlichen Alltagshelfer machen. Wer den passenden smarten Helm auswählen möchte, sollte sich über die folgenden Funktionen Gedanken machen.

Auf Nummer sicher gehen
Wer in erster Linie auf eine verbesserte Sicherheit wert legt, der sollte sich mit der Beleuchtung des Helms befassen. Integrierte LEDs verbessern die Sichtbarkeit des Fahrradfahrers. Bei einigen Modellen erlauben Tasten am Lenker, LEDs auf der Rückseite des Helms als Blinker zu nutzen. So können Richtungswechsel auch im Dunklen gut sichtbar angezeigt werden. Einige Modelle reagieren sogar auf Geschwindigkeitsveränderungen und machen den nachfolgenden Verkehr mit roten Leuchten auf Bremsvorgänge aufmerksam. Auch die Fähigkeit des Helms, einen automatischen Notruf abzusetzen, kann bei Unfällen hilfreich sein.

Infotainment fürs Zweirad
Auch wer sich durch einen normalen Helm schon ausreichend geschützt sieht, könnte von den Vorteilen eines smarten Gerätes profitieren. Er sollte sich insbesondere mit den Infotainment-Funktionen befassen, die denen vieler moderner Autos in nichts nachstehen. Lautsprecher im Helm erlauben es, während der Fahrt Musik zu genießen, zu telefonieren oder die Anweisungen eines Navigationsgerätes zu empfangen. Teilweise ist es auch möglich, direkt per Funk mit anderen Trägern des gleichen Systems zu kommunizieren. Das kann besonders auf Fahrradtouren hilfreich sein.

Neben den verschiedenen Funktionen des Helms sollten auch eine gute Passform, eine ausreichende Lebensdauer des Akkus und die Ladedauer eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. Nicht zuletzt hat natürlich auch der Geldbeutel ein Wörtchen mitzureden, denn aktuell sind smarte Helme deutlich teurer als herkömmliche Modelle. Wenn diese Investition noch zu hoch erscheint, kann es sinnvoll sein, noch eine Weile abzuwarten. Denn mit der Zeit werden smarte Helme wohl auch günstiger zu haben sein. Möglicherweise haben sie bis dahin auch noch weitere spannende Features dazugewonnen.

Bildquelle:  segovax  / pixelio.de

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