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RED BULL X-ALPS 2019 – Finale

28 Juni 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

10 RED BULL X-ALPS 2019 ATHLETEN KONNTEN DAS RENNEN IN MONACO BEENDEN

Nach zwölf Wettkampftagen wurde das härteste Abenteuer-Rennen der Welt heute Mittag offiziell beendet. 

Die diesjährigen 32 Red Bull X-Alps Athleten aus 20 Nationen haben sich ein starkes Rennen quer über die Alpen geliefert. Vor knapp zwei Wochen machten sich die fittesten, stärksten und härtesten Abenteuer-Athletinnen und Athleten im Alter von 24 bis 59 Jahren, gemeinsam von Salzburg nach Monaco für das härteste Abenteuer-Rennen der Welt auf die Reise.

Das Rennen startete in der historischen Altstadt von Salzburg und endete an der Mittelmeerküste Monacos. Dazwischen lagen 13 Turnpoints in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Frankreich.

Als heute Mittag um 12 Uhr das Rennen offiziell beendet wurde, waren insgesamt zehn Athleten in Monaco angekommen. Fünf der 32 Teilnehmer wurden bereits vorzeitig auf dem letzten Platz liegend aus dem Rennen genommen, ein Weiterer musste verletzungsbedingt aufgeben.

“Es war ein unglaubliches Rennen und wahrscheinlich das härteste und herausforderndste in der Geschichte der Red Bull X-Alps ,“ sagte Rennmitgründer Ulrich Grill. „Die Leistung aller Athleten war einfach phänomenaler und stärker denn je.“
Zum sechsten Mal in Folge hat der „Adler vom Adelboden“ Christian ‚Chrigel‘ Maurer (SUI1) das Rennen gewonnen. Der Ausnahmeathlet kam mit einer Zeit von 9 Tagen 3 Stunden 6 Minuten an der französischen Küste an. Zweiter wurde der Franzose Maxime Pinot (FRA4), der eine starke Vorstellung bei seiner ersten Teilnahme an den Red Bull X-Alps bot. Er musste sich am Ende aber Maurer geschlagen geben und beendete das Rennen nach 9 Tagen 21 Stunden 52 Minuten.

Der Kampf um Platz drei war ein spannendes Duell zwischen dem Österreicher Paul Guschlbauer (AUT1) und dem Franzosen Benoit Outters (FRA1). Ganz im Geiste des Rennens schlossen sie sich zusammen und überschritten die Ziellinie gemeinsam nach 10 Tagen 8 Stunden 45 Minuten.

Grill fügte hinzu: “Ich habe das Rennen 2003 mit Hannes Arch ins Leben gerufen. Seither hat sich die Leistung der Athleten unglaublich verbessert. Diese Athleten sind nicht nur physisch stärker geworden. Sie bereiten sich auch wesentlich besser vor und sind nicht nur herausragende Paragleit-Piloten, sondern auch erfahrene Bergsteiger und Bergläufer. Natürlich war Maurers Leistung auch diesmal wieder eine Klasse für sich, aber auch alle anderen Athleten waren großartig. Vor allem die talentierten jungen Abenteurer haben ihr Können bewiesen.“

In diesem Jahr waren die Bedingungen für die 30 Männer und zwei Frauen eine ganz besondere Herausforderung. Entlang der Strecke mussten die Alpen mehrfach überquert werden und auch das Wetter brachte alle ans Limit. Nach einem schnellen Start in Salzburg bei mäßigem Flugwetter, erwartete die Athleten eine Schlechtwetterfront in der Schweiz. Diese zwang die Meisten zu langen Fußmärschen zu den nächsten Turnpoints. Darunter auch der höchste Wendepunkt des Rennens auf über 3000 Metern Höhe auf dem Titlis. Für manche dauerte der Aufstieg über sechs Stunden.

An einigen Tagen mussten die Athleten bis zu 5.000 Höhenmeter bewältigen. Das entspricht ungefähr der Besteigung des Mount Everest jeden zweiten Tag.

Renndirektor Christoph Weber sagte: „Es war wieder einmal ein unglaubliches Abenteuer und ich zolle allen Athleten meinen höchsten Respekt hinsichtlich ihrer Ausdauer, Fitness und mentalen Stärke. Es war definitiv keine einfache Route und auch die schwierigen Wetterbedingungen und hohen Restschneemengen in den Alpen erschwerten das Rennen noch mehr.“

Auf den Schneefeldern in den hochalpinen Lagen mussten die Athleten zusätzliche Sicherheitsausrüstung mitführen. Extreme Schnee- und Regenfälle gefolgt von brütender Hitze in Frankreich machten den Athleten das Rennen noch schwerer.

“Egal wie weit es die Athleten und deren Teams schafften, verdient jeder einzelne von ihnen unsere höchste Anerkennung.“ so Weber weiter.

Aaron Durogati (ITA1), welcher den finalen Turnpoint heute Morgen um fünf Uhr auf Platz neun liegend erreichte, fasste die Gedanken aller Athleten zusammen: „Es war ein wunderbares Rennen und tolles Abenteuer – die besten Red Bull X-Alps aller Zeiten hinsichtlich Spaß am Sport und am Fliegen. Aber die letzten Stunden waren einfach brutal!“

Simon Oberrauner (AUT2) fügte hinzu: „Das Rennen bot so viel neue Erfahrungen für mich, darüber könnte ich zehn Bücher schreiben. Allen voran war aber die Kameradschaft unter den Teilnehmern beeindruckend.“

Der letzte Athlet, der es nach Monaco schaffte, war der Belgier Tom de Dorlodot (BEL). Er hat seit 2007 an jeder Ausgabe der Red Bull X-Alps teilgenommen und es dieses Jahr erstmals ins Ziel geschafft. Er wischte sich eine Träne aus dem Gesicht und sagte erschöpft: „Hier in Monaco anzukommen, das war mein Traum in den letzten 14 Jahren. Es ist ein sehr emotionaler Moment für mich.“

Vier Athleten haben den symbolischen Flug auf das Landefloß im Mittelmeer bereits absolviert. Die übrigen, die bis heute Mittag den Turnpoint in Peille erreicht haben, werden diesen Flug heute Abend um 18 Uhr absolvieren. Genau auf diesen Moment haben alle in den letzten zwei Wochen hingearbeitet.

Das Ergebnis im Überblick:

1.    Christian Maurer (SUI1), 9 Tage, 3 Stunden, 6 Minuten
2.    Maxime Pinot (FRA4), 9 Tage, 21 Stunden, 52 Minuten
3.    Benoît Outters (FRA1), 10 Tage, 8 Stunden, 45 Minuten
3.    Paul Guschlbauer (AUT1), 10 Tage, 8 Stunden, 45 Minuten
5.    Manuel Nübel (GER1), 10 Tage, 11 Stunden, 26 Minuten
6.    Simon Oberrauner, (AUT2), 10 Tage, 12 Stunden, 5 Minuten
7.    Gaspard Petiot (FRA2), 10 Tage, 13 Stunden, 12 Minuten
8.    Patrick von Känel (SUI2), 10 Tage, 13 Stunden, 46 Minuten
9.    Aaron Durogati (ITA1), 10 Tage, 17 Stunden, 22 Minuten
10.    Tom de Dorlodot (BEL), 10 Tage, 22 Stunden, 33 Minuten
11.    Toma Coconea (ROU), 78.1km zum Ziel
12.    Gavin McClurg (USA1), 206km zum Ziel
13.    Tobias Grossrubatscher (ITA2), 212.7km zum Ziel
14.    Markus Anders (GER2), 215.8km zum Ziel
15.    Nick Neynens (NZL1), 263.3km zum Ziel
16.    Eduardo Garza (MEX), 265.4km zum Ziel
17.    Evgenii Griaznov (RUS), 270.3km zum Ziel
18.    Juraj Koren (SVK), 290.1km zum Ziel
19.    Adrian Keller (SUI3), 350.5km zum Ziel
20.    Cody Mittanck (USA3), 399km zum Ziel
21.    Thomas Juel Christensen (DNK), 423.8km zum Ziel
22.    Baris Celik (TUR), 449.1km zum Ziel
23.    Willi Cannell (USA2), 471.4km zum Ziel
24.    Marko Hrgetic (HRV), 478.3km zum Ziel
25.    Kaoru Ogisawa (JPN), 500.9km zum Ziel
26.    Helmut Schrempf (AUT3), 503.4km zum Ziel
OUT    Chikyong Ha (KOR), 530km zum Ziel
DNF    Antoine Girard (FRA3), 554km zum Ziel
OUT    Kinga Masztalerz (NZL2), 580km zum Ziel
OUT    Alex Villa (COL), 743km zum Ziel
OUT    Dominika Kasieczko (POL), 870km zum Ziel
OUT    Rodolphe Akl (LBN), 990km zum Ziel

ÜBER RED BULL X-ALPS
Red Bull X-Alps 2019, das härteste Abenteuerrennen der Welt, startet am 16. Juni 2019 in seine neunte Ausgabe. Von Salzburg aus werden 32 Athleten aus 20 Nationen die 1.138km lange Strecke quer über die Alpen nur zu Fuß und mit dem Paragleiter überqueren und darum kämpfen, als Erster das Ziel in Monaco zu erreichen. Jeder ihrer Schritte wird dabei von fortschrittlicher Live Tracking Technologie erfasst und für Millionen von Fans zugänglich gemacht. Es starten 16 Veteranen, 15 Rookies und der fünfmalige Gewinner des Rennens, der den sechsten Titel in seiner Siegesserie anstrebt.

Auf ihrem Weg müssen die Athleten 13 Turnpoints in 6 verschiedenen Ländern passieren. Vor dem Rennen wird es einen eintägigen Prolog geben, bei dem die Abenteurer um eine gute Ausgangsposition für das Hauptrennen kämpfen werden. Die ersten drei Athleten gewinnen außerdem jeweils einen zusätzlichen Night Pass, mit dem sie durch eine zweite Nacht im Hauptrennen weiterlaufen dürfen.

Die diesjährige Route wird die Abenteurer in sowohl bekannte als neue Gebiete führen – garantiert sind täglich steinige Aufstiege, spektakuläre Flüge und wesentliche strategische Entscheidungen – eine Herausforderung für Körper und Geist. Mit einer anspruchsvolleren Route als jemals zuvor werden die Red Bull X-Alps 2019 für Spannung, Abenteuer und hochalpine Action sorgen. Der Gewinner muss sowohl mental als auch körperlich top fit sein und einerseits sehr gut vorausplanen, aber auch kurzfristig die richtigen Entscheidungen treffen können – und ein wenig Glück gehört auch dazu. Red Bull X-Alps 2019 ist das härteste Abenteuerrennen der Welt.

 

Weitere Informationen unter: Red Bull X-Alps 2019

 

 

 

 

Quelle/Bildquelle: RED BULL X-ALPS NEWSROOM, angelika höhne PR; Harald Tauderer/Red Bull Content Pool

 

 

 

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