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Hausvorteil im Casino

19 September 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Was ist der Hausvorteil und wie wirkt er sich auf
verschiedene Casinospiele aus?

Der Hausvorteil oder auf Englisch House Edge spielt bei Casinogames eine bedeutende Rolle. Je niedriger die Hausvorteile für ein Casinospiel sind, desto höher sind dann natürlich auch die Gewinnchancen der Spieler. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen prozentualen Vorteil für den Casinobetreiber, der auch unter dem Namen Bankvorteil bekannt ist. Wer beim Zocken Geld verdienen will, sollte sich deshalb nicht nur über die besten Online Casino Schweiz 2019 als Beispiel informieren, sondern sich auch unbedingt mit dem Konzept der Ausschüttungsquoten und dem Hausvorteil vertraut machen. 

Der Hausvorteil beruht auf einer einfachen Wahrscheinlichkeitsrechnung, die in einem engen Zusammenhang mit der Auszahlungsquote steht, da beide zusammen eine Summe von 100 % ergeben. Der Bankvorteil und die Ausschüttungsquoten variieren je nach Glücksspielen und Anbietern. Während bei den staatlichen Lotterien Auszahlungsquoten von durchschnittlich 50 % angeboten werden, so liegen die Werte bei Casinospielen deutlich höher. Allerdings werden in vielen Online Casinos keine Ausschüttungsquoten angegeben, sondern nur der Hausvorteil. Bei Kartenspielen wie Baccarat und Blackjack liegen die Hausvorteile je nach Betreiber zwischen 0,5 und rund 1 %, beim französischen Roulette bei ca. 3 %. Je einfacher das Spiel, desto niedriger sind in der Regel auch die Ausschüttungsquoten. Spieler können diesen Vorteil für das Haus nicht vermeiden, sondern lediglich durch gutes Spielen minimieren. Ohne den Bank- oder Hausvorteil könnten die Casinos nicht überleben. Sie sind, wie auch die Sportwettenanbieter, auf diese Einnahmen zum Überleben angewiesen. Neue Spieler in einem Online-Casino sollten ansonsten auch auf attraktive Bonusangebote achten, sowie auf die rechtliche Situation der Anbieter. 

Wie sieht es mit dem Hausvorteil bei Poker aus?
Beim Pokern wird im Prinzip nicht gegen das Casino, sondern gegen andere Spieler gezockt. Es gibt in diesem Fall also keinen Hausvorteil, sondern nur eine Provision, die sich aus einen bestimmten Anteil der jeweiligen Einsätze zusammensetzt. Mit dieser Gebühr kann die Bereitstellung dieses weltweit beliebten Kartenspiels gewährleistet werden. Der Spielausgang ist von den Spielerfähigkeiten abhängig. Es ist deshalb empfehlenswert, sich erst einmal mit den genauen Spielregeln vertraut zu machen, bevor man sich an einen Pokertisch setzt und um echtes Geld zockt. Wer gleich gegen Profis antritt, wird schnell feststellen müssen, dass hierzu nicht nur gute Spielfähigkeiten gefragt, sondern auf jeden Fall auch sehr starke Nerven notwendig sind. 

Ansonsten zocken viele Spieler einfach auch nur aus Spaß und Zeitvertreib. Sie geben sich also nicht erst lange mit Hausvorteilen und prozentualen Ausschüttungsquoten ab. Bei Slots beispielsweise sind die RTPs (Return to Player) je nach Spielautomat verschieden und auch bei einer 98 % Ausschüttungsquote heißt das noch lange nicht, dass bei einem Einsatz von 100 Euro nur 2 Euro Verluste gemacht werden. Bei der Entscheidung für einen bestimmten Slot lassen sich die meisten Spieler viel mehr von der Thematik, den Mindesteinsätzen, Freispielen und zusätzlichen Boni beeinflussen. Langjährige Profis allerdings, die mit den Spielregeln natürlich schon längst vertraut sind, achten wiederum viel mehr auf ihre finanziellen Vorteile. Sie lassen sich auch vor hohen Hausvorteilen nicht abschrecken, da sie geeignete Strategien parat haben, um daraus ihre eigenen Vorteile ziehen zu können.

 

Bildquelle: by_Karin Schmidt_pixelio.de

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