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Nachhaltiges Reisen

26 September 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Nachhaltiges Reisen : Acht von zehn Befragten würden bei günstigeren Ticketpreisen öfter Zug fahren

Flug, Zug oder Auto? Hotel oder Eco-Lodge? Die Klimadebatte ist in vollem Gange und gerade beim Thema Reisen fragen sich viele, wie sie ihre Gewohnheiten nachhaltiger gestalten können. Der Wille ist da: Knapp sieben von zehn Reisenden (68 Prozent) wollen bei ihrer nächsten Urlaubsplanung ökologische Aspekte berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Urlaubspiraten.de unter 2.047 Nutzern des Reiseportals.

Jeder Vierte hat aus Umweltgründen bereits auf Fernreise verzichtet
Knapp jeder Vierte (24 Prozent) hat bereits aus Umweltgründen auf eine Fernreise verzichtet. Gut jeder Dritte (35 Prozent) hat zwar schon darüber nachgedacht, allerdings war das Fernweh am Ende immer größer. Ebenfalls knapp jeder Dritte (32 Prozent) möchte sich beim Reisen nicht einschränken lassen. 10 Prozent der Befragten haben zwar nicht auf eine Fernreise verzichtet, aber bereits für einen Flug eine CO2-Emissionskompensation geleistet, zum Beispiel über atmosfair. Fast acht von zehn Befragten (78 Prozent) würden lieber Zug fahren als fliegen, wenn die Zugtickets günstiger wären.

 Jeder Dritte achtet beim Reisen auf die Umwelt
Jeder Dritte (33 Prozent) versucht bereits, sich auf Reisen umweltbewusst zu verhalten, zum Beispiel regionale Erzeugnisse zu essen, kein Wasser zu verschwenden oder Müll zu trennen. Knapp sechs von zehn Befragten (58 Prozent) sagen, sie versuchen dies zwar, doch es klappt nicht immer. Knapp neun Prozent legen darauf beim Reisen keinen Wert. Als Hauptgrund nachhaltig zu reisen geben 64 Prozent an, dass sie vor allem ihren eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren möchten. Jeweils gut ein Drittel möchte mehr im Einklang mit der Natur leben (35 Prozent) oder die lokale Wirtschaft vor Ort unterstützen (34 Prozent). 16 Prozent möchten ihr schlechtes Gewissen beruhigen.

Aufpreise für ökologische Unterkünfte
Mit 79 Prozent wäre die große Mehrheit bereit, für eine Übernachtung in einer nachhaltigen Unterkunft einen Aufpreis zu zahlen. 29 Prozent würden dabei zwischen fünf und zehn Euro mehr bezahlen, 27 Prozent zwischen zehn und 20 Euro. Immerhin jeder Zehnte (10 Prozent) wäre bereit, einen Aufschlag zwischen 20 und 50 Euro pro Nacht zu bezahlen. Als CO2-Kompensation für einen Flug wären vier von zehn Befragten (43 Prozent) bereit, bis zu zehn Prozent des Flugpreises als Aufpreis zu zahlen. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) würde zusätzlich zwischen zehn und 30 Prozent des Flugpreises zahlen. 35 Prozent wollen auf keinen Fall eine CO2-Emissionskompensation zahlen.
„Das Thema Nachhaltigkeit wird die Reisebranche noch auf absehbare Zeit beschäftigen”, sagt David Armstrong, CEO der HolidayPirates Group. „Es ist wichtig, dass wir uns als Reisevermittler unserer Verantwortung bewusst sind und dort, wo wir es können, einen Beitrag für einen nachhaltigeren Tourismus leisten. Für alle Nutzer, die für ihren nächsten Urlaub nach umweltverträglichen Alternativen suchen, bauen wir daher die Angebote für Zugreisen und innerdeutsche Destinationen mit Eigenanreise kontinuierlich aus. Auch innerhalb des Unternehmens ermutigen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen und selbst am großen Klimastreik am 20. September teilzunehmen.”

Hohe Kosten schrecken die meisten ab
Obwohl die meisten bereit wären für ökologische Unterkünfte einen Aufpreis zu zahlen, sind es doch insgesamt die hohen Kosten, die viele davon abhalten nachhaltig zu reisen. Knapp vier von zehn Befragten (38 Prozent) sagen, dass ihnen nachhaltiges Reisen zu teuer ist. Knapp jeder Vierte (24 Prozent) weiß nicht, wie er nachhaltig reisen kann. Für 18 Prozent ist es zu zeitaufwändig, für jeden Zehnten (10 Prozent) hat nachhaltiges Reisen keine Priorität.

Mehr bezahlen oder länger reisen?
Auf die Frage hin, was sie lieber tun würden, um nachhaltiger zu reisen, sagen vier von zehn Befragten (40 Prozent), dass sie eher längere Reisezeiten in Kauf nehmen würden. Knapp ein Drittel (31 Prozent) würde lieber mehr zahlen, zum Beispiel in Form einer CO2-Abgabe. 29 Prozent möchten keines von beidem tun. Knapp vier von zehn Befragten (39 Prozent) würden bis zu vier Stunden zusätzliche Reisezeit auf sich nehmen, um nicht fliegen zu müssen. Fast jeder Vierte (23 Prozent) würde bis zu acht Stunden länger reisen. Immerhin neun Prozent würden bis zu 12 Stunden und sechs Prozent sogar mehr als 12 Stunden zusätzlicher Reisezeit in Kauf nehmen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) möchte gar nicht länger reisen.

„Fridays for Future” und andere Einflüsse
Die von Greta Thunberg gestartete Kampagne „Fridays for Future”, bei der jeden Freitag Schülerinnen und Schüler für einen besseren Klimaschutz auf die Straße gehen, hinterlässt auch unter den Befragten Eindruck: Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) sagt, dass die Kampagne das eigene Umweltbewusstsein beim Reisen beeinflusst. Als weitere Einflüsse, die das Bewusstsein über den eigenen ökologischen Fußabdruck schärfen, nennen 64 Prozent die steigende Zahl der Wetter- und Naturkatastrophen, zum Beispiel Trockenheit, Überschwemmungen und Waldbrände. Auf 47 Prozent haben (TV-)Dokumentationen einen großen Einfluss, für mehr als jeden Dritten (36 Prozent) die Berichterstattung in den Medien.

 

Weitere Infos zum Thema „nachhaltig Reisen” sowie passende Angebote finden Sie hier.
Für die vollständigen Ergebnisse der Studie wenden Sie sich bitte an press@holidaypirates.com

Über die HolidayPirates Group
Die HolidayPirates Group wurde in Deutschland gegründet und ist eines der am schnellsten wachsenden Reiseunternehmen in Europa. Das Unternehmen unterhält Webseiten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Spanien, Schweiz und den USA. Hier finden Interessenten die besten Reise-Angebote, tagesaktuell von einer Vielzahl an Veranstalterseiten aus den Bereichen Flüge, Pauschalreisen und Hotels zusammengestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Gutscheinaktionen sowie Bahn- und Busreisen. Jedes der zur HolidayPirates Group gehörenden Reiseportale arbeitet dabei vollkommen unabhängig von den jeweiligen Veranstaltern und Partnern. Die HolidayPirates Group wird betrieben in Partnerschaft mit der 6Minutes Media, zu der unter anderem auch die Shopping-Community mydealz.de gehört und beschäftigt derzeit über 220 Mitarbeiter aus 41 verschiedenen Ländern. Das Reiseschnäppchen- Portal wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa als Webseite des Jahres 2013 und 2014 sowie für die Best Travel Industry App 2015 + 2016 und als Testsieger 2015 und 2017 von Vergleich.org. Im Jahr 2018 wurde das Unternehmen mit dem World Travel Award sowie 2019 mit dem Prädikat „Beste App“ von FOCUS MONEY ausgezeichnet. 2018 und 2019 erreichte Urlaubspiraten.de beim Kunden-Voting der WELT in der Kategorie Preis-Champion die Ränge Gold und Silber.

 

Quelle und Bildquelle: Wilde & Partner Communications GmbH | https://pixabay.com

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