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Usedom-Marathon 2019

11 Oktober 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Laufen auf Europas längster Strandpromenade 

„Laufen auf Europas längster Strandpromenade“ – damit wirbt der Usedom Marathon 2019 bereits zum 40. Male. Ich war beim Jubiläum dabei und kann nur bestätigen, dass es einer der schönsten Marathons war, die ich bestritten habe.

Ich konnte mich noch am Tag der Startnummernabholung im Stadium in Wolgast problemlos nachmelden, da ich es leider seit November vorherigen Jahres versäumt hatte, mich für den Lauf anzumelden. Sehr ärgerlich, da ich dann den Aufwand vor Ort hatte und es hätte ja auch sein können, dass der Lauf ausgebucht gewesen wäre. Aber ich hatte Glück und konnte mich dann noch nachmelden.

 

In den Teilnahmegebühren sind ein T-Shirt, eine Finishermedaille, der Transport mit dem Bus vom Ziel in Wolgast zum Start in Swinemünde, die Verpflegung auf der Strecke und ein Getränk und ein Essen im Zielbereich enthalten. Bei rechtzeitiger Anmeldung wären lediglich 23 EUR dieses Jahr fällig gewesen. Kaum zu glauben. Aber so günstig bin ich noch nie einen Marathon gelaufen. Bei späterer Anmeldung wäre 10 EUR zusätzlich fällig gewesen und wer meint, sich erst noch kurzfristig nachmelden zu müssen, müsste dann noch zusätzlich 5 EUR Nachmeldegebühr zahlen. Aber selbst die 38 EUR wären noch günstig für eine wirklich tolle Medaille und ein schönes hochwertiges T-Shirt.

Gestartet wurde pünktlich um 09:30 Uhr im Swinemünder Stadion. Über die deutsch-polnische Grenze ging es dann auf der Strandpromenade an den sehenswerten Kaiserbädern Ahlbek, Heringsdorf und Bansin entlang. Während die ersten 12km flach waren, ging es doch im Fort hinter Bansin ein wenig hügeliger zu. Einige Strecken mit 20%iger Steigung mussten bewältigt werden. Aber das sollte niemanden abschrecken, denn die schöne Natur und das schöne Erlebnis machen alles wieder gut.

Entlang des 4,5 langen Naturcampingplatzes „Am Strand“, an dem man das eine oder andere beeindruckende Fahrzeug sah, ging es dann nach Koserow. Vor dort an wurde es dann wieder flacher.

Kur vor Zinnowitz ging es dann in Richtung Bundesstraße 111. Dort angekommen ging es dann die letzten knapp 12 km entlang der Bundesstraße nach Wolgast, wo dann der Zieleinlauf im Stadion erfolgt. Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt. Leider war die Strecke entlang der Bundestraße nicht mehr so schön. Vielleicht verlegt der Veranstalter das Ziel noch einmal irgendwann an die Ostsee. Das wäre ein absolutes Highlight.

Nach 5:20 Stunden sollten alle Läufer das Ziel erreicht haben. Verständlich, da dann zum einen die Peenebrücke nicht mehr passierbar gewesen wäre, da diese dann für kurze Zeit für den Bootsverkehr hochgezogen wäre, und zum anderen, weil die Polizei für die Strecken-absperrungen nicht mehr zur Verfügung gestanden hätten.

Mit meinen knapp über 5:06 Stunden habe ich keine Glanzleistung hingelegt. Aber nach meinem 5-fach Ultratriathlon (19km Schwimmen, 900km Rad, 211km Laufen) in Bad Blumau (Österreich) habe ich eine kleine Pause gemacht und gar nicht mehr trainiert. Dank meiner Frau, die deutlich schneller hätte laufen können, hat mich begleitet und meinetwegen sogar auf eine Platzierung verzichtet.

Ich habe allerhöchsten Respekt vor den Teilnehmer und den Siegern des
40. Usedom Marathon. Herzlich Glückwunsch.

Jörg Hafner (JH)

 

 

Ergebnisse:
1. Zhgir, Evgeniia; W35; 03:12:27
2. Mönch, Sabine; W55; 03:29:49
3. Piotrowska, Marta; W30 03:40:23

1. Lucyk, Maciej; M35; 02:41:56
2. Timashov, Volodymar; M35; 02:42:13
3. Ahlert, Henning; M50; 02:58:39

 

Weitere Informationen:
https://usedom-marathon.de

 

Mehr über Jörg Hafner:
Jörg Hafner
Wedel
http://sports.ibcaps.com

 

 

 

Quelle/Bildquelle: Jörg Hafner

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