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Star-Regisseur spricht über „Once Upon a Time

25 Oktober 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Tarantino on tour: Star-Regisseur spricht über „Once Upon a Time… in Hollywood“

In seinem neuen Film „Once Upon a Time… in Hollywood“ nimmt Quentin Tarantino sein Publikum mit auf eine Zeitreise ins Hollywood der 1960er und begleitet einen abgehalfterten Western-Darsteller. Erst vor kurzem macht der extrovertierte Regisseur im Grammy Museum in L.A. Halt, wo er insbesondere über den Soundtrack zu seinem neuen Werk sprach. 

DiCaprio als zynischer Western-Darsteller
Dass Tarantino das Western-Thema in seinen Filmen gerne aufgreift, ist kein Geheimnis und feiert seit „Django Unchained“ und Neo-Western wie „Buffalo Boys“ eine kleine Renaissance. Auch in der Spielewelt sind Cowboys äußerst populär. Casino Spiele wie „Heart of the Frontier“, das man im EuroGrand Casino spielen kann, erfreuen sich dank Wild-West-Optik großer Beliebtheit. Vergleichsplattformen evaluieren die besten Games und erleichtern damit die Suche nach guter Unterhaltung. Bekanntester Vertreter des Spiele-Hypes ist wohl „Red Dead Redemption“ und dessen zweiter Teil, der vor einem Jahr durch die Decke ging. Nun hat Tarantino den Trend durch die in seinem Film konzipierte Metaebene auf das nächste Level gehoben. Es handelt sich nämlich nicht um einen Cowboyfilm, sondern um ein Drama, in dem der zynische Western-Darsteller Rick Dalton das Ende seiner Schauspielkarriere vorhersieht – quasi ein Film im Film.

Gespielt wird Dalton von Leonardo DiCaprio, der natürlich nicht ohne den gewissen Coolness-Grad, den alle Tarantino-Hauptdarsteller im Blut zu haben scheinen, auskommt. Immer an seiner Seite ist Cliff Booth (Brad Pitt), der als Stuntman, Chauffeur und Helfer in der Not auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Beide lassen sich von dem Vibe, der Ende der 1960er Jahre Hollywood fest im Griff hatte, treiben und machen dabei Bekanntschaft mit Ikonen wie Sharon Tate (Margot Robbie) und Steve McQueen (Damian Lewis).

 

Tarantino großer Fan von Mark Lindsay 
Natürlich spielt der Soundtrack auch in „Once Upon a Time… in Hollywood“ eine wesentliche Rolle. Bei einer Veranstaltung im Grammy Museum in Los Angeles sprach Tarantino über dessen Bedeutung, auch im persönlichen Sinn. Für ihn sei das Radio zu der Zeit – die Shows, DJs, ja selbst die Werbung – eine Offenbarung gewesen. Und wo eignet sich das Radio besser als auf einer kleine Spritztour, die Dalton und Booth mit herrlicher Regelmäßigkeit durch die Stadt führt? Ein Auftritt von Mark Lindsay, Frontmann der US-amerikanischen Rockband Paul Revere and the Raiders rundete die Veranstaltung ab. Er gab drei Songs zum besten, die auch in dem neuen Streifen vorkommen. Bereits früher war Tarantino ein großer Fan der Band gewesen. Als er die Gruppe Jahre später dank eines Kompilationsalbums in einem Plattenladen wiederentdeckte, sei seine Liebe aufs Neue entfacht wurden. Vielleicht wird er ja dieses Mal für seinen Soundtrack mit einem Grammy ausgezeichnet. Zwar ist der 56-Jährige zweifacher Oscar- und Golden-Globe-Preisträger, ein Grammy fehlt ihm bis jetzt aber noch in seiner Sammlung.

„Once Upon a Time… in Hollywood“ läuft seit Mitte August in den Kinos und hat bisher gemischte Kritiken erhalten. Für den Soundtrack hat sich der charismatische Regisseur selbst zurück in die 1960er Jahre versetzt und in Paul Revere and the Raiders den passenden musikalischen Begleiter zu seinem neuen Werk gefunden. Tarantino spiegelt das Hollywood der Vergangenheit sowohl mit seinen fein skizzierten Hauptcharakteren Rick Dalton und Cliff Booth als auch der coolen und sehr persönlichen Filmmusik wider. DiCaprio, Pitt und Robbie sind ein eingespieltes Team, die dem Film seine besondere Note verleihen.

 

Bildquelle: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

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