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DFB-Pokal: Das Achtelfinale steht

6 November 2019 Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

DFB-Pokal: Das Achtelfinale steht

Ende Oktober wurde die zweite Runde des DFB-Pokals ausgespielt. Nachdem im Sommer, kurz vor dem Beginn der Bundesliga, die Mannschaften zur ersten Runde des Pokals antraten, wurde das Teilnehmerfeld nun wieder einmal um die Hälfte reduziert. Klar, der Pokal hat seine eigenen Gesetze und in einem KO-Spiel kann immer mal etwas unvorhergesehenes passieren.

Aus diesem Grunde ist es auch nicht ungewöhnlich, dass der Underdog den Favoriten raushaut. Wer jetzt noch dabei ist, darf auch im Pokal überwintern, da die Spiele des Achtelfinales erst am vierten und fünften Februar ausgetragen werden. Es wird also auf jeden Fall spannend!

Von der ersten bis zur vierten Liga ist alles dabei
Als alle Teilnehmer des Achtelfinales feststanden, konnte endlich die nächste Runde ausgelost werden. Dies passierte im Rahmen der ARD Sportschau am Sonntagnachmittag. Verantwortlich für die Ziehung der Kugeln waren Fußball-Nationalspielerin Turid Knaack und der ehemalige Nationalkeeper Andreas Köpke. 12 von 16 Mannschaften kommen hier aus der ersten Liga. Abgerundet wird das Feld vom Zweitligisten KSC, Lautern aus der dritten Liga und den beiden Regionalligisten Verl und Saarbrücken, die als Amateure Heimrecht bei ihren Spielen bekommen.

Wer setzt sich im Duell der Bundesligisten durch?
Die Auslosung hat nun also ergeben, dass in fünf der acht Partien Teilnehmer der ersten Liga aufeinandertreffen. Duelle wie Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig, Bayer Leverkusen gegen VFB Stuttgart, Schalke gegen Hertha oder Bayern München gegen TSG Hoffenheim versprechen spannende Spiele und eine tolle Pokal-Atmosphäre. Davon geht man auch im Bremer Weserstadion aus, wo es zur Neuauflage zwischen Werder und dem BVB kommt. In der vergangenen Saison schmissen die Bremer die Borussen vor heimischem Publikum aus dem Pokal und leiteten somit eine echte Schwächephase der Dortmunder ein. In dieser Saison gehören die Schwarzgelben allerdings nicht nur bei den Bundesliga-Wetten mit einer Quote von 7,00 zu den Favoriten (Stand 11.11), sondern werden auch beim DFB-Pokal heiß gehandelt. Ein ganz besondere Spiel dürfte es für Nuri Şahin werden, der lange Zeit für den BVB spielte: „Das ist ein schweres Los, aber wir haben letztes Jahr gezeigt, dass wir diesen Wettbewerb sehr ernst nehmen und auch gegen die großen Mannschaften bestehen können. Unser klares Ziel ist Berlin“, so der ehemalige Borusse gegenüber Werder.de.

Wie schlagen sich die Underdogs?
Während die Bundesligisten das Weiterkommen in erster Linie unter sich ausmachen, gilt dies ebenso für die unterklassigen Teams. Einzig Union Berlin hat als Bundesligist mit dem SC Verl einen Regionalligisten bekommen. Gleiches gilt für den KSC, der derzeit in der zweiten spielt und auf den Viertligisten Saarbrücken trifft. Auch die Fortuna aus Düsseldorf darf gegen einen unterklassigen Gegner antreten, allerdings wissen alle beteiligen nur zu gut, dass am Betzenberg in Kaiserslautern ein wahrer Hexenkessel entstehen kann, wenn der DFB-Pokal ansteht.

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze
Eines ist klar, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass der Amateurclub den Bundesligisten raushaut. Hieraus zieht der DFB-Pokal seine Attraktivität. Freut euch auf die kommende Pokalrunde mit Ziel in Berlin.

Bildquelle: Lars Paege  / pixelio.de

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